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Pflanzenkrankheiten & Schädlinge

Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.


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Roter Brenner!

Roadrunner Offline
Druidin
Druidin


Beiträge: 23116
Beitragvom: Di 31 Okt, 2006 19:48
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Hallo Haweha,

ähem, der Pott hat einen Wasserspeicher, der ad absurdum geführt würde, würde ich dort Löcher hinein bohren. Andererseits sollen sich die Pflanzen aber aus diesem Speicher bedienen, ohne zu nass zu stehen. Bei meinen Balkonpflanzen klappt das prima. Ist das hier nicht angebracht?

Das Dimethoat besorge ich mir noch. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, morgen zupfe ich erstmal Unkraut! Wink

Ich habe auch noch etwas nettes gegen Spinnmilben gefunden:

Apollo mit Clofentezin

Was hältst du denn davon? Das ist nur ein Kontakt-Akarizid und wirkt auch nicht systemisch.

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haweha Offline
Gärtner
Gärtner


Beiträge: 63
Beitragvom: Di 31 Okt, 2006 21:04
Hallo Andrea

Ich halte von diesen unsichtbaren Wasseresevoiren leider nichts und verwende solche Kästen darum nicht, weil ich solche Dinge überwachen will. Oder KANN man das Reservoir kontrollieren und evtl. schnell-entleeren?!
Ich bin da was eigen; das sind für mich schöne Geschäfts-Ideen, bitte um Vergebung...

Was das Clofentezin angehen tut, so habe ich mir erst mal davon jetzt ein fact sheet angesehen.
Es wirkt, mal ganz was Anderes, nur gegen Eier und zarte Spinnmilbenkinderchens, und auch hier sind, wie bei diversen anderen nur-Kontakt Mitteln auch schon vor 14 Jahren die ersten Rsistenzen beobachtet worden. Na denn prost Mahlzeit....
Warum nicht schon längst gute, vollsystemische OFFIZIELLE Acaricide entwickelt worden sind, ist mir ein Rätsel.

Es gab zwischenzeitlich welche, zwei Präparate aus der Gruppe der Carbamate, aber die sind, korrigiere waren sowas von hochgiftig, dass se vor einer Dekade schon verboten wurden und ich mir deshalb die Namens hier verkneifen tu'.

Dimethoat sowie auch Oxydemeton-Methyl (die Aufbrauchfrist für Metasystox löppt äwwer itzo usss') sind systemisch wirksam, ziehen in das Blatt ein und vergiften saugende Insekten und Spinnentiere. Gleiches gilt für das deutlich giftigere Methamidophos; was wir Normal-Sterblichen ohne den Gewerbe- und Gift-Schein aber nicht kriegen tun... Alle drei genannten sind Phosphorsäureninsektizide; systemisch wirkende, wie angedeutet.

Meine Beobachtungen deuten an, sehr interessant das, dass nämlich die uns - nicht zuletzt durch das so drängende approximate Problemchen unseres wackeren Mitstreiters - so bewusst gewordene, für Amaryllidaceen "zuständige" Schwiebel- *Lachweg* Weichhautmilbe Steneotarsonemus laticeps das Saugen EINSTELLT und beginnt herumzulaufen. Ob das schon der Todeskampf ist oder ob die lieben Tierchens nach neuen, in ihrem Sinne unkontaminierten Nahrungsquellen suchen, kann ich nicht sagen. Ich tendiere aber, ganz vorsichtig zu letzterer Ansicht, weil dieses Herumgelaufe mehr als 10 Tage dauert.

Da erscheint natürlich eine zusätzliche Imprägnierung der Substratoberfläche, mit einem Kontaktinsektizid/Akarizid sinnvoll, um eine Abwanderung der Schädlinge in die Umgebung zu unterbinden...

