Gingkobaum

 
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Raissa

Wann sollte ein Gingkobaum idealerweise gepflanzt werden und wie geht man vor?
Welche Erde braucht er?
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Rose23611

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hallo raissa

herzlich willkommen

schau mal hier

forum/lexicon.php?letter=Ginkgo

ideale pflanzzeit ist der herbst, aber im zeitigen frühjahr, wenn der frost aus dem boden raus ist, geht auch
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Sporti

So schön wie der Ginkgo ist eines sollte man ehrlich sagen, die Frucht des Ginkgo hat einen recht strengen Geruch (kommt erst nach ca.20 Jahren) sehr oft kann man dir nicht sagen ob es sich um Männlein oder Weiblein handelt da der Gingko meist aus Samen gezogen wird. Es gibt zwar ein paar kleine Anzeichen aber das sind auch keine 100% Angaben.

L.G. Sporti
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Aquachris

Hallo Raissa,

Eine gewissenhafte Baumschule sollte Dir eine definitiv männliche Pflanze vermitteln können (der Geruch der Früchte soll wirklich schrecklich sein, Richtung fauler Eier ).
Ansonsten ist der Ginkgo eine extrem unempfindliche Pflanze, die sogar den "Hiroshima"-Angriff überlebt haben soll. Er wird gerne in Bereichen eingesetzt, die für andere Bäume nicht erschließbar sind (Strassenzüge in Großstädten z. B. )

Du kannst den Ginkgo auch regelmlässig beschneiden, wenn das Platzangebot nicht großzügig genug ausfällt. Er nimmt das in der Regel nicht übel. Ansonsten wird er schon ein "richtig grosser Baum" mit allerdings recht lockerem, attraktivem, Wuchs.
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Sporti

@Aquachris

das hat nichts mit gewissenhaft zu tun sondern mit der Zucht. Der Ginkgo ist erst mit ca. 20 Jahren geschlechtsreif also sprich erst da erkennst du zu 100% ob es sich um Männlein oder Weiblein handelt. Wenn du also aus Samen ein Bäumlein ziehst weist du nicht was du hast sondern erlebst die Überraschung nach ca. 20 Jahren.Aber ein Baum in diesem alter zu verkaufen ist schier unmöglich bei Otto Normalverbraucher und auch viel zu teuer für die Baumschulen. 100% Sicherheit hast du nur bei der vegetativen Vermehrung allerdings machen das nur ganz wenige Baumschule unsere Lieferanten ziehen ihre Ginkgoäume nur aus Samen. Der Geruch kommt der Buttersäure sehr nah.
L.G. Sporti
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Aquachris

Warum dann nicht eine Baumschule suchen, die vegetativ vermehrt? Bei den Möglichkeiten, die uns in Bezug auf Information heute offen liegen....
Das das Geschlecht mit Aussaat-Pflanzen nicht garantiert werden kann (außer über Gen-Analyse), war ja klar
Aber Du hast Recht, Sporti, der Ausdruck "gewissenhaft" war unglücklich gewählt
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leines

Die Früchte stinken zwar wirklich ekelhaft, aber man riecht sie ja nur, wenn man sie sich unter die Nase hält.
Solange sie am Baum hängen oder drunter liegen und heil sind, riecht man sie nicht.
GG hat sie mal gesammelt , aber das darf er nur mit geruchssicherer Plastiktüte.
Und ausgepult wird draußen!!!
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Eichbaum-Weiser

Der Gestank ist wirklich nicht so schlimm. Und außerdem müsste in der Nähe ja dann auch noch ein männlicher Baum stehen, damit der weibliche befruchtet wird. Also um die Frücht würde ich mir keine Gedanken machen.
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dnalor

abgesehen von dem geruch schmecken die gereinigten NÜSSE geröstet ganz vorzüglich und sollen auch der gesundheit dienen.

ginkgo ist einer der robustesten bäume überhaupt - es sind nach meinem wissen keine nennenswerten krankheiten bekannt, die diesen baum schädigen können.

