Nutzhanf! unbedenklich & legal erwerblich ?

 
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Roadrunner

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Marion, warum machst du hier immer noch Werbung für Hanf? Wie sah die Pflanze denn nach ein paar Monaten aus? Und wie sieht ein drei Meter langes dünnes Ding wohl in einem Wohnzimmer mit wenig Licht oder einem Balkon aus?

Willst du wirklich zum Ausdruck bringen, dass das eine geeignete, dekorative Pflanze für Haus und Hof ist?
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walmar

Da ist keine Werbung.

Ich habe doch garnicht geschrieben, dass sie in der Wohnung war.



Ich will doch nix beschönigen, aber die Blätter (!) sind schön.

Meine anderen Fingerartigen Pflanzen:
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Roadrunner

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Na, die sind doch mit Abstand schöner, als jede echte Hanfpflanze...
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BigMama

Also die Biophytum auf Bild 4 wird aber alles andere als groß.

So jetzt erlaubt mir bitte eine wahrscheinlich selten dämliche Frage, was auch immer man jetzt vom Verbot aller Hanfpflanzen hält sehen wir mal ab: Hanf ist eine sehr alte Nutzpflanze, ohne jeden Hintergedanken dabei an irgendwelche Drogen etc, gibt es denn "nur" dadurch hierzulande keine Hanfprodukte mehr? Immerhin hat man diese Pflanze ja nicht aus Jux und Dollerei angebaut, sondern eben weil sie sehr sinnvoll war.

Wenn ich sehe wohin dieser Thread führt, wage ich gar nicht meinen mit meiner Frage zu eröffnen.

Andrea, ja wir wollten den Mais zum einen als eben schnell wachsenden Sichtschutz zum Nachbarn hin und zum zweiten auch als praktischen, weil genießbaren Schutz. Hier wäre für gleich ein dreifacher Vorteil: Sichtschutz, essbar für uns und nach der Saison Futter für die Meerschweinchen. Beim Mais ist die Pflanze selbst nämlich auch sehr gut als Viehfutter geeignet und unsere Meerschweinchen und Kaninchen lieben die.
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Elfensusi

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Hier in der Nähe ist eine alte Dame, die mit Genehmigung, Hanf anbaut und ihn verarbeitet. Sie machen dieverse Dinge aus den Blättern.

http://verlag-vwm.de/index.php…rtrait_pi1[navi][page]=9&tx_vrportrait_pi1[uid]=4629

Die Dame ist etwas skuril, hat ihren Sarg auf dem Grundstück stehen, aber sie ist auch schon über 80!!!
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Roadrunner

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Der Hanfanbau in Deutschland ist ja nicht völlig verboten, genauso wie der von Schlafmohn. Aber nur mit Sondergenehmigung und die bekommen nur Erzeuger, die dann auch kontrolliert werden. Das die Behörden nicht jeden Spasspflanzer kontrollieren können und deshalb an Privatleute keine Sondergenehmigung ausgeben, ist ja verständlich.

Viele alte Faserpflanzen sind aus der Mode gekommen, so auch Nessel (Brennnessel), Sisal (Agave), Leinen (Lein) oder Jute. Die Baumwolle hat sie fast überall verdrängt und jetzt verdrängen die Kunstfasern auch die Baumwolle. Ich glaube nicht, das das direkt mit dem Anbauverbot zu tun hat.
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Trucker0158

Der gewerbliche Anbau von Nutzhanf ist, nach wie vor, möglich - aber mit hohen Auflagen verbunden. Zunächst braucht man eine Genehmigung um überhaupt anbauen zu dürfen. Hat man die darf man sich um die anderen vorgaben kümmern.
Es darf nur zugelassenes Saatgut verwendet werden. Der Nachweis ist lückenlos vorzulegen.
Die Anbaufläche wird ständig kontrolliert.
Kommt es zur Blüte (meldepflichtig) gelten verschärfte Auflagen / Kontrollen.

