Schon wieder Tomaten :-)

 
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Als ich gestern im Forum wegen chilis gestöbert habe, hab ich in einem Link gelesen, daß jemand empfiehlt, die Keimlige beim Pikieren tiefer ins Substrat zu setzen, als sie vorher im Anzuchtsubstrat gestanden haben, bis kurz unters erste Keimblatt !
Nun meine Frage : geht das auch bei Tomaten, denn meine sind seeeehr langbeinig, weil ich zu früh ausgesäät hab ! Lg
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rosedie

Hallo Sonnenscheinchen
Tomaten soll man immer sehr tief setzen, zumindest wenn sie später in Töpfe oder an ihren festen Platz gesetzt werden. Sie bilden dann im unteren Bereich zusätzlich Wurzeln und werden besser mit Nährstoffen versorgt.

Liebe Grüße Dieter
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Geht auch bis zu 5-6 cm tiefer, dann würden sie nicht mehr so rumschaukeln ???
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gudrun

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Hallo,

also ich würde erst mal 2cm tiefer legen
und an einen Stab anbinden

beim nächsten umtopfen kannst doch dann nochmal, denke ich

ich würde sie nicht gleich sooo tief setzen

oder machst die Hälfte so und die andere so

aber es ist halt eben etwas zeitig und die Gefahr, daß sie weiter schießen
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baki

Hallo Sonnenscheinchen

Mach sie so tief, wie du kannst.
Wenn du es schaffst, bis zum Keimblatt.

Man will ja keine gakeligen Pflanzen haben. - wie du ja schon bemerkt hast.

Wird in Gärtnereien übrigends immer so gemacht.
Und falls sie doch mal zulang geworden sind und immernoch ein wenig zu lang aus dem Tpf gucken - gibst ein Stäbchen in den Topf und einen Nelkenring, oder 2.

mfg baki
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gudrun

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Upps, das hätte ich mir nie gewagt!
Gut zu wissen!
falls es mal wieder nötig sein sollte
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@baki : kann ich meine gaggeligen Freunde eigentlich gleich in eimen 9er Topf
"versenken" ? Und was sind Nelkenringe ? Sind das diese dünnen Metallringe, die man dann zusammendrücken kann ? Und kann ich gleich normale Blumenerde nehmen ?
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baki

Zitat geschrieben von Sonnenscheinchen
@baki : kann ich meine gaggeligen Freunde eigentlich gleich in eimen 9er Topf
"versenken" ? ....


Jo kannst du
kannst auch 10-er nehmen - freut sich die Pflanze

Nelkenringe - haste richtig erkannt

normale Blumenerde- kannst du

Da Tomaten doch recht krautig sind und eigentlich relativ schnell wachsen - ab und zu mal düngen(natürlich erst, wenn sie durchgewurzelt sind )

Dann vieleicht mal drauf achten(falls man keinen Mist verwendet) Patentkali/Kalimagnesia auf die vorzubereitende Fläche geben und mit untergraben weil:
Kali = Leitelement für den Wasserhaushalt der Pflanze
-----> es können mehr und besser Wasser und Nährstoffe aufgenommen werden
-----> Pflanzen überstehen besser Trockenperioden
-----> durch den verbesserten Wasser-/Düngehaushalt schmecken die Früchte besser

Jetzt nur noch Wasser und die Sonne muss scheinen mampf mampf mampf schmatz lecker.

Und falls ein Beutel von dem Kalimagnesia zuviel ist, lässt man den Rest bis zu nächsten Herbst liegen und nimmt ihn für Pflanzen, die besser den Winter überstehen sollen.

mfg baki
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Hallo baki !
Ich hab leider keinen Garten, wegen Kali in den Boden einarbeiten !
Wenn die Kleinen den 9er Topf durchwurzelt haben, kommen sie in 7,5 l Pflanzkübel und dann ab auf den Balkon ! Hab extra Tomatenlangzeitdünger gekauft ! Aber auf der Packungsrückseite beziehen die sich mengenmäßig nur auf die Gartenpflanzung ! Wieviel soll ich der Erde im 7,5 l Kübel beimischen, bevor ich die Kleinen einpflanze ? Und reicht das dann einmalig, oder muß man irgendwann später nochmal nachdüngen ?
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rosedie

Tomaten futtern gerne viel. Mein Rat.: Immer ein kleines Händchen voll so alle drei bis vier Wochen., enzweder in die Oberfläche einarbeiten oder mit dem Geißwasser einziehen lassen.

Und dann mampf.

Gruß Dieter
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Danke Dieter !
Dann werd ich die Kleinen mal kräftig füttern, sobald sie draußen sind
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baki

@ Sonnenscheinchen

Wie Dieter ja schon schrieb
Zitat
..Tomaten futtern gerne viel..


Es kommt aber auch darauf an, welcher Dünger es ist.
Langzeitdünger auf organischer Basis, oder was ich eher denke mineralischer Dünger (Langzeitperlen).

