Hallo,
den Passifans- und denen, die es noch werden wollen oder gerade geworden sind-
möchte ich hier mal etwas zu der Passiflora menispermifolia erzählen.
Vor 3 Jahren hab ich bei den Ulmers die P. menispermifolia für mich entdeckt- und bin bis heute sehr zufrieden mit ihr. Ich fing an mit menispermifolia rosea. Dieses Jahr kam noch menispermifolia `Bolivia´ und Dianas menispermifolia (die ursprüngliche) hinzu. Dianas meni ist allerdings dem Tode nahe und hier bei mir findet der Widerbelebungsversuch statt. Sie hatte leider einen ganz, ganz fiesen Bodenpilz.... Hoffentlich schafft sie es...
Sie kommt ursprünglich aus tropischen Regionen, u.a. aus Nicaragua, Panama , Kolumbien, Brasilien und wächst dort bis zu einer Höhe von 1500 M über dem MS.
Auch wenn sie sehr intollerant ist, was die Kälte betrifft, entwickelte sich meine meni. rosea binnen kurzer Zeit zu einer prächtigen Pflanze, die sehr robust ist. Sie mag es im Winter allerdings am liebsten hell bei ca. 15° C, darum überwinterte ich sie im ersten Jahr im Schlafzimmer vor dem Fenster. Am 24. Dezember 2005 öffneten sich ca. 35 Blüten. Das war vielleicht ein tolles Weihnachtsgeschenk
P. menispermifolia ist auch eine sehr wüchsige Passi. Sie ist komplett behaart, sowohl Stengel als auch die Blätter. Die Blätter sind dreigelappt und können sehr groß werden- ca. 10-16 cm lang und 8-13 cm breit.
Sie kann bedenkenlos in der prallen Sonne stehen, ist sie erst einmal an die Sonneneinstrahlung gewöhnt, braucht aber auch ein gewisses Maß an Luftfeuchtigkeit. Im Sommer hab ich sie, wenn die Sonne verschwunden war oder früh morgens, mit dem Schlauch kurz eingenebelt.
Die Besonderheit an P. menispermifolia ist allerdings ihr Blühverhalten. Sie sammelt ihre Knospen an, um dann an ein paar Tagen in Schüben alles zu öffnen, was gerade an Blüten verfügbar ist.... dann gibts erst mal wieder eine Blühpause, bis der nächste Schub Knospen soweit ist....
Das mag für den einen oder anderen langweilig klingen, weil man ja eigentlich immer blühende Pflanzen haben möchte, aber wenn man dieses Phänomen erst einmal erlebt hat, dann weiß man, worauf man wartet und sich freut.
Der Pollen von menispermifolia ist reichlich vorhanden und fertil, einige Hybriden sind schon aus ihr hervorgegangen. Auch ich versuch immer wieder mit ihr zu basteln
Sollten sich die Blüten mal öffnen, ohne dass andere kreuzungsfähige Passis offen sind, kann man den Pollen auch auf ein kleines Papier streifen und für einige Tage gut zusammengefaltet im Kühlschrank verwahren.
Bilder, neben denen die hier in diesem Beitrag sind- leider aber nicht so gut geworden sind, da eine Einstellung am Handy falsch war- könnt ihr diese auch bei den Ulmers auf der Seite bewundern....
Vielleicht hats ja jetzt auch den einen oder anderen von Euch erwischt und P. menispermifolia oder rosea oder bolivia stehen auf der `Most Wanted´-Liste
den Passifans- und denen, die es noch werden wollen oder gerade geworden sind-
möchte ich hier mal etwas zu der Passiflora menispermifolia erzählen.
Vor 3 Jahren hab ich bei den Ulmers die P. menispermifolia für mich entdeckt- und bin bis heute sehr zufrieden mit ihr. Ich fing an mit menispermifolia rosea. Dieses Jahr kam noch menispermifolia `Bolivia´ und Dianas menispermifolia (die ursprüngliche) hinzu. Dianas meni ist allerdings dem Tode nahe und hier bei mir findet der Widerbelebungsversuch statt. Sie hatte leider einen ganz, ganz fiesen Bodenpilz.... Hoffentlich schafft sie es...
Sie kommt ursprünglich aus tropischen Regionen, u.a. aus Nicaragua, Panama , Kolumbien, Brasilien und wächst dort bis zu einer Höhe von 1500 M über dem MS.
Auch wenn sie sehr intollerant ist, was die Kälte betrifft, entwickelte sich meine meni. rosea binnen kurzer Zeit zu einer prächtigen Pflanze, die sehr robust ist. Sie mag es im Winter allerdings am liebsten hell bei ca. 15° C, darum überwinterte ich sie im ersten Jahr im Schlafzimmer vor dem Fenster. Am 24. Dezember 2005 öffneten sich ca. 35 Blüten. Das war vielleicht ein tolles Weihnachtsgeschenk
P. menispermifolia ist auch eine sehr wüchsige Passi. Sie ist komplett behaart, sowohl Stengel als auch die Blätter. Die Blätter sind dreigelappt und können sehr groß werden- ca. 10-16 cm lang und 8-13 cm breit.
Sie kann bedenkenlos in der prallen Sonne stehen, ist sie erst einmal an die Sonneneinstrahlung gewöhnt, braucht aber auch ein gewisses Maß an Luftfeuchtigkeit. Im Sommer hab ich sie, wenn die Sonne verschwunden war oder früh morgens, mit dem Schlauch kurz eingenebelt.
Die Besonderheit an P. menispermifolia ist allerdings ihr Blühverhalten. Sie sammelt ihre Knospen an, um dann an ein paar Tagen in Schüben alles zu öffnen, was gerade an Blüten verfügbar ist.... dann gibts erst mal wieder eine Blühpause, bis der nächste Schub Knospen soweit ist....
Das mag für den einen oder anderen langweilig klingen, weil man ja eigentlich immer blühende Pflanzen haben möchte, aber wenn man dieses Phänomen erst einmal erlebt hat, dann weiß man, worauf man wartet und sich freut.
Der Pollen von menispermifolia ist reichlich vorhanden und fertil, einige Hybriden sind schon aus ihr hervorgegangen. Auch ich versuch immer wieder mit ihr zu basteln
Sollten sich die Blüten mal öffnen, ohne dass andere kreuzungsfähige Passis offen sind, kann man den Pollen auch auf ein kleines Papier streifen und für einige Tage gut zusammengefaltet im Kühlschrank verwahren.
Bilder, neben denen die hier in diesem Beitrag sind- leider aber nicht so gut geworden sind, da eine Einstellung am Handy falsch war- könnt ihr diese auch bei den Ulmers auf der Seite bewundern....
Vielleicht hats ja jetzt auch den einen oder anderen von Euch erwischt und P. menispermifolia oder rosea oder bolivia stehen auf der `Most Wanted´-Liste
DSC00073.JPG (275.79 KB)
DSC00073.JPG
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entartete Lady Margret 026.jpg (399.74 KB)
entartete Lady Margret 026.jpg
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Garten 2007 033.jpg (95.64 KB)
Garten 2007 033.jpg
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