Ein Sonderrätsel.......

 
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MarsuPilami

ich tipp einfach mal auf
b)
oder doch a )
ich verwechsel immer 8 und 9
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Scrooge

Ihr seid richtig gut.
Die Hälfte von Euch hat das richtige Jahrhundert, oder sogar das richtige Jahr getroffen.

Die richtige Antwort lautet c) 1829.


Ich hatte den Satz extra aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt, damit schlaue Leute wie resa ihn nicht ergooglen können....


Der Satz stammt aus dem Werk A Description and History of Vegetable Substances used in the Arts and in Domestic Economy, das in erster Auflage 1829 herausgegeben wurde.


In dem Artikel über Melonen schreibt der Verfasser, daß kleine Melonen schmackhafter seien als große [ich nehme an, er spricht hier von Honig-/Zuckermelonen vs. Wassermelonen?]. Da Melonen aber nicht nur zum Essen sondern auch als Vorzeigeobjekte angebaut werden, würden die großen Sorten häufig bevorzugt.
Aus diesem Gedanken heraus gerät er dann in einen vierzeiligen Mini-Exkurs über Geschmack vs. Optik, aus dem ich den obigen Satz entnommen und übersetzt hatte. Der darauffolgende Schlußsatz ist übrigens mindestens genau so schön.


Zitat
"The melon is the richest and most highly flavoured of all the fleshy fruit.
[...]
In France and in England melons are grown as an article of luxury.
[...]
Small melons are usually more highly flavoured than large ones. In general, however, the fruit is chosen as much for show as for use, and thus the large ones are often preferred. Indeed, in almost all the cultivated fruit and vegetables, quality is liable to be sacrificed for appearance. In the markets the articles are bought by the judgment of the eyes, and not by that of the palate."
Quelle: http://www.suttonelms.org.uk/melon1.html
[Die zweite Auflage (mit leicht überarbeitetem Text) ist auch bei google books zu finden.]




Für mich ist das Interessante daran - wie Carl-Ludovique schon angemerkt hat - wie in der "guten alten Zeit" bereits Probleme wahrgenommen (oder als solche empfunden) wurden, die wir (dem modernen Trend zur Egozentrik folgend) für Probleme halten, die einzig und allein in unsere (post-)moderne Zeit gehören.
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resa30

Dass man auch immer so leicht durchschaut wird.

Eine geniale Idee mit dem Rätsel und in Zeiten von Tante Google wirklich nicht soo einfach zu stellen, dass man dabei noch selber denken darf. Danke für die interessante Auflösung! Der letzte Satz ist fast noch besser...
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Carl-Ludovique

Sehr schönes Rätsel!

So, nun meine Gegenfrage:

Sind nun Kunstdünger, die Mendelschen Regeln, Zucht und angewandte Genetik schuldig im Sinne der Anklage, oder nur das Werkzeug des Menschen, dessen baumbewohnende Vorfahren schon immer zur dickeren Banane gegriffen haben? oder haben jene damals noch die Reife und Güte erschnuppert, bevor sie sich entschieden haben.
Oder nochmal anders gefragt:
Gäbe es eine Pflanze, die in ihrer Verbreitung durch Früchte seit zig-millionen Jahren nur von uns Menschen bzw. unseren Vorfahren abhängig gewesen wäre, hätte sie durch diesen Selektionsdruck auch immer größere und buntere Früchte produziert, so daß es heute, und lange vor jeder Kultivierung oder gar Zucht, zB. melonengroße dreifarbige Wildäpfel gäbe?
Oder haben wir erst im letzten Jahrhundert verlernt, zur vielleicht kleineren, aber schmackhafteren Frucht zu greifen.

Und wie war das damals mit dem Baum der Erkenntnis und dem Sündenfall?
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resa30

Wenn es für die Pflanze einen evolutiven Vorteil darstellt, würde sich das sicher auch durch Zufall über die Jahrhunderte (-tausende?) entwickeln, auch ohne Zutun des Menschen.

Hier eine nette Theorie am Beispiel der Tomate (weiter unten auf der Seite):
http://www.plantcell.org/content/16/suppl_1/S181.full

Grosse schmackhafte Früchte ohne Zutun des Menschen (natürlich mal wieder nicht in unseren Breitengraden...): http://rawfoodsos.com/2011/05/31/wild-and-ancient-fruit/

Und schliesslich konnte der Mensch sich auch nur dank besserem Nahrungsangebot zu dem entwickeln, was er heute ist: durch verbessertes Nahrungsangebot vergrösserte sich sein Hirn über die Jahrhunderte: http://www.beyondveg.com/billi…t-4d.shtml (ein interessanter Artikel, leider etwas lang geraten...)
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Carl-Ludovique

Dann spinn ich jetzt weiter:
Riesige Früchte gibt es dort, wo sich auch (zeitgleich?) unsere Vorfahren entwickelt haben, während die Wildtomate sich mit Kleinsäugern arrangieren durfte. Und das ging solange, bis der Mensch das Kotelett erfand und zu klug (und dick) wurde, um auf Bäumen rum zu klettern...

apropos, ich glaube das Gulasch ist fertig

CL
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resa30

Schieb doch bitte mal nen Teller voll rüber! Beim Essen sind wir auf einer Wellenlänge!
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Carl-Ludovique

ups, zu spät, alles 'auf'!

Aber mein Hirn hat das tierische Eiweiß wohl auch dringend gebraucht...
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eisenfee

Wißt ihr ich war vor einigen jahren mal auf Bali in Urlaub.
Seitdem weiß ich wie richtiges Obst den Gaumen bezaubert

Eine Banane von hier gekauft, das ist das allerletzte( wir leben nun mal in ner anderen zone)

LG
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