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Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen. |
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Rose23611  Pearl Of Green

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ulalisa  Azubi

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Sachsensternchen  Hauptgärtnerin

Beiträge: 310
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vom: Fr 09 Feb, 2007 18:13 |
Das hier habe ich noch gefunden:
Substrat: Das Substrat sollte durchlässig und leicht sauer sein. Älteren Exemplaren genügt auch reine Gartenerde, die idealerweise mit Sand versetzt ist.
Wasserbedarf: Der Wasserbedarf ist hoch bis sehr hoch. Der Ballen darf auch einmal klitschnaß werden (aber nicht andauernd), da das Zuviel an Wasser schnell genug verbraucht wird. Das Wasser darf wie immer nicht zu kalkhaltig sein, da sonst die Pflanze auf Dauer eingeht. Mit dem Gießen sollte man solange warten, bis das Substrat auf der Oberfläche abgetrocknet ist.
Lichtbedarf: Die Cocospalme benötigt ganzjährig einen extrem hellen Standort, idealerweise in praller Sonne. Sämlinge (trotz ihrer Größe sind auch fast mannshohe Cocospalmen Sämlinge) müssen aber zuerst langsam an die Sonne gewöhnt werden, vor allem wenn sie einem nur mäßig hellen Treibhaus entstammen.
Temperatur: Die Cocospalme braucht ganzjährig Temperaturen von mindestens 20 °C bei gleichzeitig extrem viel Licht. Im Winter darf notfalls die Temperatur kurzzeitig bis auf 15 °C absinken; dann stellt die Cocos nucifera aber das Wachstum ganz ein. Falls die Lichtverhältnisse es zulassen, ist deshalb der Wohnraum oder das Büro (entweder direkt unter einer Batterie von Leuchtstoffröhren oder viel besser an der Fensterfront) der beste Standort. Auch die Cocospalme darf im Sommer ins Freie - aber nur, wenn es warm genug ist, und zwar auch nachts.
Sonstiges: Cocospalmen bilden -wie andere Palmen auch- zuerst Sämlingsblätter aus. Diese sehen bei Cocos nucifera V-förmig aus wie ein Vogelschwanz und erreichen locker Mannshöhe. Dies vor allem dann, wenn die Palme nicht sehr hell steht (d.h. leichte Vergeilung). Die Bildung adulter d.h. gefiederter Blätter erleben viele Cocospalmen vor allem deshalb nicht, weil sie ihr kurzes Leben in viel zu kleinen und vor allem zu niedrigen Töpfen fristen müssen. Nach allerspätestens 2 bis 3 Jahren seit Keimung ist der Nährstoffvorrat in der Nuß verbraucht. Leider kommen Cocospalmen fast immer mit abgeschnittenen Wurzeln in den Handel, weil sie nämlich die winzigen Töpfe sprengen würden. Schauen Sie sich ruhig einmal die Abzugslöcher der Töpfe an; dort sieht man oft die Reste der durchtrennten, dicken Wurzeln. Die Palme geht unweigerlich ein, wenn sie nicht bis dahin kräftige Wurzeln gebildet hat. Reichliche Düngergaben als Abhilfemaßnahmen verschlimmern infolge Substratversalzung das Problem nur.
Mit etwas Glück bildet eine neu gekaufte Cocospalme neue, kräftige Wurzeln aus, wenn man sie sofort nach Kauf in einen ausreichend großen Kübel pflanzt. Auf Düngung sollte in den ersten beiden Jahren verzichtet werden, weil die Nährstoffe sowieso der Nuß entnommen werden und danach das Substrat genügend Nährstoffe liefert. Achten Sie unbedingt auf Thripse und Spinnmilben! Beide Schädlinge machen sich besonders bei trockener Luft breit, sind selbst für das geübte Auge fast unsichtbar und können trotzdem innerhalb weniger Wochen eine Palme zum Absterben bringen. Wenn Wedel gelb werden oder gar vertrocknen, sollte man diese eingehend auf Schädlinge untersuchen. Es sei aber nicht verschwiegen, daß in größeren Zeitabständen bei gutem Wachstum die jeweils untersten Wedel in größeren Zeitabständen absterben. Weniger als 5 gesunde Wedel besitzt eine Cocospalme aber unter normalen Umständen nie. Eine silbrig glänzende oder stumpfe Blattoberfläche ist immer ein Alarmzeichen.
Fest steht, das es unglaublich schwierig ist, Kokospalmen auf Dauer zu Hause zu halten. Die benötigten Bedingungen sind nur sehr schwer zu erfüllen.
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