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Warum gehen meine Johannisbeere-Steckhölzer kaputt? ;-(

Tipps zur Pflege, Vermehrung, Aufzucht von Pflanzen aus Saatgut ...
Worum geht es hier: Vermehrung, Anzucht und Aufzucht von Pflanzen...
Vermehrungsarten (wie kann ich eine Pflanze vermehren), Saatgut (in welcher Erde, wie zur Keimung bringen, Samen ernten), Aussaat (wann aussäen, Temperatur zum Keimen, wie viel Licht und Luftfeuchtigkeit, welches Wasser und wie oft gießen), Pikieren (wann teilen, Wurzeln trennen und vereinzeln, wie und wann umpflanzen), Stecklinge (wann schneiden und wie anschneiden), Anzucht (welches Substrat, im Gewächshaus oder Freiland), Düngen von jungen Pflanzen, Blüte und Frucht (wann kommt das erste Blatt, die erste Blüte oder Früchte).
Azubi
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Hilfe, irgendwas läuft schief.

Kurzversion: Johannisbeer-Steckhölzer wachsen nicht weiter, Blätter werden braun und sterben ab, woran liegts?

Im Herbst/Winter letzten Jahres hab ich von ein paar Johannisbeerbüschen Steckhölzer geschnitten. Weis leider nicht um welche Sorte(n) es sich hierbei handelt. Die Steckhölzer (ca. 15cm) hab ich dann zu ca. 3/4 in nen größeren Blumentopf gesteckt. Wurzelaktivator hatte ich nicht verwendet und darauf gehofft dass es auch ohne funktioniert. Die Erde hab ich über den Winter gut feucht gehalten und das ganze im Keller an nem hellen Standort bei ca. 11°C abgestellt.
Dann tat sich lange Zeit nichts, bis anfang März die Hölzer angefangen haben auszutreiben. Weil es draußen nachts noch kalt war hab ich die Steckhölzer erst mal im Keller gelassen. Sie sind dann noch ein Stück weitergewachsen und stagnieren seither bei einer relativ kleinen Größe. Dann hab ich Sie an einem schönen Tag mal nach draußen gestellt und schon sind 2-3 Blätter kaputt gegangen. Also schnell wieder rein. Und seit dem wächst nichts mehr und die Blätter gehen nach und nach kaputt, d.h. werden braun und sterben ab.
In der Not hab ich dann ein Steckholz umgetopft und nach draußen gestellt, doch der ist mittlerweile komplett abgestorben. Beim Umtopfen hatte das Steckholz auch nur 2 ca. 1,5cm lange Wurzeln an dessen unterem Ende. Die Büsche von denen ich die Steckhölzer geschnitten hatte treiben momentan prächtig nur meine Steckhölzer machen nicht weiter.
Was ist blos passiert? Sind die Steckhölzer befallen oder was mache ich falsch??? :cry:

Anbei noch ein paar aktuelle Bilder.

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Druidin
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Der erste Fehler war, die Steckhölzer im Keller zu überwintern. Die sind voll winterhart und brauchen die Jahreszeiten. Das hat aber noch halbwegs funktioniert und du hast sie rausgestellt. Da haben sie entweder einen Kälteschaden oder Sonnenbrand bekommen. Die Kellerkinder sind total verweichlicht und nicht an das Wetter draußen gewöhnt gewesen.

Das Hin und Her hat ihnen dann wohl den Rest gegeben. Aber ich sehe nicht, das alles verloren wäre. Stell sie jetzt ins Freie, in den Schatten, langsam stellst du sie dann sonniger, bis sie sich an die volle Sonne gewöhnt haben. Sie werden neue Blätter bekommen und dann irgendwann wieder normal wachsen. Auch wenn jetzt erst mal noch mehr Blätter fallen.

Lass sie nicht austrocknen und in jedem Fall im Winter draußen. Du kannst die Kübel an eine windgeschützte Stelle setzten, nicht mehr. Sie müssen auf jeden Fall ausreichend Regen abbekommen. Auch im Sommer musst du darauf achten, das die Erde immer feucht ist und sich die Kübel nicht zu sehr erhitzen.
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Danke für deine schnelle Antwort :)

Roadrunner hat geschrieben:... Da haben sie entweder einen Kälteschaden oder Sonnenbrand bekommen...

