Wenn man als junger Mensch eine erste eigene Wohnung bezieht, dann dauert es meist nicht lange und Onkel Kurt, Tante Luzie und Nachbarin Giesela bringen zum Besuch ein Pflänzchen mit, um das neue Heim auch angemessen zu vergrünen, denn Grün gehört in jeden gestandenen Haushalt.
Meist guckt der junge Mensch dankend und denkt sich still: wat datt denn
für ein blühendes Gemüse! Stellt blühendes Gemüse auf den Fenstersims
und da steht es nun und weiß auch selbst nicht so genau, wie es dahin
kam und was es denn da eigentlich soll.
Leider gehen diese gut gemeinten Grünlinge irgendwann ein.
Es gibt aber Hoffnung, denn viele junge Menschen freuen sich doch
über einen grünen Mitbewohner, denn dann sind sie wenigstens trotz alleinseins,
irgendwie aber nicht ganz verlassen. Zuerst wird dann hin wieder
ein wenig Wasser gegeben und die Pflanze dankt es mit Wachstum. Plötzlich
wird der Topf zu klein und die Pflanze wird müde und man beginnt sich
zu interessieren, wie man die Pflanze doch erhalten könnte. Gerade wenn es passt, hat man
doch einen größeren Topf ergattert und ein kleines Säckchen Erde und
es wird umgetopft. Die Pflanze dankt auch das mit Wachstum, doch plötzlich
hört sie auf zu wachsen.
Der junge intelligente Mensch wird sehr schnell merken, daß die Pflanze
ja nicht nur trinken, sondern auch essen möchte. Dann wird schon auch
ein wenig Pflanzennahrung in Form von Düngestäbchen oder Flüssignahrung
gereicht und so wächst das Pflänzchen weiter und weiter ...
So wie unsere Kinder (mit ihren Aufgaben) weiter wachsen, auch wenn sie längst schon ausgezogen und weit von uns entfernt selbständige große Erwachsene sind.
Ich habe meine erste Wohnungspflanze noch, die ich als kleine Pflanze
für die erste eigene Wohnung von meinen Eltern bekam. Sie mußte viel erdulden und manchmal
war es wohl Rettung in letzter Sekunde. Sie wurde mit den Niedergängen
in den Jahren geschnitten, neu bewurzelt und wieder aufgepeppelt. Ich weiß
gar nicht mehr, wie oft. Aber bis heute ist sie bei mir geblieben: die Efeutute.
Liebe Grüsse
Meist guckt der junge Mensch dankend und denkt sich still: wat datt denn
für ein blühendes Gemüse! Stellt blühendes Gemüse auf den Fenstersims
und da steht es nun und weiß auch selbst nicht so genau, wie es dahin
kam und was es denn da eigentlich soll.
Leider gehen diese gut gemeinten Grünlinge irgendwann ein.
Es gibt aber Hoffnung, denn viele junge Menschen freuen sich doch
über einen grünen Mitbewohner, denn dann sind sie wenigstens trotz alleinseins,
irgendwie aber nicht ganz verlassen. Zuerst wird dann hin wieder
ein wenig Wasser gegeben und die Pflanze dankt es mit Wachstum. Plötzlich
wird der Topf zu klein und die Pflanze wird müde und man beginnt sich
zu interessieren, wie man die Pflanze doch erhalten könnte. Gerade wenn es passt, hat man
doch einen größeren Topf ergattert und ein kleines Säckchen Erde und
es wird umgetopft. Die Pflanze dankt auch das mit Wachstum, doch plötzlich
hört sie auf zu wachsen.
Der junge intelligente Mensch wird sehr schnell merken, daß die Pflanze
ja nicht nur trinken, sondern auch essen möchte. Dann wird schon auch
ein wenig Pflanzennahrung in Form von Düngestäbchen oder Flüssignahrung
gereicht und so wächst das Pflänzchen weiter und weiter ...
So wie unsere Kinder (mit ihren Aufgaben) weiter wachsen, auch wenn sie längst schon ausgezogen und weit von uns entfernt selbständige große Erwachsene sind.
Ich habe meine erste Wohnungspflanze noch, die ich als kleine Pflanze
für die erste eigene Wohnung von meinen Eltern bekam. Sie mußte viel erdulden und manchmal
war es wohl Rettung in letzter Sekunde. Sie wurde mit den Niedergängen
in den Jahren geschnitten, neu bewurzelt und wieder aufgepeppelt. Ich weiß
gar nicht mehr, wie oft. Aber bis heute ist sie bei mir geblieben: die Efeutute.
Liebe Grüsse
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Efeutut.jpg
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