Moin!
Nachdem ich diesen Thread seit ein paar Tagen verfolge, möchte ich nun doch mal meine Ansicht einbringen, auch wenn sie nicht jedem gefallen wird. Meines Erachtens macht es einen erheblichen Unterschied, ob ich in einem 50 qm-Raum Hanf anbaue und das nächste Kraftwerk mehr Kohle schippen muß, weil meine Beleuchtungsanlage ohne Ende Strom verbraucht oder ob ich ein einzelnes Pflänzchen auf dem Balkon habe! Ich will damit nicht zum Ausdruck bringen, daß der Anbau von Hanf aus botanischem Interesse legal sei, aber es ist auch verboten, bei Rot über eine Ampel zu gehen - trotzdem mache ich das gelegentlich.
Das Risiko, durch eine Pflanze in einen Gesetzeskonflikt zu geraten, schätze ich als eher gering ein. Erstens habe ich nicht wöchentlich die Polizei im Haus oder gar auf dem Balkon. Und zweitens, selbst wenn es zu einer Entdeckung einer (!) kümmerlichen Hanfpflanze unter vielen anderen Spezies durch die Polizei kommen sollte, wie geht's dann weiter? Wird einem dann gewerbsmäßiger Drogenanbau zur Last gelegt? Ich kann mir das kaum vorstellen, schlimmstenfalls würde ich mit einer Beschlagnahme rechnen, und daß die Pflanze dann an ein Fenster in der Wache umziehen muß. Ich bin kein Jurist, aber es würde mich wundern, wenn jemand wegen nur einer Pflanze ernsthafte Probleme bekommen hätte. Sollte jemandem solch ein Fall bekannt sein, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen. Bitte versteht mich nicht falsch, ich möchte niemanden zu illegalen Handlungen ermutigen, aber man kann es auch übertreiben mit der Gesetzestreue.
Gruß,
Markus