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Mag meine Strahlenaralie keine Pflege? (Blattabwurf)

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
Azubi
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Hallo!

Ich weiß, der Titel klingt bescheuert, doch habe ich die Sorge, mit meinen kürzlichen Pflegemaßnahmen einen Fehler begangen zu haben.

Mein treues "grünes Monster", eine 12 Jahre alte, 2,20 m große Strahlenaralie (vollgrüne Variante) macht mir Sorgen. Sie steht bei mir in einer Ecke des Wohnzimmers, das über große, nach Westen ausgerichtete Fensterflächen verfügt. Die Aralie erhält somit keine direkte Sonneneinstrahlung.

Ich muss gestehen, dass ich sie in den vegangenen Jahren nicht besonders gepflegt habe: Mäßig gegossen, damit sie nie zu feucht stand und (sehr unregelmäßig) gedüngt, das war alles. Bis kürzlich nichtmal besprüht. Dankbar wie sie ist, hat sie sich dennoch prima entwickelt.

Vor rd. 2 Wochen kam ich auf die Idee, ihr endlich mal was gutes zu tun: Düngen mit Grünpflanzenflüssigdünger von Compo (wollte dies im Winter 1x im Monat tun, danach alle 2 Wochen), nach Jahren endlich mal abstauben (Lappen mit destilliertem Wasser) und ab da 1 bis 2x täglich direkt mit destilliertem Wasser besprühen. Der optische Aha-Effekt nach dem Abstauben: Satt-grüne, leicht glänzende Blätter. Sehr schön anzusehen.

Luftfeuchtigkeit im Zimmer derzeit rd. 50%. Inbesondere wenn unser Kaminofen im Wohnzimmer an ist, besprühe ich 2x am Tag und wenns zu warm zu werden droht, wird gelüftet. Auch das hatte sie bislang "erduldet".

Nun aber, kurz nach v. g. Pflegemaßnahmen, beginnt sie viele Blätter abzuwerfen. Es sind vereinzelte Blätter, die zunächst geblich werden und schließlich abfallen. Schädlinge kann ich nicht erkennen. Gleichzeitig entwickelt sie aber auch an mehreren Stellen wieder neue Blätter. Auch soweit es die nicht betroffenen Blätter (weiterhin satt-grün) angeht, macht die Pflanze einen gesunden Eindruck.

Zwar habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass sie im Winter - insbesondere zu dessen Beginn - ihre Phasen hat, in denen sie vorübergehend Blätter abwirft. Doch habe ich die Sorge, dass ich bei o. g. Pflegemaßnahmen einen üblen Fehler begangen habe. Oder kann es auch sein, dass sie selbst kurzes Stoßlüften des Zimmers aufgrund der aktuellen extremen Minustemperaturen draußen überhaupt nicht mag?

Ein Versetzen kommt nicht in Betracht, aufgrund der Größe ist das der einzig mögliche Platz.

Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe und - ähem - sorry für meinen Roman. :oops:
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Obergärtner
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BeitragMi 22 Dez, 2010 17:27
Hi Opa J.

Glückwunsch zur Riesenaralie...!

Zugluft könnte ein Problem, das Blattwurf hervorruft, sein, aber wenn du seit eh und je so lüftest und sie noch keine Zicken gemacht hat, wird es wohl auf etwas zurückzuführen sein, dass du erst kürzlich anders als gewöhnlich gemacht hast- und das ist laut deiner Aussage das Düngen gewesen.

Im Winter solltest du eigentlich gar nicht düngen..das hat sie vielleicht etwas gestresst und aus der Ruhe gebracht. Nun gut, falls das Problem durch das Düngen hervorgerufen wurde, kannst du daran soundso nichts ändern..außer radikal umtopfen, aber auch das würde ich in dieser Jahreszeit unterlassen- das ist Stress pur. Immerhin scheint sie ja neu auszutreiben (was ich für diese Jahreszeit richtig untypisch finde) und allzu schlimm scheint es dann nicht um sie zu stehen.
Am besten wäre es, du "vernachlässigst" sie wieder..scheint ihr ja so gepasst zu haben. Achso, auch mir fällt es schwer, mich an den Spruch "never touch a running system" zu halten :) Aber er bewahrheitet sich immer wieder.

Kannst du mal bitte ein Bild von deiner Schefflera reinstellen?
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Pflanzenprofessor
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BeitragMi 22 Dez, 2010 18:23
Hallo,
einmal Düngen wenn es denn vorher nur sehr selten erfolgt ist, sollte eine große Pflanze nicht gefährden, auch wenn es zur Unzeit (Winter) erfolgt.
Es sei denn, du hast dich in der Konzentration verrechnet, oder die Düngerlösung auf den trockenen Ballen verabreicht.
Ich würde sie in nächster Zeit nicht gar so sehr austrocknen lassen, weil dadurch die Salzkonzentration im Ballen ansteigt.
Grüße H.-S.
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BeitragFr 24 Dez, 2010 16:29
Vielen Dank für die Tipps. Werde vor allem darauf achten, dass die Erde vorerst nicht zu trocken wird und werde im Winter nicht mehr düngen. Ob ich womöglich mit Düngestäbchen grundsätzlich besser beraten bin?
Bin mir sicher, die richtige Dosierung genommen zu haben.
Allerdings könnte die Erde tatsächlich zu trocken gewesen sein.

