Hallo,
vor zirka drei oder vier Monaten kaufte ich einen Ficus exotica. Er war prachtvoll, schön bewachsen und buschig sowie recht groß. Auch der Transport nach Hause machte ihm nichts aus - kein Blatt fiel ab!
Ich hatte ich etwas (stark verdünnter Dünger) gedüngt im September (Mitte) oder im August (Ende) 2009, was ihm gut bekam (herkömmlicher Flüssigdünger).
Im August oder September setzte ich ihn dann in ein größeren Topf.
Seither verliert er haufenweise Blätter, manche sind verschrumpelt / trocken und andere ganz frisch und jung (hellgrüne bis grün Blätter verliert er).
Ganz schlimm wurde es im letzten Monat (Oktober); seither fallen die Blätter en masse jeden Tag erneut und liegen überall herum (1 Hand -1,5 Hände voll).
Nun ist er fast kahl . Er hat zudem einen Schnitt am Stamm, den ich wohl beim Kauf übersah.
Er fault auch oder hat Pilze oberhalb der Erde (normale Blumenerde, die es überall zu kaufen gibt; nichts Besonderes).
Ich hatte ihn umgesetzt und umgetopft, die Erde weitestgehend entfernt mit einem feuchten Küchentuch und ihn erst einmal knapp zwei Wochen nicht mehr gegossen. In dieser Zeit war zumindest der faulige Geruch weg, der mir sonst schon so in die Nase stieg... .
Als ich ihn dann nach zwei Wochen wieder goss, bildete er erneut Schimmel, von dem ich eingangs sprach .
In meiner Not habe ich hier nachts im Chat jemanden kurz befragen können, und erhielt den Ratschlag, gegen den Schimmel Asche oder Kohle zu verwenden. Auch sollte ich die nicht mehr offene Wunde mit Wundwachs o.ä. behandeln.
Am Samstag bin ich dann zu einer Gärtnerei in der Nähe gefahren und bat um Rat und Hilfe. Den Topf nahm ich mit.
Es hieß, er sei zu feucht / zu nass, daher der Schimmel und ich sollte ihn mindestens drei Wochen nicht gießen; abwarten. Die Wunde müsse ich nicht versorgen, da diese nicht frisch ist und der Stamm sich von alleine regeneriert (bildet angeblich eine Kruste).
Die Raumtemperatur dürfte bei 16-18 Grad Celsius maximal liegen, genügend Licht und Frischluft per täglichem Öffnen des Fensters erhält er auch. Dort, wo er steht, müsste er auch keinen Zug bekommen.
Was kann ich tun, damit es dem Ficus bald wieder besser geht?
Die Gärtnerin befreite den Ficus von der bisherigen Erde, nahm wesentlich feinere (weißlich-rötlich mit hohem Rotton-/Weißtonanteil) und sagte, er solle mindestens drei Wochen lang nichts an Wasser erhalten, damit die Schimmelbildung aufhört und austrocknet.
Später könne ich den Ficus, sollte er sich erholt haben, ein wenig düngen (viertel Stäbchen eines Langzeitdüngers).
Ich müsse aber damit rechnen, dass er nunmehr alle Blätter abwirft nach dem Prozedere und nach einer dreiwöchigen Trockenphase... .
Ich habe wirklich Angst um ihn, dass er den Geist aufgibt und nichts mehr sagt... .
Aber, einen kleinen Trost habe ich noch: er bildet(e) klitzekleine neue grüne Spitzchen; nicht viele, aber sie sind da . Die übrigen Spitzen sahen / sehen eher verdörrt aus.
Die Wurzeln waren beim Austopfen bräunlich; die Außenhaut ging mit den bloßen Fingern per Druck ab und nur noch das "Mark" war vorhanden. Manche Wurzeln lagen auch lose außen am Ballen (wenige) und waren wegen der Fäulnis abgebrochen (2,0 cm lang). Normalerweise sollten diese Wurzeln weißlich bis gelblich aussehen, so die Gärtnerin.