Vermutlich Sonnenbrand, war einer der ersten schönen Tage. Hab sie morgens rausgestellt und schon abends konnte man Schäden erkennen.

Hatte ja die Hoffnung dass es zurück im Keller wieder besser würde, aber das Gegenteil war in den letzten paar Wochen der Fall. Gut dann ist jetzt die letzte Hoffnung noch ein etwas geschützteres Plätzchen draußen. Danke für den Tip, mal sehen obs sie sich vielleicht wieder berappeln.
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Wenn du die Erde immer gut feucht hältst, ohne Staunässe, ganz bestimmt...;)
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Ich hätte, falls dein Experiment ein kompletter Fehlschlag werden sollte, die Hölzer schon nach der Ernte geschnitten und die Grundlage für die Wurzelbildung/Neuaustrieb gelegt.
Ich habe seit einigen Jahren damit gute Erfahrungen gemacht, in die Erde/Topf gesteckt, feucht halten im Halbschatten und meist waren die bereits nach 8 Wochen zum Spätherbst gut bewurzelt. Selbst Hölzer, welche eigentlich nicht dafür gedacht waren, haben munter ausgetrieben.

Ansonsten gilt, was Roadrunenr schrieb, abhärten. :wink:
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Sooo, gestern wurden die Johannisbeeren von den alten Sträuchern geerntet. War leider nicht sehr ergiebig, die Sträucher sind auch schon uralt und es wachsen kaum neue Triebe nach. Grund genug die Vermehrung nochmals zu versuchen.

Vorm ersten Versuch (siehe Anfang des Threads) hat bis jetzt eine Pflanze überlebt ... mehr auch nicht. Aber immerhin, vielleicht wächst sie im kommenden Jahr dann:

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Ok genug um den heißen Brei geredet. Die Ernte hat mich wieder an das Forum erinnert. Schrieb doch Loony Moon noch, dass sie Stecklinge schon nach der Ernte macht und nicht erst im Herbst. Das könnte ich doch jetzt mal versuchen. Dieses einjährige Holz auf dem Bild dürfte doch dafür geeignet sein oder?
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(im Blumentopf, der mit auf dem Bild ist, versuche ich noch die Vermehrung per Absenker. Da es letztes Jahr mit den Stecklingen nicht so richtig geklappt hat, versuche ich dieses Jahr mal mehrere Methoden, damit die Erfolgschancen höher sind :wink:
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eigentlich sind Johanisberen aus Stecklinge ziehen einfacher als Stachelbeeren aber trotzdem haben wir es geschaft 2014 einen steckling von einer Stachelbeere zu ziehen sie ist nun ca. 60cm hoch.
Das ist eine Sorte die weniger Stacheln hat als andere und die Früchte sind nicht behaart.
Die wollen wir als Hochstamm ziehen.
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Dav!d hat geschrieben:Sooo, gestern wurden die Johannisbeeren von den alten Sträuchern geerntet. War leider nicht sehr ergiebig, die Sträucher sind auch schon uralt und es wachsen kaum neue Triebe nach. Grund genug die Vermehrung nochmals zu versuchen.




Ich würde systematisch die Johannisbeeren verjüngen, um immer eine gute Ernte zu ereichen. D.H. alte Hölzer nach der Ernte heraussschneiden, um frischen Trieben Platz zu schaffen. Keine Bange, die alten Triebe sehr tief abschneiden, die Johannas treiben wieder aus. Dazu im sehr zeitigen Frühjahr gut düngen (ich bevorzuge eine Mischung aus Kompost und Beerendünger).
Persönlich habe ich in diesem Jahr kaum etwas davon umgesetzt, weil ich nicht da war. :wink: :roll: Das Ausschneiden werde ich wohl jetzt erst in Angriff nehmen.

Viel Erfolg.

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