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Blaudünger für Chamaerops humilis?

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Hallo zusammen!

Ich habe vor einiger Zeit den Tipp bekommen, das Phoenix canariensis besonders gut gedeiht, wenn man ihr Blaudünger zugibt!

Das Phoenix roebelenii diese Düngemethode nicht verträgt ist mich auch bekannt, aber: wie sieht es denn mit der Zwergpalme aus?
:schwitzx:
Kann man sie mit diesem Dünger versorgen oder ist die Dosis für sie zu hoch und man sollte bei der 'alten' Flüssigdüngmethode bleiben?

Hat irgend jemand damit Erfahrung, Erfahrung gemacht?
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BeitragFr 09 Feb, 2007 21:52
Ich würde bei der Flüssigdüngung bleiben.
Blaukorn ist zwar billiger, aber mal Ehrlich - wieviel würde man sparen übers Jahr gesehen?
1??2??
Dafür würde ich keine Experimente machen.

Falls du doch mit Blaukorn Düngen willst, dann 1g auf 1 Liter Wasser auflösen --- dann gießen.
Bei "Erwachsenen" Pflanzen -> kein Problem.
Allerdings würde ich es nur mal zwischendurch machen.
Denn Blaukorn hat meistens nur die 3 Hauptelemente N P K mit etwas Glück auch noch Magnesium --- aber Calciun Schwefel....oder gar Spurenelemente wird man da vergeblich suchen.

Blaukorn = Fastfood(Pommes Mayo)
Vollnährstoffdünger/organischer Dünger = ein gesundes Menü :wink:
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BeitragSa 10 Feb, 2007 11:57
Danke für die Antwort und die Ratschläge!

Bei der Frage nach Blaukorn ging es mir ja gar nicht darum, Geld zu sparen!! ;-)

Aber dank dieser guten Antwort werde ich dieses Jahr dann auch wieder bei der Flüssigdüngmethode bleiben :-)

Schließlich möchte ich ja auch, dass es meinen Pälmchen gut geht und sie kräftig und gut gedeihen!!! So wie letztes jahr auch...Also, bleib ich bei altbewährtem *ggg*

Nochmal aber vielen Dank!!!!
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BeitragblaukornSa 10 Feb, 2007 15:15
Bitte, da nich für.

Grundsätzlich würde ich Blaukorn nur nehmen, wenn es schnell zu Sache gehen soll. Oder wenn die Pflanzen etwas "hellgrün" aussehen.
Mal so zwischendurch gehe ich ja auch zum großen "M".
Aber grundsätzlich bleibe ich doch bei guter alter Hausmannskost.

mfg baki
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BeitragBlaukornSa 10 Feb, 2007 20:48
Ich würde auf Blaukorn verzichten und die erde mit Urgesteinsmehl anreichern, dies ist viel effektiver, enthält zwar kein N und P aber sonst alle Düngerformen die du dir vorstellen kannst. Palmen bilden jährlich wenige cm Stamm, das läßt sich mit Blaukorn nicht beeinflußen, Kali wird überhaupt nicht benötigt, da kein generatives Wachstum vorhanden ist, lediglich Sprosse werden härter.
Der Blaukorndünger würde nichts bezwecken.

Mfg
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BeitragSa 10 Feb, 2007 21:07
Na bitte, und wieder was dazu gelernt ;-)

Nee, dann bleib ich doch bei meiner alten Düngemethode! Aber man kann ja nie wissen...

Glücklicher Weise geht die Düngesaison ja auch erst los und ich hab keine Experimente gemacht :-)

Aber nochmal kurz zum Stamm. Eine Hanfpalme kann bis zu 30cm an Stamm jährlich dazu gewinnen! Das find ich schon enorm ;-)
Gut, alle anderen wachsen eher langsam, aber das ist ja auch ganz gut ;-)
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BeitragSa 10 Feb, 2007 21:18
Eine Hanfpalme kann 30 cm im Jahr zulegen, das wird meist so in Gartenbüchern geschrieben aber in der Praxis sieht das anders aus, soweit es sich um die Trachycarpus fortunei handelt. Gerade kleine Exemplare wachsen vielleicht 3 bis 10 cm im Jahr. Bei uns liegt das Problem an den Niederschlägen. Ich selbst habe schon einige ausgepflanzt um dies zu testen. Sie halten sehr starke Frostwerte aus, wirklich bis 17 Grad ohne Abdeckung, soweit der Winter trocken ist. Sobald er feucht ist und die Niederschläge höher fault das Herz. Viele Palmen gehen daran kaputt, einige treiben nach 5 Monaten wieder aus.
Mfg
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BeitragSa 10 Feb, 2007 21:30
Ja, so ist das immer mit dem "kann" "bis zu" :-(

Es sieht ja meistens in der Praxis anders aus...Naja, ich will ja auch keine 'Weltmeisterwüchse'!

Hab mir dieses Jahr zwei kleiner Exemplare mal als Kübelpflanze zugelegt! Soll eh nur auf den Balkon und nicht ausgepflanzt werden! Trotzdem hab ich schon vor, sie draussen auch zu überwintern!