Sie riet mir, éine bessere Blumenerde zu nehmen in Zukunft - gerade für (alle) Zimmerpflanzen. Nicht eine, die sehr dunkel ist und zudem gröber in der Gesamtstruktur, sondern feinbröseliger, wo er dann auch am Samstag hineingesetzt wurde.
Ich hoffe trotz all der bisherigen Mühe, dass er sich doch noch erholt.
Was kann ich eurer Meinung nach (noch) tun, damit er das ganze Prozedere überlebt und es ihm hinterher wieder besser oder sogar richtig gut geht?
Ist der Raum eventuell zu kalt? Anfang Oktober war hier die Heizung wegen eines Ausfalls komplett aus im Haus; es war (nicht nur für den Ficus) wirklich sehr kalt (nahe 5 Grad oder sogar weniger)... . Kann auch dieses noch einen "Beitrag" in negativer Hinsicht geleistet haben?.
Können sich die Wurzeln wieder erholen mit der neuen Erde oder sieht es eher schlecht aus?
Sollte der Schimmel zurückkehren - kann ich dann Asche oder Kohle verwenden oder ist es dann bereits zu spät dafür?
Wie wird solche Asche / Kohle genau angewandt / verwendet?
Um welche Asche / Kohle sollte es sich hierfür handeln und wo bekomme ich diese?
Kann ein Ficus auch in Substrat stehen, und geht es ihm dabei besser (mit Wasserstandsanzeige, damit man genau weiß, wann man wieviel gießen muss)?
Ich wäre traurig, wenn er es nicht schafft, hoffe aber dennoch sehr, dass er sich nicht unterkriegen lässt... . Zumindest lassen mich die kleinen grünen Spitzen (Neuaustriebe klitzekleiner jüngster Blättchen) doch noch hoffen .
Ich danke euch bereits an dieser Stelle für eure Mühe und Hilfe und für viele gute Ratschläge, die bereits praktisch umgesetzt wurden und auch halfen !
Viele Grüße
Sunglow
vor zirka drei oder vier Monaten kaufte ich einen Ficus exotica. Er war prachtvoll, schön bewachsen und buschig sowie recht groß. Auch der Transport nach Hause machte ihm nichts aus - kein Blatt fiel ab!
Ich hatte ich etwas (stark verdünnter Dünger) gedüngt im September (Mitte) oder im August (Ende) 2009, was ihm gut bekam (herkömmlicher Flüssigdünger).
Im August oder September setzte ich ihn dann in ein größeren Topf.
Seither verliert er haufenweise Blätter, manche sind verschrumpelt / trocken und andere ganz frisch und jung (hellgrüne bis grün Blätter verliert er).
Ganz schlimm wurde es im letzten Monat (Oktober); seither fallen die Blätter en masse jeden Tag erneut und liegen überall herum (1 Hand -1,5 Hände voll).
Nun ist er fast kahl . Er hat zudem einen Schnitt am Stamm, den ich wohl beim Kauf übersah.
Er fault auch oder hat Pilze oberhalb der Erde (normale Blumenerde, die es überall zu kaufen gibt; nichts Besonderes).
Ich hatte ihn umgesetzt und umgetopft, die Erde weitestgehend entfernt mit einem feuchten Küchentuch und ihn erst einmal knapp zwei Wochen nicht mehr gegossen. In dieser Zeit war zumindest der faulige Geruch weg, der mir sonst schon so in die Nase stieg... .
Als ich ihn dann nach zwei Wochen wieder goss, bildete er erneut Schimmel, von dem ich eingangs sprach .
In meiner Not habe ich hier nachts im Chat jemanden kurz befragen können, und erhielt den Ratschlag, gegen den Schimmel Asche oder Kohle zu verwenden. Auch sollte ich die nicht mehr offene Wunde mit Wundwachs o.ä. behandeln.
Am Samstag bin ich dann zu einer Gärtnerei in der Nähe gefahren und bat um Rat und Hilfe. Den Topf nahm ich mit.