Organische Dünger - pro Liter Erde so ca.2-max 3g als Dünger sollte auf jeden Fall reichen, da sich in der Erde ja auch noch Dünger befindet.
Ich würde eher auf 1-2g / Liter Erde gehen --->bei 7,5L-Topf = ca 15g in die Erde

dann im Späteren Verlauf lieber nachdüngen, damit sie zu Anfang nicht zu viel bekommen.
Zitat
Immer ein kleines Händchen voll so alle drei bis vier Wochen.


Bei mineralischen Langzeitdüngern verhällt es sich ähnlich:
Diese "Düngeperlen" geben den Dünger erst bei genügend Wärme und Feuchtigkeit ab. Ist es entweder zu trocken oder zu kalt, oder beides, wird kein/kaum Dünger freigesetzt(eine künstliche automatische Düngung in kügelchenform)

Düngt man hingegen mit Flüssigdünger, sollte eine Wöchentliche Gabe von ca.1 ml - 1,5ml / Wasser je nach Größe ausreichend sein.
Dann heißt es rechen: entweder
1x düngen mit besagten 1-1,5ml/L Wasser(bei großen Pflanzen evtl auch bis 2,5ml/L
danach den Rest der Woche nur mit wasser gießen oder
2x düngen mit 0,5-0,75ml/L Wasser
danach den Rest der Woche nur mit wasser gießen oder
.
.
5x düngen dann aber mit 0,2-0,3ml/L Wasser
danach den Rest der Woche nur mit wasser gießen oder
usw. ...

Wir essen ja auch 3-4x pro Tag und nicht nur einmal macht es mit den Pflanzen doch genauso.
Sie können den Dünger dann besser aufnehmen und es kommt zu keiner Unterversorgung

mfg baki
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@baki : viiiiielen Dank für die ausführliche Düngeanleitung !
Ich schätz mal, die gleichen Mengenangaben gelten auch für Gurken, Paprika und Peperonis ???
Und wie lange kann man den organischen Langzeitdünger aufheben ? kann ich den auch nächstes Jahr noch verwenden, falls was übrig bleibt ?
Lg
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baki

@Sonnenscheinchen

Mal Pauschal ausgedrückt.:
Wenn´s viel Masse macht braucht die Pflanze viel Nährstoffe

Wenn´s wenig wächst braucht sie eher wenig

Gurke und Tomate würde ich in einen gemeinsamen "Dünge" Topf werfen. Da beide doch recht schnellwüchsig sind.

Paprika und Pepperoni wachsen ja etwas langsamer und somit brauchen sie nicht ganz so viel, wie die anderen beiden

Düngeverhältnis:
Je krautiger eine Pflanze, unso höher der Kali - Anteil im Dünger. Kalibetonter Dünger = z.B. 4-6-8, 6-8-10, 6-6-8 ...
Nur noch mal zur Sicherheit N-P-K 8-6-9 bedeutet
erste Zahl = Stickstoffanteil im Dünger 8%
zweite Zahl =Phosphoranteil im Dünger 6%
dritte Zahl =Kalium(Kali)anteil im Dünger 9%

Je verholzter die Pflanze ist, umso mehr Stickstoffanteil sollte in dem Dünger sein z.B 10-8-7, 8-8-6

Und wenn es mal heißt --->"ausgeglichener Dünger" ---> so ist von jedem Haptnährstoff so ungefähr gleichviel drinn z.B. 8-8-8-, 8-6-8, 6-5-6 (meistens bezieht sich das "ausgeglichen" auf den Stickstoff- und den Kalianteil in dem jeweiligen Dünger, wobei Phosphor in dieser Einteilung eher einen Untergeordtnete Rolle spielt.

Organische Dünger kann man eigentlich immer als "Langzeit" betrachten, da sie im Boden ja erstmal von den Kleinstlebewesen für die Pflanze aufnehmbar gemacht werden müssen und somit über eine längere Zeit der Pflanze zu Verfügung stehen.
(Mineralische Dünger wirken sofort, sind dann aber meistens beim nächsten Starken Regen sogut wie ausgewaschen-außer die umhüllten "Langzeitperlen")

ich schweife ab sorry

Aber ganz wichtig wäre noch zu erwähnen:
Wenn man nicht mit organischen Düngern arbeitet, sollte man dann aber auf eine gute Spurennährstoffversorgung achten.
Ich meine damit - nicht nur Blaukorn, sondern lieber einen Dünger, der mehr als nur N P K enthält

mfg baki
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baki

Noch ein kleiner Nachtrag':

Zitat geschrieben von Sonnenscheinchen
@baki : ... kann ich den auch nächstes Jahr noch verwenden, falls was übrig bleibt ?
Lg


Na logisch. Kein Problem, solage du ihn trocken lagern kannst.
(sonst könnte er anfangen zu schimmel und zu "müffeln" - wegen organischer Substanz)
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