Für Privatpersonen ist der Anbau aller Hanfsorten verboten. Selbst der Besitz von Hanfsamen ist inzwischen strafbar.
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Toblerone

Armes Deutschland...
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Trollunge

@bigmama:
Das Verbot resultierte aus der Förderung der Nylon-Industrie in den USA. Und fast weltweit wurde diese schwachsinnige Politik übernommen. Es wurden Studien gefälscht, extreme Fälle von Missbrauch in die Presse gezerrt, Militär vernichtete Plantagen mit Flammenwerfern etc...
Ein regelrechter Krieg, der gegen eine Pflanze geführt wurde, welcher seitdem im "war on drugs" weitergeführt wird...

Genau... armes Deutschland. Sogar die Amerikaner begreifen allmählich, dass das Verbot nicht der richtige Weg ist.
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Roadrunner

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Bitte bleibt beim pflanzlichen Teil des Themas, für politische Diskussionen gibt es geeignetere Foren. Danke für euer Verständnis!
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Weserpirat

Moin!
Nachdem ich diesen Thread seit ein paar Tagen verfolge, möchte ich nun doch mal meine Ansicht einbringen, auch wenn sie nicht jedem gefallen wird. Meines Erachtens macht es einen erheblichen Unterschied, ob ich in einem 50 qm-Raum Hanf anbaue und das nächste Kraftwerk mehr Kohle schippen muß, weil meine Beleuchtungsanlage ohne Ende Strom verbraucht oder ob ich ein einzelnes Pflänzchen auf dem Balkon habe! Ich will damit nicht zum Ausdruck bringen, daß der Anbau von Hanf aus botanischem Interesse legal sei, aber es ist auch verboten, bei Rot über eine Ampel zu gehen - trotzdem mache ich das gelegentlich.
Das Risiko, durch eine Pflanze in einen Gesetzeskonflikt zu geraten, schätze ich als eher gering ein. Erstens habe ich nicht wöchentlich die Polizei im Haus oder gar auf dem Balkon. Und zweitens, selbst wenn es zu einer Entdeckung einer (!) kümmerlichen Hanfpflanze unter vielen anderen Spezies durch die Polizei kommen sollte, wie geht's dann weiter? Wird einem dann gewerbsmäßiger Drogenanbau zur Last gelegt? Ich kann mir das kaum vorstellen, schlimmstenfalls würde ich mit einer Beschlagnahme rechnen, und daß die Pflanze dann an ein Fenster in der Wache umziehen muß. Ich bin kein Jurist, aber es würde mich wundern, wenn jemand wegen nur einer Pflanze ernsthafte Probleme bekommen hätte. Sollte jemandem solch ein Fall bekannt sein, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen. Bitte versteht mich nicht falsch, ich möchte niemanden zu illegalen Handlungen ermutigen, aber man kann es auch übertreiben mit der Gesetzestreue.
Gruß,
Markus
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firemouse

Weserpirat, ich denke das kommt ganz auf das Bundesland an, in dem die Pflanze steht, und bestimmt auch auf die örtliche Polizei.
Wenn der Besitzer vielleicht sonst auch recht viele Pflanzen hat, und am Ende noch die ein oder andere mit Zusatzlicht beleuchtet, damit sie im Winter nicht so stark vergeilt, kann das durchaus auch als ausreichender Verdacht für eine Hausdurchsuchung herhalten. Und sowas ist echt unangenehm (auch ohne Hanf, ist einem User hier ja auch schon mal passiert).


Schön, dass Du es so entspannt sehen kannst - aber ich finde es gut, dass die User hier sich das zwei mal überlegen bevor sie sich solch eine Pflanze anschaffen.
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Roadrunner

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Wie ich es bereits geschrieben habe, vor ein paar Jahren wäre es vermutlich niemandem aufgefallen, aber die Leute sind sensibler geworden.
Fast jeder kennt mittlerweile die Form von Hanfblättern und ebenso wissen die meisten, das der Besitz solcher Pflanzen verboten ist. Die Gefahr, das du von irgendjemanden angezeigt wirst, ist heute ungleich größer.
Wie Firemouse schon schreibt, Hausdurchsuchungen werden sogar schon bei 'verdächtigen' Beleuchtungen angeordnet.
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BigMama

Schon bei verdächtigen Beleuchtungen? Na, was bin ich froh, daß der diesjährige "Winter" alles andere als dunkel war. Ansonsten mache ich am Wohnzimmerfenster immer meinen Vandeen die Zusatzbeleuchtung an.