Und lustig; es kömmt mir *reflektier*... wenn ich recht überlege, KANN das Clofentezin für WHM in Zwiebeln nichts sein. Ein Kontaktmittel erreicht nur die Tiere, welche sich nicht so tief im Verborgenen befinden. Aber ausgerechnet die Ei-chen und Jungtiere, die mit diesem Mittel nur bekämpfbar wären, die sitzen doch ganz tief in den Vogesen, will sagen, zwischen den älteren noch lebenden Zwiebelschalen - da WÄR ich pessimistisch.
Bei Triebspitzen-Milben z.B. der Gelben Teemilbe, Breitmilbe Polyphagotarsonemus latus oder der Cyclamenmilbe (Steneotarsonemus pallidus = Phytonemus pallidus =Tarsonemus pallidus und als taxosophisches Sahnebonbon extra für uns' WHM-Verschwiebler noch = Phytodromus pallidus) Twisted Evil der Erdbeermilbe (alle lustigen Namen des Alpenveilchen-Verkrüpplers zuvor, aber mit der Anhängung ssp.fragariae dran Twisted Evil Twisted Evil Twisted Evil
*atemhol*
....DIE könnte man mit Clofentezin evtl. erwischen Frage

Liebe Grüße
Hans-Werner
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Roadrunner Offline
Druidin
Druidin


Beiträge: 23116
Beitragvom: Di 31 Okt, 2006 21:45
Hm, tja, man könnte den Kasten schon 'notentleeren' Wink! Anhand eines Wasserstandsanzeigers ist es aber möglich den selbigen auf einer gewünschten Höhe zu halten und somit einer notwendigen Entleerung vorzubeugen...!?

Aber Geschäftsidee hin oder her, bei den Balkonblumen ist es einfach genial.

Hm, dann benutze ich das Clofentezin eben wie vorgesehen für meine Passis (wenn es denn notwendig wird, seuftz)... Wink

Apropos Passis, im Passiflora-Forum wird gerade Abamectin gegen Spinnmilben diskutiert, kennst du das auch schon? Immerhin soll das eine Kontakt- und Frasswirkung, sowie eine sehr gute Tiefenwirkung(?) besitzen (allerdings gegen Spinnmilben).
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haweha Offline
Gärtner
Gärtner


Beiträge: 63
Beitragvom: Di 31 Okt, 2006 22:25
Och das IST doch schön
Andrea
wenn Du meinem Geunke Deine positiven Balkon-Erfahrungen entgegensetzen kannst!

Ich bin halt nur bei diesen Hippeastrümmern was eigen...
Stehendes Wasser - da waren dann faulende Wurzeln halt nie "weit", zeitlich gesehen Embarassed

Das Abamectin habe ich früher ausprobiert, und es war trotz unvorschriftsmäßiger 4-facher Überdosierung bei meinen Schwieböööls' nicht überzeugend.
Die Avermectine, eine modernere Entwicklung, aus der Stoffgppe der makrozyklischen inneren Ester (Lactone) erleben gerade einen Aufschwung, so wie ich das noch am Rande wahrgenommen habe. Mit dem neueren Präparat Milbeknock.
Se wirken zwar translaminar, (durch eine Blattdicke durch) haben also Tiefenwirkung; mich stört aber erheblich, dasse lichtempfindlich sind. Dann ist da noch die Geschichte mit der kleinsten Gebindegröße Evil or Very Mad und das Präp' ist an sich schon sehr teuer.
UND auch da wurden schon Resistenzen bei Spinnmilben gesichtet, und nicht auch sogar bei den (sich etwas langsamer als die Spinni's sch vermehrenden) Mo''enschildläusen (weissen Fliegen??!
Das gefällt mir alles nicht so wirklich...

Etwas pässimisstische Grüße
Hans-Werner
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Gast
Gast



Beitragvom: Mi 01 Nov, 2006 13:12
Hu, Hu, Engel

das halbe Exotenforum treibt sich ja hier herum, ich habe mich schon gewundert, dass es bei uns so ruhig ist heule gleich !

Gruß Angelika Mr. Green
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Gast
Gast



Beitragvom: Mi 01 Nov, 2006 23:17
Das gezeigt Foto ist eine Crinum x powellii(Hakenlilie).

Gruß Stefan
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searchcountry Offline
Obergärtner
Obergärtner


Beiträge: 558
Beitragvom: Do 02 Nov, 2006 22:10
hallo, ich danke dir bzw. euch für diese informationen!

viele grüße
searchcountry
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