einige interessante einzelheiten auf meinen page.
http://www.baumschulen-staiger.de/erwaehnenswerteB.html

mfg roland
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Rinny

Mein kleiner Ginkgo (aus Samen vermehrt ) soll dieses Frühjahr auch in den Garten. Ich bin sehr gespannt, wie er sich dann macht und vor allem, obs ein weiblicher ist. Ich bin froh, dass hier auch Stimmen kamen, dass man es auchmit einem weiblichen Ginkgo aushalten kann.
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Roadrunner

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Na ja, die stinken schon mächtig und Früchte bilden sie auch ohne Befruchtung aus. Aber wenn die Früchte nicht zertrampelt werden (Gehweg unter dem Baum), dann geht es schon. Hier in Köln ist ein Ginko, dem man einen weiblichen Ast aufgepfropft hat, leider steht er direkt an einem Weg und die Früchte werden zerquetscht und stinken zum HImmel. Also überlege dir den Standort genau...
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garteneidechse

Die Samen der Ginkgo biloba sehen aus wie größere Hasselnüsse. geschmacklich sind sie sehr gut.
Vor der Aussaat müssen sie stratifiziert werden.
Dabei reicht eine 6 wöchige Behandlung bei 5 Grad im Kühlschrank.
Ich gebe sie in Einmachtüten mit einem Zippverschluß.
Diese fülle ich mit Sand.
Nach diesem Vorgang werden sie in Kübel gegeben. Hier sollte ebenfalls ein hoher Sandanteil enthalten sein.
Die Keimung erfolgt nach weiteren 3 Monaten.
ich würde die Samen jedoch nicht in den Gartenboden geben, da Mäuse und Eichhörnchen diese Samen für Nüsse halten und euch stipitzen.Einen merkwürdigen Geruch konnte ich noch nicht fesstellen, am Saatgut.
Die Ginkgo zind zweihäusig veranlagt.
Samen am Baum wird meist erst in hohem Alter angelegt. In Büchern wird häufig von 20 Jahren gesprochen, aus Erfahrung würde ich noch bis zu 10 Jahre hinzugeben.
Der Ginkgo wächst sehr langsam. er erzielt einen Jahreszuwachs von 30 cm.
an den Boden stellt er keine Ansprüche. Er ist sehr resisdent. er kann das ganze Jahr über gepflanzt werden, soweit man den Baum als Containerpflanze erworben hat. häufig werden diese auch als Wurzelware angeboten. Hier würde ich Aufgrund der Vegetationsphase einen Zeitraum von Oktober bis Mai für eine Pflanzung empfehlen.
bei einer Herbstpflanzung würde ich eine zugabe von P-K Dünger vorschlagen.
Bei einer Frühjahrspflanzung würde ich einen N Dünger bei der Pflanzung beigeben.
Durch seinen langsamen Wuchs dürfte es leicht sein einen geeigneten Standort zu finden.
Der Ginkgo ist das älteste lebende Fosil. Er wird bis zu 6000 Jahre alt.
der Gingko hielt in den 80er Jahren einzug in Deutschland.
Er filtert die Luft besser wie jeder andere Baum.
Wenn man bedenkt das 1 ha Zuckerrüben soviel Sauerstoff produzieren wie 30 ha
Wald ist das schon seh imposant.
der Ginkgo kommt direkt dahinter in der Auflistung der Sauerstoffproduzenten.
Er ist sehr robust.
Die bekanntesten Ginkgos stehen in Japan am Kaiserpalast, als nach dem atombombenabwurf alles in Schutt und Asche lag, trieben diese Bäume 12 Monate danach wieder aus.
Wenn ich hier gerade zu meinem fenster hinausschaue sehe ich auch einen dieser Bäume im Nachbargrundstück, ein sehr schlanker Baum nicht breiter als 3 m mit einer Höhe von 8,50m, gepflanzt wurde dieser Anfang der 80 er Jahren,Kein großer Baum aber ein sehr schön anzusehender Zeitgenosse.

Mfg

garteneidechse

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