Hm, ne Hausdurchsuchung hatten wir hier im Mietshaus schon mal, wegen dem "Endprodukt" des Hanfs. Bevor Ihr aber auf dumme Gedanken kommt, ICH hatte nichts damit zu tun!

Andrea, Du hast sicherlich recht, daß es hier nicht um Politik geht. Andererseits empfinde ich persönlich den genauen Grund für das allgemeine Verbot dieser Pflanze auch sehr interessant. Wobei ich aber auch eine bin, die alles bis auf den letzten Punkt genau wissen muß, sonst nagt das noch ewig an mir.

Ist aber schon lustig, die Hanfpflanze sieht auf Bildern, wo ja meistens nur das Blatt abgebildet ist, immer sehr hübsch aus. Ich kann da schon verstehen, daß nicht wenige zumindest für ein Jahr mal überlegen, die zu ziehen.

Aber jetzt noch ne Dummie-Frage: warum bitte ist dann im Vogelfutter Hanf drinnen? Ist doch dann kein Wunder, wenn das Zeug in zig Gärten keimt. Morgen besuche ich meinen Mann, da werd ich mal vorsichtig rund ums Vogelhaus schauen, was da kommt. Im Nofall bringe ich die Küchenschere mit.
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HateThis

Ich hatte tatsächlich lange eine Hanfpflanze besessen. Die Samen kaufte ich mir einst mit 18 aus einem Laden bei dem man auch Schischas ( Ist das jetzt richtig geschrieben? ....Naja egal, ich denke Ihr wisst was ich meine ) kaufen konnte sowie sämtliches zubehör für das rauchen von Cannabis. Mich interessierte die Pflanze eine lange Zeit weil einfach nicht jeder soetwas im Hause hat, geschweige denn auf dem Balkon oder eben im Garten. 5 Samen haben 50 Cent gekostet oder so. Aber aus diesen 5 Samen hat es nur ein Samen geschafft zu spriessen. Nun hatte ich natürlich zu diesem Zeitpunkt noch kein Internet besessen und musste irgendwie selber versuchen herausszubekommen was die Pflanze mag und was nicht. Also entwendete ich meinem Vater sein altes Aquarium, stellte die Pflanze da rein einen vernebler ( Luftfeuchtigkeit) Ob es nun der richtige Weg war, weiss ich natürlich nicht, was ich aber weiss ist, das die Pflanze sich pudelwohl gefühlt hat und sie wuchs und wuchs und wuchs. Demnach wurde Sie natürlich dann auch stetig umgetopft und irgendwann begann ich die Pflanze lediglich zu besprühen. Hatte einen helleren Standort gehabt und viel Sonne Sonne und nochmals Sonne.

Nun kam folgendes. Die Pflanze wurde grösser und irgendwann fing Sie auch an zu stinken. Sie stank nicht nur ein wenig sondern wirklich extrem nach Hanf. Dies merkten dann auch meine Eltern. Überzeugungskunst musste also her. Immerhin wohnte ich noch im Elternhaus. So weit so gut, ich durfte die Pflanze behalten aber meine Eltern ließen mich natürlich nicht aus den Augen. Ich denke einfach die Angst das das eigene Kind mit Drogen zu tun hat ist immer da aber nein ich habe nie etwas mit Drogen zu tun gehabt. Wie schon geschrieben , Ich mag Pflanzen und wollte eben etwas spezielles was nicht jeder hat =)

Inzwischen existiert Sie aber nicht mehr da ich in Umständen kam und einfach keine Schwierigkeiten bekommen wollte. Man ist eben doch als Mutter ein Vorbild. Allerdings ist die Pflanze eine riesen Herausforderung und bereuen tue ich es nicht. Der Geruch ist echt heftig aber ansonsten eine wirklich wunderschöne Pflanze.
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