Bonsai gelbe blätter

 
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Hallo,
ich habe ein problem:
seit einer woche habe ich mir einen Bonsai wald zusammengestalter aus 5 Pferrbäumen, es waren bereits Bonsais die zwischen 5 und 10 jahre alt waren, nun seitdem ich sie umgetopft habe bekommen alle gelbe blätter, und bei einem bonsai ist leichter schimmel am boden, jetzt wiss ich nicht woran es liegen kann, und was ich ändern soll.
das Zimmer indem der Bonsai-Wald steht ist hell, jedoch bekommet der bonai ie dirketes sonnenlicht, ich giesse den Bonsai 2-3mal die woche wenn der obere Boden troken ist, auch gebe ich dem bonsai dünger, im gleichen raum sind noch 2 andere bonsai, die haben keine Probleme.....

wer kann mir helfen?
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Rose23611

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hallo

was für bäume sind das denn, wo waren die vorher
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aceituna

Evtl. steht der zu dunkel. Er scheint nicht direkt am Fenster zu stehen und bekommt "nie direktes Sonnenlicht" ab.
Bei Bonsais würde ich ausserdem nicht gießen, sondern besser tauchen, nach erfolgter Fingerprobe.
LG
Ursula
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Rose23611

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sispo

Wenns Nachts nicht mehr dauerhaft unter 10° geht sollte auch ein Pfefferbam ins freie. Langsam dran gewöhnt, verträgt der auch im Sommer die Sonne. Wenn du schreibst "und bei einem bonsai ist leichter schimmel am boden ist wahrscheinlich deine Erde zu lange zu nass. Das verträgt der nicht. Steck mal zur Kontrolle nen zahnstocher / Holzspieß o.ä. für ca. 15-20 Minuten in den Pott, dann hast du einigermä0en Kontrolle wie's "drinnen" aussieht. Gegossen wird dann bei Bedarf, bis das Wasser zugig aus den Abflusslöchern kommt. Mit was und wie düngst du denn und was für Erde (Substrat) benutzt du ?
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GinkgoWolf

Hallöchen!

Zitat geschrieben von Gast
bei einem bonsai ist leichter schimmel am boden


Hört sich eindeutig nach "zu nass" an - besonders bei deiner Gießmethode:

Zitat geschrieben von Gast
ich giesse den Bonsai 2-3mal die woche wenn der obere Boden troken ist, auch gebe ich dem bonsai dünger


Und wenn die Wurzeln durch die ständige Wasserzufuhr (sprich Staunässe) schon geschwächt sind, dann gibt ihnen Dünger bald den Rest. Es gibt ja kaum noch Wurzeln, die dann die nötigen Nährsalze aufnehmen könnten.
Das Bäumchen verdurstet/verhungert trotz "guter Pflege".

Ich würde ihn erst mal total aus der Erde nehmen, denn so kannst du erst mal gar nichts retten. Topf ihn neu ein und möglichst mineralischen Anteil nehmen. Also viel Perlite zwischenmischen. Achte bitte darauf, dass in der Erde nicht so ein hoher Torfanteil ist, der speichert zusätzlich Wasser. Dann hast du das Problem bald wieder.

Und wie meine Vorposter schon geschrieben haben, der steht zu dunkel.
Und: Alle Pflanzen, die dunkel stehen, wollen nicht so viel Wasser haben - das gilt nicht nur für Bonsai!
Aber trotz allem, sollte der einen hellen Fensterplatz bekommen oder eben nach einiger Gewöhnung auch draußen ein Plätzchen.

Jetzt jedenfalls würde ich den erst mal umtopfen und ihm neues Substrat geben, dass einen niedrigen Torfanteil aufweist und Perlite druntermischen. Und dann vorsichtig gießen - mit Feingefühl!
Sispo hat dir da eine Methode genannt, die ist mir selbst gar nicht so geläufig.
Besser und für Anfänger meist auch leichter ist die Methode, die aceituna genannt hat: Die Fingerprobe.
Die hat aber auch nur Sinn, wenn du den Finger tief ins Substrat steckst, die ersten Zentimeter, das bringt überhaupt nichts!
Gerade im Topf- und Schalenboden sammelt sich die ganze Restfeuchte an, da kann es oben schon längst wieder trocken sein. Und wenn du dann gießt, schwimmt unten schon wieder alles und deinem Bonsai faulen wieder die Wurzeln - während du dich noch darüber wunderst, warum der jetzt schon wieder hängt.

Deine Aufgaben erst mal (kurz und bündig von mir zusammengefasst):

1. Umtopfen (-> geringer Torfanteil, hoher mineralischer Anteil - Stichwort Perlite), verfaulte braune und matschige Wurzeln können abgeschnitten werden
2. an einen hellen Fensterplatz stellen (später auch möglich im Freien)
3. Gießen nur mit sorgfältiger Fingerprobe (s.o.)
4. und erst mal kein Dünger!

Nach der Methodik kann er sich durchaus wieder erholen.

liebe Grüße
Henrike
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sispo

Zitat geschrieben von GinkgoWolf

Sispo hat dir da eine Methode genannt, die ist mir selbst gar nicht so geläufig.


Siehst mal Henrike

Mir der Zeit bekommst du da auch ein Gefühl, wenn du den Pott in die Hand nimmst, ob du gießen musst oder nicht.

Und sei mir nicht böse, aber zu Perlite würd ich nicht unbedingt raten. das Zeug wird mit der Zeit schmierig. Blähtonbruch, Bims und/oder Lavasplit ist Formstabiler. ich selbst benutze Blähtonbruch - Maxit clay 104 = 2-4mm und 108 = 4-8mm, Lavasplit und Kokohum. Da sieb ich dann zusammen was ich brauche Funktioniert wunderbar.

@ Gast ?

Wenn du die Pfeffis in HD geholt hast, wo wohnsr du denn? Ich hab hier so ein großes blaues Fass mit Substrat rumstehen. Evtl. könntest da was abhaben.
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GinkgoWolf

Hallöchen!

Zitat geschrieben von sispo
GinkgoWolf hat Folgendes geschrieben:

Sispo hat dir da eine Methode genannt, die ist mir selbst gar nicht so geläufig.


Siehst mal Henrike


Kein Problem, Iich lern immer gern was dazu.

Na ja, Perlite ist das Erste, was mir so eingefallen ist.

liebe Grüße
Henrike

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