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Mittel gegen Spinnmilben

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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BeitragDi 05 Aug, 2008 10:22
richtig weil luftzirkulation stattfindet.. deshalb ruhig im raum nen ventilator aufstellen und regelmäßig belüften dann treten vermindert spinnmilben auf.. ;) hilft vorbeugend und auch im befallsstadium sie los zu werden...
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BeitragDi 05 Aug, 2008 15:45
Also ich kann nur sagen, dass ich an meiner Gurke auf dem Balkon massig Spinnmilben habe und da wedelt ordentlich die Luft... :-k
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BeitragDi 05 Aug, 2008 17:09
naja an ner hauswand hat man selten zwischen den blättern wind.. und das andere ist gurken haben von haus aus sehr große blätter und dazwischen luft rein zu bekommen ist von haus aus schwierig.. grad draußen aufm balkon kommts oft zu niedriger luftfeuchtigkeit.. trockener boden und trockene luft ist grundsätzlich nichts gutes für pflanzen.. ich empfehle nen eck anzulegen aufm balkon und schön mit erde auffüllen das auch feuchtigkeit aufsteigen kann und schon bekommt man nen wesentlich feuchteres klima und weniger spinnmilben, allerdings evtl probleme mit anderen ungeziefer was in der erde sich befinden kann..
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BeitragDo 22 Jan, 2009 17:04
Seit dem Kauf einer Livistona vor einem Jahr (war leider aus einem Supermarkt), hatte ich auch arge Probleme mit Spinnmilben. Bevorzugt befielen sie meinen Bonsai (Ficus), eine Ficus Pumilla und 2 Zitronenzöglinge. Alle standen daraufhin lange Zeit auf meinem Balkon, was alleine nicht half. Die Ficus Pumilla und Livistona gingen dadurch auch nach kurzer Zeit ein, nur die Zitronen und der Bonsai kämpften tapfer.
Da ich kein Fan von chemischen Keulen bin, suchte ich lange Zeit nach Alternativen.
Als ich dann letzten Herbst umzog und mit meinen Sachen Zwischenstation bei meiner Mutter machte, las ich bei ihr in einem alten Gartenbuch, dass hochprozentiger Alkohol helfen soll. Sie hatte 70%igen Isopropylalkohol im Haus, welchen ich versuchsweise auf die Pflanzen auftrug.
Da es ein Versuch war, trauten wir uns nicht es zu sprühen, also pinselte ich alle Blätter und Verästelungen mit dem Zeug ein.
Die Milben, die damit in Berührung kamen, starben auch sofort ab.
Und ich merkte, dass Sprühen auch keine gute Idee gewesen wäre, da einem die Dämpfe ganz schön zu Kopf steigen (Schwindel kann da sehr schnell auftreten, also am besten mit Maske arbeiten).
Eine Zeit lang waren dann auch keine Milben mehr zu sehen.
Derletzt habe ich wieder mal 1-2 auf unterschiedlichen Pflanzen entdeckt und erneut mit Alkohol betupft. Ich hatte an Hochprozentigem nur Rum da und der hat genauso geholfen :mrgreen:
Bei sehr feingliedrigen Pflanzen ist das natürlich eine immense Arbeit, aber bei kleinen Pflanzen geht es recht gut.
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BeitragMi 20 Jan, 2010 18:52
Ich hätte auch mal ein paar Fragen zu Spinnmilben:

1. hatte ich gelesen, man könne gegen Spinnmilben in Gewächshäusern auch mit dem Schwefeltopf vorgehen; aber ich weiß nicht, was ein Schwefeltopf genau ist, und warum man ihn im Haus nicht anwenden können soll?

2. würde mich interessieren, wie Spinnmilben den Weg von einer Pflanze zur anderen finden?
Im Winter stehen die Pflanzen ja oft dicht gedrängt und berühren sich an den Blättern, etc.
Aber angenommen man hätte den Luxus, die Pflanzen in einigem Abstand stellen zu können? Würde es dann Sinn machen, die Töpfe mit Leimringen o. ä. zu versehen, so daß die Tiere nicht von einem Topf zum anderen marschieren - oder hilft das nicht?
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BeitragMi 20 Jan, 2010 20:39
Hallo Scrooge,
1. Hilfe von sog. Schwefeltöpfen wird reiner Schwefel in Gewächshausern verdampft. Das kommt gegen Echten Mehltau und Spinmilben im Gmüse- und Zierpflanzenbau zum Einsatz. Es stinkt und ist nicht gesund. Deshalb auf keinen Fall in Wohnräumen anzuwenden.
2. Theoretisch könnten Leiringe funktionieren, da die Milben auf den Fußweg angewiesen sind. Es sei denn es weht ein lauschiger Wind, dann lassen sie sich auch mit ihren Spinnfäden verwehen. Ebenso werden sie von Spritzwasser verbreitet. Sie könnten auch dich, den Betreuer der Pflanzen, als Vehikel benutzen.
Ich sehe nur das Problem, im Wohnraumklima einen Leimring dauerhaft fängig zu halten, der wird schnell austrocknen.
Grüße H.-S.
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BeitragDi 26 Jan, 2010 16:04
Daß man selbst am ehesten dazu beiträgt, Schädlinge zu verbreiten, befürchte ich schon lange - und nicht nur bei Spinnmilben. Das fängt schon bei Gießkannenspitze an...
Wind gibt es im Haus ja zum Glück nicht. Aber wenn ich eine Sprühflasche nehme, um die Pflanzen einzunebeln (z. B. zwecks Spinnmilbenbekämpfung), dann kommt da ein Druck raus, der jeden Schädling problemlos ein bis zwei Meter zur nächsten Pflanze trägt. Also sprühe ich nur noch von oben (soweit das geht), oder nach oben, damit sich der Nebel dann auf die Pflanze senkt.

