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Dachterasse mit Holzfliesen auslegen ? |
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irenereni  Obergärtner

Beiträge: 875
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Mel  Queen Of Green

Beiträge: 57712
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Winnie  Gärtnermeisterin

Beiträge: 1027
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Junie  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3322
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vom: Do 22 März, 2007 16:52 |
einheimische Hölzer sind auch nicht ohne.. Fichte taugt nicht, Kiefer auch nicht. Laubhölzer wie Eiche sind extrem teuer. Robinie hat keine entsprechenden Stämme, obwohl sie für Outdoor das beste Holz hätte. Es ist nicht einfach das optimale zu finden..
Auch ist es nicht besser als Tropenholz wenn am sibirische Lärche nimmt. Die werden auch im Raubbau gerodet, es ist genauso schlimm wie im tropische Regenwald, weil eben auf nichts Rücksicht genommen wird und Schlachtfelder zurückgelassen werden. Und wenn man bedenkt wie langsam die Lärchen dort wachsen. Es ist zwar tolles Holz, aber man sollte es trotzdem nicht nehmen..
Also da ist die Auswahl schwer, es gibt Lärche aus hemischen Beständen, die gut geeignet ist, aber sie ist eben auch kein sehr billiges Holz. Dennoch ist es gut, dass du es angesprochen hast, weil wir sollten alle etwas für unsere Umwelt tun und mit solchen Käufen kann man viel beeinflussen..
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Christof  Hauptgärtner

Beiträge: 219
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vom: Do 22 März, 2007 19:05 |
Da kommt die Sprache wieder auf die FSC-Zertifizierung!!
Es gibt jede Menge Tropenhölzer mit einem FSC-Siegel!
Cumaru, Lapach, Massaranduba, etc.....
Auch Terassenholz aus sibirischer Lärche ist zertifiziert zu kaufen!!
Mehr als auf dieses Siegel zu achten ist leider nicht drin, und für meine Werte ausreichend.
Einheimische Lärche hat den Nachteil, daß sie schneller gewachsen ist und dadurch mehr splittert.
Bitte nicht dem Händler glauben, daß BANKIRAI oder andere Tropenhölzer nicht splittern. Im Gegenteil, wenn die einmal anfangen, dann ist es, wie gehen auf Glasscherben, die Splitter sind unheimlich scharf und weitaus unangenehmer, als die von der Lärche...
Außerdem ist v.a. BANKIRAI umwelttechnisch äußerst bedenklich und die vielfach angepriesene "nachhaltige
Fortswirtschaft" heißt nicht anderes als Tropenholz roden und Ölpalmen pflanzen.
Wer das alles nicht will, kann auch auf Wetterholz zurückgreifen.
Das sind Holzspäne verleimt und gepreßt. Verwittert nicht, ist UV beständig und Splitter gibts auch keine!!
http://www.wetterholz.at/
Diese ganzen Möglichkeiten sind mit Sicherheit nicht das billigtse, aber man gönnt sich ja sonst nichts!!
lg
Christof
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Junie  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3322
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vom: Do 22 März, 2007 19:10 |
ich sehe das alles mehr als skeptisch. Diese ganzen Siegel sind gut und recht, aber ob das alles nachhaltig ist wie du eben schon geschrieben hast. Mich wundert es immer noch, wenn ich überall lesen, dass es sich um Plantagenholz handelt. Wie schnell wachsen Bäume in den Tropen? Bis vor wenigen Jahren hat es niemanden interessiert, ob ein Baum aus den Tropen stammt oder nicht. Bzw man hat sich dafür interessiert, weil es etwas besonderes war, etwas was sich nur die Reichne gönnen konnten, aber welche Auswirkungen das hat, hat niemanden gestört. Und nun plötzlich gibt es überall Tropenholz aus Plantagen?
Ich mag gar nicht wissen wie viele Schäfchen wenn man sie waschen würde, rabenschwarz wären..
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