Gurken krank

 
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Chillimilli09

Hallo Leute,

wegen einer kleinen Pflanzzeitverschiebung habe ich nun 6 Gurkenpflanzen in menem Haus.1 hatte ich schon seid einigen Tagen drinnen,die anderen habe ich erst heute reingeholt(standen vorher auf der terasse).
Bei den anderen 5 pflanzen haben sich so weiße Flecken auf den Blättern und am Stiel entwickelt.Möglicherweise hat das was mit der Temperatur zu tun..
Die betroffenen Blätter sind meist die Keimblätter und die ersten 2 oder sogar 3 untersten.Die obersten Blätter sind noch nicht betroffen.

Könnt ihr mir weiterhelfen und sagen, was ich dagegen tun kann, oder sind die 5 Pflanzen nicht mehr zu retten?

MFG Chllimilli09
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Rose23611

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Homo horticola

Hallo Chillimilli,

Deine Gurken haben sich in der Tat einen Echten Mehltaupilz eingefangen, Erysiphe cichoracearum wird er genannt. Die Vermutung bezüglich der Witterung ist in soweit richtig, als dass es eine Weile warm und trocken war. Wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich den Herbst langsam aber sicher nahen, wobei sich das Thema erledigen dürfte (kühler und feuchter).
Wenn Du diese Saison noch ernten möchtest dürften sich die Masse der Fungizide disqualifizieren, da eigentlich alle Präparate eine gewisse Karrenzzeit (Wartezeit bis zur Ernte) besitzen. Häufig um die vierzig bis fünfzig Tage.

Ansonsten bietet Neudorff einige verträgliche Mittel mit keiner bzw. relativ kurzer WZ an:
Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei, Netz-Schwefelit WG, BioBlatt-Mehltaumittel.

Oder von Scotts Celaflor: Naturen Netzschwefel WG oder Gemüse-Pilzfrei Saprol.

Ansonsten würde sich u. U. eine Spritzung mit einer Kalk-Kupfer-Lösung anbieten.
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Rose23611

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wenn ich das richtig gelesen hab, sind die pflanzen, noch nicht lange aus gesät

Zitat
Chillimilli09 Die betroffenen Blätter sind meist die Keimblätter und die ersten 2 oder sogar 3 untersten.Die obersten Blätter sind noch nicht betroffen.


da in der kürze der zeit, sowieso keine gurken mehr zu erwarten sind (herbst) denke ich es erübrigt sich die chemiekeule zu schwingen

im nächsten jahr solltest du anfang februar bis mitte märz aussäen und nach deneisheiligen draussen auspflanzen
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Hesperis

Zitat geschrieben von Homo horticola
Hallo Chillimilli,

Deine Gurken haben sich in der Tat einen Echten Mehltaupilz eingefangen, Erysiphe cichoracearum wird er genannt. Die Vermutung bezüglich der Witterung ist in soweit richtig, als dass es eine Weile warm und trocken war. Wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich den Herbst langsam aber sicher nahen, wobei sich das Thema erledigen dürfte (kühler und feuchter).


im Herbst "erledigt" sich das Mehltauproblem bei Gurken insofern, dass der Befall rapide zunimmt und mit keinem Mittel aufzuhalten ist. Da durch die niedrigeren Temperturen das Wachstum vieler Pflanzen nachläßt oder sogar eingestellt wird, erlahmen auch die pflanzeneigenen Widerstandskräfte, Befall mit Echtem Mehltau ist insofern eine typische Alterserscheinung bei Pflanzen. Jetzt im Herbst sind neben vielen Stauden und auch Bäumen sogar zahlreiche Unkräuter damit befallen. Das sind zwar alles verschiedene Arten von Mehltaupilzen, die Verhaltensweisen sind sich aber sehr ähnlich.
Grüße Stefan
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Chillimilli09

Danke für die Tipps.Ja in der Tat sind die Pflanzen noch nicht allzu alt und groß(ca. 2 Monate alt und 30cm hoch).

Ich habe mal ein weing im Forum rumgestöbert und gesehen, dass evl. Knoblauchwasser helfen soll.
Das habe ich jetzt mal versucht.Habe 3 Zehen Knoblauch und 1/2 Liter heißes Wasser verwendet.Damit habe ich jetzt meine Gurken eingesprüht.Da ich meinen kleinen Schützlingen nicht zu viel Chemie zumuten wollte, habe ich es damit erstmal versucht..hoffentlich klappts:)

Tipps nehme ich trotzdem noch dankend an

lg
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Rose23611

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hallo

erwarte nicht zuviel, gurken werden da leider wohl nicht mehr dran wachsen, das ist eine pflanze die nur einjährig draussen oder im gewächshaus kultiviert wird

gurkenanbau
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Homo horticola

Zitat geschrieben von Hesperis
Zitat geschrieben von Homo horticola
Hallo Chillimilli,

Deine Gurken haben sich in der Tat einen Echten Mehltaupilz eingefangen, Erysiphe cichoracearum wird er genannt. Die Vermutung bezüglich der Witterung ist in soweit richtig, als dass es eine Weile warm und trocken war. Wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich den Herbst langsam aber sicher nahen, wobei sich das Thema erledigen dürfte (kühler und feuchter).


im Herbst "erledigt" sich das Mehltauproblem bei Gurken insofern, dass der Befall rapide zunimmt und mit keinem Mittel aufzuhalten ist. Da durch die niedrigeren Temperturen das Wachstum vieler Pflanzen nachläßt oder sogar eingestellt wird, erlahmen auch die pflanzeneigenen Widerstandskräfte, Befall mit Echtem Mehltau ist insofern eine typische Alterserscheinung bei Pflanzen. Jetzt im Herbst sind neben vielen Stauden und auch Bäumen sogar zahlreiche Unkräuter damit befallen. Das sind zwar alles verschiedene Arten von Mehltaupilzen, die Verhaltensweisen sind sich aber sehr ähnlich.
Grüße Stefan


Gerade an Gurken habe ich anderweitige Erfahrungen gemacht. Das ein Mehltaupilz von einem anderen pilzlichen Erreger abgelöst wird ist keine Seltenheit. Aber Mehltau der sich bei dieser Witterung wacker hält ist selten und m. E. sehr spezifisch.

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