Es hieß, er sei zu feucht / zu nass, daher der Schimmel und ich sollte ihn mindestens drei Wochen nicht gießen; abwarten. Die Wunde müsse ich nicht versorgen, da diese nicht frisch ist und der Stamm sich von alleine regeneriert (bildet angeblich eine Kruste).
Die Raumtemperatur dürfte bei 16-18 Grad Celsius maximal liegen, genügend Licht und Frischluft per täglichem Öffnen des Fensters erhält er auch. Dort, wo er steht, müsste er auch keinen Zug bekommen.
Was kann ich tun, damit es dem Ficus bald wieder besser geht?
Die Gärtnerin befreite den Ficus von der bisherigen Erde, nahm wesentlich feinere (weißlich-rötlich mit hohem Rotton-/Weißtonanteil) und sagte, er solle mindestens drei Wochen lang nichts an Wasser erhalten, damit die Schimmelbildung aufhört und austrocknet.
Später könne ich den Ficus, sollte er sich erholt haben, ein wenig düngen (viertel Stäbchen eines Langzeitdüngers).
Ich müsse aber damit rechnen, dass er nunmehr alle Blätter abwirft nach dem Prozedere und nach einer dreiwöchigen Trockenphase... .
Ich habe wirklich Angst um ihn, dass er den Geist aufgibt und nichts mehr sagt... .
Aber, einen kleinen Trost habe ich noch: er bildet(e) klitzekleine neue grüne Spitzchen; nicht viele, aber sie sind da . Die übrigen Spitzen sahen / sehen eher verdörrt aus.
Die Wurzeln waren beim Austopfen bräunlich; die Außenhaut ging mit den bloßen Fingern per Druck ab und nur noch das "Mark" war vorhanden. Manche Wurzeln lagen auch lose außen am Ballen (wenige) und waren wegen der Fäulnis abgebrochen (2,0 cm lang). Normalerweise sollten diese Wurzeln weißlich bis gelblich aussehen, so die Gärtnerin.
Sie riet mir, éine bessere Blumenerde zu nehmen in Zukunft - gerade für (alle) Zimmerpflanzen. Nicht eine, die sehr dunkel ist und zudem gröber in der Gesamtstruktur, sondern feinbröseliger, wo er dann auch am Samstag hineingesetzt wurde.
Ich hoffe trotz all der bisherigen Mühe, dass er sich doch noch erholt.
Was kann ich eurer Meinung nach (noch) tun, damit er das ganze Prozedere überlebt und es ihm hinterher wieder besser oder sogar richtig gut geht?
Ist der Raum eventuell zu kalt? Anfang Oktober war hier die Heizung wegen eines Ausfalls komplett aus im Haus; es war (nicht nur für den Ficus) wirklich sehr kalt (nahe 5 Grad oder sogar weniger)... . Kann auch dieses noch einen "Beitrag" in negativer Hinsicht geleistet haben?.
Können sich die Wurzeln wieder erholen mit der neuen Erde oder sieht es eher schlecht aus?
Sollte der Schimmel zurückkehren - kann ich dann Asche oder Kohle verwenden oder ist es dann bereits zu spät dafür?
Wie wird solche Asche / Kohle genau angewandt / verwendet?
Um welche Asche / Kohle sollte es sich hierfür handeln und wo bekomme ich diese?
Kann ein Ficus auch in Substrat stehen, und geht es ihm dabei besser (mit Wasserstandsanzeige, damit man genau weiß, wann man wieviel gießen muss)?
Ich wäre traurig, wenn er es nicht schafft, hoffe aber dennoch sehr, dass er sich nicht unterkriegen lässt... . Zumindest lassen mich die kleinen grünen Spitzen (Neuaustriebe klitzekleiner jüngster Blättchen) doch noch hoffen .
Ich danke euch bereits an dieser Stelle für eure Mühe und Hilfe und für viele gute Ratschläge, die bereits praktisch umgesetzt wurden und auch halfen !
Viele Grüße
Sunglow