Ich habe allerdings noch drei kleinere Strahlenaralien in der Küche (Ableger der großen). Habe sie zur selben Zeit mit dem gleichen Flüssigdünger versorgt, bei trockenem Ballen. Ich besprühe sie nicht extra, da ich in der Küche von ausreichender Luftfeuchtigkeit ausgehe. Die drei fühlen sich sichtbar wohl, bekommen zurzeit auch neue Blätter, ohne aber Blätter zu verlieren.

Bilder muss ich noch machen, reiche sie gerne nach.

Jetzt erstmal FROHE WEIHNACHTEN! :D
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BeitragSa 25 Dez, 2010 10:33
Hallo,
das liegt vielleicht auch an der Erde, die bei dem Großen schon älter und bei den Kleinen noch eher frisch ist. Mit den Jahren sammeln sich in einem Topf Reste von Düngesalzen und auch die nicht verwertbaren mineralischen Bestandteile des Gießwassers an. Das erhöht die allgemeine Salzbelastung. Im Gegensatz zum Freiland wird ja nie etwas ausgewaschen. Von daher sind die Bedingungen der verschiedenen Pflanzen halt nicht gleich.
Diese Ansammlung von "Abfall" ist nebend er fortschreitenden Zersetzung übrigens der Grund, warum irgendwann einmal die Erde ausgetauscht werden sollte (zumindest teilweise).
Grüße und schöne Feiertage, H.-S.
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BeitragSa 25 Dez, 2010 14:50
Dankeschön! :D

Hmm, fragt sich nur wie ich das bewerkstelligen soll - bei dem Gewicht und der Größe. Zudem ist sie zur Stabilisierung an der Wand fixiert. Ich könnte maximal die obere Erdschicht abtragen.
Aber auch damit besser bis zum Frühjahr warten, oder?
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Queen Of Green
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BeitragSa 25 Dez, 2010 16:30
jo, damit würd ich bis zum Frühjahr warten. Hast du denn niemanden, der dir helfen könnte, beim umtopfen?
Ich würd aber trotzdem gern mal ein :grfotos: von dem Ungetüm sehen...
Azubi
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BeitragDi 28 Dez, 2010 13:34
So, hab mal ein Bild von der Patientin gemacht. Im Moment scheint sie sich gefangen zu haben. Allerdings hat sie durch den Blattabwurf einiges von ihrer imposanten Wirkung eingebüßt, ist nun sehr licht. :( Ich könnt mir in den Allerwertesten :-#)
Die typische Kahlheit im unteren Bereich überlege ich durch Vorsetzen der erwähnten Ableger in separaten Töpfen zu kaschieren.
Könnte ich die Aralie im Frühjahr dazu bringen, entlang der bereits vorhandenen Äste neue Blätter zu bilden (wenn ja wie? :-k ) oder hilft da nur entschiedenes Zurückschneiden? Letzteres fänd ich eigenlich nicht so toll, weil mir die bisherige Form so sehr gefallen hat.
Bilder über Mag meine Strahlenaralie keine Pflege? (Blattabwurf) von Di 28 Dez, 2010 13:34 Uhr
Strahlenaralie.JPG
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BeitragDi 28 Dez, 2010 13:45
:shock: wow - an dem Prachtstück würde ich erst schnippeln, wenn die die Zimmerdecke erreicht hat! Wenn ich das richtig sehe, hat sie ja einen Trieb von unten her ... schätzungsweise wird sie im Laufe der Zeit wieder erneut von unten austreiben :-k
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BeitragDi 28 Dez, 2010 18:04
Boah \:D/
ich glaub, ich möcht gar nicht wissen, wie die vorher ausgesehen hat, wenn du meinst, dass sie jetzt licht ist....
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BeitragDi 28 Dez, 2010 21:07
Hallo,
du mußt bedenken, dass es immer dusterer und wärmer wird, je näher man der Decke kommt, d. h. die Bedingungen verschlechtern sich je mehr von der Pflanze sich weit oben befindet. Die ganze Zeit hat sie bei der Photosynthese wohl einen geringen Überschuß erwirtschaftet, sonst wäre sie ja nicht gewachsen. Aber mit zunehmender Größe wird das weniger, was sich vor allem im Winter bemerkbar macht. Möglicherweise entwickelt sie jetzt neue Blätter auf Kosten der alten :-k .
Grüße H.-S.

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