lange wird es nicht gut gehen, im topf oder eimer...
das problem sind alte rhizome die dicht neben den neuen stehen, diese faulen mit der zeit und töten schnell die ganze pflanze. lotos (nelumbo spp.) mag nur lehm und sand... pflanzenteile die faulen und humus (z.b. blumenerde) bringen jede lotos schnell um.
topfpflanzen besser jedes jahr im (februar)/märz/(april) vor dem austrieb austopfen und die jungen letztjährigen rhizomspitzen durch einen schnitt in der mitte des segments durch alte teile befreien. diese werden in neue oder gesiebte alte erde wieder in den topf vergraben, aber so, dass die schnittstelle über der erde ist, so im wasser fault die schnittstelle nicht an. lotus kann man nur kurz vor dem austrieb umtopfen, vorher ist es viel zu heikel. beschädigte rhizome (quetschungen, risse) werden faulen und alle teilstücke im topf töten.
so kann jede lotos im kübel gehalten werden... auch grosse ohne probleme in 40cm breiten töpfen.
zur düngung kann ich nichts sagen, ich verwende speziellen lotoslangzeitdünger aus japan, dessen packzettel ich nicht lesen kann... sind so graue kügelchen (wie kiesel) die nach dem austreiben in den topf gesteckt werden, natürlich nicht wo das rhizom ist (verletzungsgefahr).
so wurde es mir aus japan mitgeteilt, hab mich in einer spezial lotosgärtnerei informieren lassen, hab diesen februar rhizomspitzen wie oben beschrieben bekommen und behandelt und alles kam gut, blühen auch ab und zu, aber leider nur etwa einen tag, dann fallen die blütenblätter leider ab. doch kommen immer wieder neue blüten, solange es schön warm ist.