Dort steht sie dann auch vor Regen und Schnee geschützt! Hab schon öfter von dem Problem gehört, dass dann das Herz fault!
Naja, aber die ersten Jahre werd ich sie noch in ihr Winterquartier einräumen und sie von Jahr zu Jahr erst langsam dran gewöhnen...
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BeitragSa 10 Feb, 2007 21:46
Wenn deine Trachycarpus fortunei bereits einen kleinen Stamm besitzen würde Ich sie im Winter nach draußen stellen. Ich habe sogar schon Jungpflanzen mit zwei Keimblättern für eine Woche mit dem Topf auf die Terasse gestellt, bei ca 9 Grad minus, das härtet die Pflanze ab, du darfst es nur nicht übertreiben.
An deiner Stelle würde Ich die Trachycarpus fortunei auspflanzen in eine gute Gartenerde. Im Winter würde Ich deine kleine Palme, da sie noch nicht so groß ist mit etwas Laub oder Stroh anhäufeln und ein kleines Gestell (z.B aus Dachlatten) darüber stellen und dies mit Noppenfolie belegen. Vielleicht lebst du in einer milden Gegend in Deutschland?
Glaube mir deinen Pflanzen passiert darunter nichts.
Einzig die erde darf nicht ausdrocknen im Winter, da die meisten Pflanzen in Deutschland nicht erfrieren wie man immer höhrt, sondern dem Boden wird durch die trockenen Fröste Feuchtigkeit entzogen, so das die Pflanzen vertrocknen (Vertrocknungskälte)
Viel Spass mit deinen Palmen
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BeitragSa 10 Feb, 2007 21:52
Hihihi...Sicherlich würde ich meine Hanfpälmchen auch auspflanzen! Das Problem an der Sache ist nur, ich hab gar keinen Garten ;-)

Ich begnüge mich da mehr mit einem etwas größerem Balkon, den ich mir damit mediterran einrichte ;-)

Stämmchen haben die beiden zwar schon, aber noch traue ich mich nicht sie draussen zu lassen :oops:
Die sind doch noch sooooo jung ;-)

Aber meine anderen Palmen hab ich auch immer ganz gut inner Wohnung über den Winter gebracht ;-)
Hat ja auch was unter Palmen zu liegen oder schlafen ;-)

Aber, trotzdem DANKE für all Deine Tipps...Man lernt ja auch nie aus ;-)
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BeitragSa 10 Feb, 2007 21:58
Keine Ursache, hat Spass gemacht :)
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BeitragMo 12 Feb, 2007 14:30
Juhu!

Auch auf Deinen Rat hin, hab ich meine Trachys jetzt doch schonmal auf den Balkon gestellt und gönne ihr frische Luft! Es ist ja eh sehr mild draussen und vondaher mache ich mir jetzt erstmal keine Sorgen um sie ;-)

Meinst Du, ich sollte sie einfach draussen lassen oder sie langsam an die Frischluft gewöhnen? Also, nur stundenweise draussen lassen!?!?!
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BeitragMo 12 Feb, 2007 19:31
Bei der milden Witterung werden sie im Freien keine Probleme bekommen.
Wenn es nachts minus Grade geben solte mußt du sie sehr langsam an das Freie gewöhnen.
Du kannst sie am Anfang als Jungpflanze langsam abhärten.
Gebe Sie in der ersten Abhärtungszeit nur bis minus 5 Grad nach draußen.
Bitte nicht gleich bei strengen Frösten versuchen die Pflanze bei minus 10 Grad nach draußen zu stellen.
Wenn es so die ersten minus Grade geben sollte lasse sie draußen, bis minus 5 Grad, für einen Zeitraum von 3-4 Tagen, nicht länger.Später steigerst du dies. Achte aber bitte darauf das die Pflanzen feucht sind nicht trocken, da die meisten Pflanzen vom Frost nicht erfrieren sondern ausgetrocknet werden und sterben.

Mfg
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BeitragMo 12 Feb, 2007 19:37
Hallo!

Danke für die Tipps und Hilfestellung! ;-)

Werd dies auf jedenfall beherzigen und sie gemach, gemach an das Klima gewöhnen ;-)

Naja, in den nächsten Tage is hier im Pott kein Frost angesagt, da werd ich sie dann jetzt sowieso mal draussen lassen ;-)

Kann ich das so auch mit C. humils machen?

LG :D
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BeitragMo 12 Feb, 2007 19:48
Die C. humilis ist nicht so frosttolerant wie die Trachycarpus fortunei.
Sie hält eigentlich nur Temperaturen zwischen minus 5 und minus 8 Grad aus.
In vielen Büchern werden falsche Temperaturen angegeben die mit der Realität nicht überein stimmen.
Bei den milden Temperaturen kannst du diese auch nach draußen stellen. Achte aber bitte wenn deine Pflanze größer ist darauf das nicht viel (zuviel) Wasser ins Herz kommt.
Und nicht die Feuchtigkeit vergessen, solte immer feuchte erde haben, falls der frost kommt.

Mfg
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