Probleme mit meiner Eibe und drinnen gehaltener Rose

 
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Darth Kris

Hallo! )

Ich habe auf dem Balkon eine Eibe im Topf stehen. Meine Mutter hat sie mir geschenkt, deshalb ist mir sehr daran gelegen, das gute Stück nicht eingehen zu lassen. Außerdem hat sie mir den Topf sehr schön zurecht gemacht mit einem Efeu, der zusätzlich noch herausrankt. Die restliche Erde hat sie mit Moos bedeckt.
Die Eibe stand ca. drei Monate in einer sehr windigen und nassen Ecke, ist durch den Sturm auch häufig umgekippt.
Jetzt haben wir sie an die windgeschütztere Hauswand geholt, so dass sie nicht mehr umgeweht werden kann.
Jetzt zeigen sich oben einige gelbe Äste, sind das Folgen von Staunässe? Sie steht nun doch aber trocken?! Ist die Eibe nachtragend?
Der mittlere Wuchs sieht kräftig grün aus, also wie er sein sollte, es zeigen sich aber noch keine Blüten/ Knospen.
Was habe ich falsch gemacht???

Zu der Rose: Habe von meinem Freund zum Valentinstag eine wunderschöne eingetopfte Rose erhalten. Sie ist zur Innenhaltung gedacht.
Ich habe leider einmal das Gießen vergessen, so dass die offene Blüte sehr den Kopf hat hängen lassen, allerdings hat sie sich schnell wieder berappelt.
Heute habe ich ganz viele trockene Blätter unten abgezupft und die noch vorhandenen Blätter sind sehr schlaff.
Ich weiß in etwa wie man Rosen draußen im Beet hält, aber drinnen und im Topf... worauf muss ich achten? Viel Sonne, wenig Sonne/ viel Wasser, wenig Wasser/ reicht normaler Pflanzendünger?

Vielen Dank!
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tartan

Fragen über Fragen...

1. Zu deiner Eibe

Warum sollte sie jetzt schon austreiben (wenn du das mit Knospen/ Blüten meinst)??
Noch haben wir Winter und somit hat die Eibe keine Veranlassung jetzt schon auszutreiben.

Die gelben Äste oben können durch die Nässe kommen, ja, aber auch durch die etwas rabiate Umgangsweise der letzten Zeit. Schneide sie raus und schau, wie sie sich weiter entwickelt, wenn das Frühjahr kommt.

2. deine Rose

Rosen sind nicht für die Zimmerhaltung gedacht, auch wenn man zu Valentin davon zu Hauf diese Rosen in den Geschäften sieht. Sie vertragen auf Dauer das Raumklima nicht, sie werden da sehr anfällig für Pilze und Spinnmilben und am Ende gehen sie eigentlich immer ein.
Am besten versuchst du sie nach draußen zu verfrachten, da geht es Rosen am besten (mache ich immer so, wenn ich mal so ein Töpfchen bekomme).

LG
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sentanza

Dein Taxus steht vermutlich viel zu nass im Kübel, hat der eigentlich Abzugslöcher? Das ständige Umkippen hat natürlich sein Übriges dazu getan, Pflanzen wollen eines: RUHE und nur das. Lass ihn erstmal geschützt stehen und achte darauf, dass der Wurzelballen nicht austrocknet, das kann aber lange Zeit dauern. Taxus blüht erst im Frühjahr und die Früchte reifen bis Spätsommer/Herbst.

Rosen sind nie und nimmer Indoor-Pflanzen, auch wenn sie als solche verkauft werden. Pflanze sie aus, zur Not auf den Balkon stellen, sie muss raus ans Licht.
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pflanzenfreund

Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen
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nazareno

So do I.

Ich würde sogar so weit gehen, die Rosen noch während der blüte nach draussen zu bringen. Dort hat sie zumindest eine gute chance.

Der Taxus am balkon ist ein interessantes experiment: das umfallen wird ihm noch weniger ausmachen - er fällt weich - als das damit verbundene drehen (vermutlich).
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Junie

wäre auch möglich, dass die Eibe, wenn sie in keinem Übertopf steht die letzte Zeit, in der überwiegend die Sonne schien und es gar nicht geregnet hat, ausgetrocknet ist. Bei Nässeschäden verfärben sich die Blätter eher ins rötliche. Aber das kann man einfach nachprüfen indem kontrolliert ob die Pflanze zu nass oder doch zu trocken gestanden sein müsste. Zu trocken passiert im Winter sehr häufig weil Pflanzen nicht gegossen werden, sie aber aufgrund der doch schon intensiven Sonneneinstrahlung entsprechend verdunsten. Deswegen wäre ich vorsichtig pauschal zu behaupten, dass es ein Nässeschaden ist..

Wegen der Rose, diese wrde ich frostfrei und so kühl wie möglich überwintern aber nicht rausstellen. Wr haben momentan Schnee und Minusgrade, das würde eine ausgetriebene Rose, die bereits am Blühen ist sicher nicht überleben. Da erträgt sie die Wärme der Wohnung auf jeden Fall besser trotz Spinnmilben und sonstiger Plagegeister. Wenn das Wetter wieder wärmer wird, kann man sie wieder nach draußen räumen..
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nazareno

Die Rosen an meinem arbeitsplatz haben diesen winter geblüht, daher bin ich vielleicht etwas optimistischer: ich gebe ihnen jedenfalls draussen mehr chancen als auf der fensterbank.
Immerhin ist es bereits März und starker frost nicht mehr zu erwarten.
Abhärten wäre natürlich ratsam.
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Junie

es ist nur ein krasser Unterschied aktuell, also von 20 °C in die Kälte von wenig über Null, teils sogar unter Null. Letzte Woche hätte ich dir ohne Probleme zugestimmt, als wir zweistellige Temperaturen hatten, teils sogar über 15 °C. Aber aktuell sehe ich nur den Schnee und denke an die frischen Triebe, die keine Kälte kennen, sondern nur die Wärme im Treibhaus und in der Wohnung. Die erfrieren 100%ig und man kann sie auch nicht mit den Rosen draußen vergleichen, die auch schon leicht ausgetrieben haben. Also ich wäre da sehr vorsichtig und würde mir ein kaltes Schlafzimmer, einen kaltes Treppenhaus oder irgendeinen kühlen Ort mit Temperaturen zwischen 5 und 10 °C suchen. Am besten wäre es wenn man sie zuerst eine Weile bei 15 °C halten würde und dann erst noch kühler stellt, damit sie keinen Temperaturschock bekommt, wobei Rosen etwas härter im Nehmen sind als viele andere Pflanzen..
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Canica

Zitat geschrieben von Junie
Am besten wäre es wenn man sie zuerst eine Weile bei 15 °C halten würde und dann erst noch kühler stellt, damit sie keinen Temperaturschock bekommt, wobei Rosen etwas härter im Nehmen sind als viele andere Pflanzen..

Da gebe ich Junie recht. Man darf nicht vergessen, dass viele ihre Wohnzimmer weiter beheizen. Unter Umständen steht die Rose also jetzt bei 23-25°C.
Die bekommt einen Kälteschock, wenn Du sie jetzt einfach nach draußen verfrachtest.
Aber kalter Flur wäre gut, oder auch kaltes Schlafzimmer.

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