Das mit den Leimringen war, wie gesagt, nur eine theoretische Frage, da die Pflanzen ja ohnehin zu eng stehen, aber ich behalte das trotzdem mal im Hinterkopf - irgendwo habe ich noch Teppichverlegeband rumliegen.... O:)

Zu der Sache mit dem Schwefel muß ich mich bei Gelegenheit im Internet nochmal genauer informieren. Komischerwiese stört mich der Geruch von "domestiziertem" Schwefel - wie er. z.B. in Seifen o. ä. verwendet wird - überhaupt nicht; und so ungesund kann er in dieser Form/Dosierung auch nicht sein. Wenn so etwas schon ausreichen würde, um Spinnmilben erheblich zu ärgern..... :twisted:
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ich kram mal den Tröt wieder hoch - gibt ja schließlich schon genug Spinnmilbenthreads


Ausgerechnet meine Protea (cynaroides) hat jetzt Spinnmilben. ARGL, ich bin seit Jahren verschont geblieben, und jetzt... ](*,) ](*,) ](*,)
Da Proteas kein Phosphat vertragen, kann ich keine Stäbchen setzen, (jedenfalls keine aufgedüngten) außerdem würd' ich mir das Giftzeugs gern sparen [-(
Zum einen, weil ich davon überzeugt bin, dass das auch anders gehen muss (fragt mal meine Wollläuse :oops:), zum andren, weil mit kleinen Kindern und Wellensittichen die Gifterei einfach nicht gut ist :roll:

Hat zufälligerweise jemand Erfahrungen mit Proteas und einer der Wasser-Spüli-Spiritus-Methoden? Verträgt das die Pflanze, mein ich, nicht was die Spinnmilben angeht ... da gehen die Erfahrungen ja mächtig auseinander 8-[
Und - wenn ich die Protea eingenebelt in eine Tüte stopfe - überlebt sie mir das oder pilzt sie dann zum Ausgleich zu? Die Zicken wollen schließlich ordentlich Frischluft, darf dabei aber auch trockener sein... :grdurchzug:


Ich würd jetzt gern einfach alle Milben :grverzaubern: die Frösche lassen sich leichter einsammeln. Und dann in Nachbars Teich versenken!
Boah, ey, sind das mal wieder viele smilies :-$
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BeitragMi 09 Mai, 2012 15:24
DonnaLeon hat geschrieben:Guten Morgen daemon,


etwas aufwenig, aber sehr hilfreich: auf 500ml 5 Tropfen Spüli in eine Sprühflasche geben und damit 3 mal täglich (!) die betroffene Pflanze gut benetzen. Besonders Blattunterseiten und Ränder!!! Das sollte man ca. 5 Tage lang durchführen.

Das Spüli bewirkt, daß die Schutzschicht der Milben durchbrochen wird - und trotz des regelmässigen einsprühens vertrockenen die Milben.


Für große Pflanzen ist diese Methode sehr aufwendig, bei kleineren Pflanzen aber gut durchzuführen. Ich selber habe es jetzt erst bei einer Brugmansia gemacht und bin die Spinnis erstmal los \:D/



Ciao, DonnaLeon


ich hab gerade entdeckt, dass ich auf einem ficus benjamin und einer fingeraralie spinnmilben
hab. hab jetzt die fingeraralie weggeworfen, wurde als jungpflanze total billig verkauft, und ich hoffe, dass sie nicht mehr zu retten war.
den ficus hab ich allerdings von jemandem übernommen - vieellicht kamen sie auch von ihm.
allerdings hab ich noch eine kleine junge bergpalme mit total schmalen gefiederten blättern auf der auch irgendwelche viecher drauf sind. gibts für die noch was anderes.
und was mach ich mit dem ficus-baum? muss ich den jetzt die ganzen fünf tage lang in neue erde umtopfen?
danke - :x
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BeitragDo 10 Mai, 2012 0:23
Hast Du einen Garten?
Dann wäre meine erste Maßnahme, den Ficus nach den Eisheiligen in den Halbschatten zu stellen; etwas geschützt, aber schon so, daß Wind und Regen an die Pflanze kommen.
Das bremst die Spinnmilben erst mal gehörig aus.

Und Du hast Zeit, Dir zu überlegen, welche Gegenmaßnahmen Du ergreifen willst.
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