Da bin ich ja mit meiner Morgensonne im grünen Bereich, da die eine Langsamwachserin ist.
Ich hab mal gemessen - bis 2,90 m kann es bei mir auf dem Balkon schießen, ansonsten müsste ich in den Garten umsiedeln, der mir aber 1. nicht gehört (ich nutze ihn mit und hab ein paar Projekte dort) und 2. hab ich natürlich auf dem Balkon mehr davon, weil der direkt vor meiner Nase ist.
Am liebsten hätte ich einen Hochstamm, da durch den Sichtschutz erst ab 1 m richtig Sonne hinkommt und ich bei den Füßen auch kein buschiges Gewusel haben möchte... der Balkon ist zwar lang, aber nicht wahnsinnig tief.
Ich hab meine Pflanzen bisher auch danach ausgewählt... die Banane wächst relativ schlank in die Höhe, ansonsten habe ich Wandelröschen-, Hibiskus und Rosmarin-Hochstämme und alles andere in Blumenkästen.
Die Pflanzen von drinnen, die draußen übersommern, nehmen ja auch noch Platz weg, u.a. ein ausladender Nestfarn (Durchmesser 1,10 m).
Hach, ein eigener Garten wär schön... wenn ich aber an die Arbeit und Verantwortung denke
sorry, bin bisschen abgeschweift; über die Pflanzenbedürfnisse sollte man sich ja aber wirklich immer mal ein paar Gedanken machen.
Grundsätzlich bedeuten Töpfe für Pflanzen natürlich immer eine Einschränkung in ihrer "Lebensqualität".
Nicht nur die Ausbreitungsgrenzen und Bodenressourcen spielen da eine Rolle, auch kann sich in einem Topf niemals ein Zusammenspiel zwischen Pflanze und Mikroorganismen bilden wie in freier Wildbahn.
Wasser wirkt sich anders aus in Töpfen, Dünger ebenfalls. Regenwürmer, Maulwürfe und anderes Unterweltgetier ist für die Bodenkultur auch nicht ganz unwichtig und in Töpfen schwer zu kultivieren
Alles nicht so ganz natürlich und nicht das, worauf sich Pflanzen in Jahrmillionen ausgerichtet haben. Zu unserem Glück sind sie ja Überlebenskünstler und recht anpassungsfähig.
@ Donna
wohnst du an einem Waldrand oder ist das dein Park?
davor seh ich auf jeden Fall deinen Trompetenhain