Poetischer Jahresrückblick 2012
Das letzte Blatt ist abgerissen,
der Kalender weggeschmissen.
2012 ist nun Geschichte,
ein Grund, warum ich kurz noch dichte.
Januar
Noch fast bis Ende Januar
sah man die Mücken draußen tanzen.
Ein Winter, der noch keiner war,
auch nicht für unsre Kübelpflanzen.

Februar
Doch wie gewonnen, so zerronnen,
leise rieseln all die Blätter,
und füll`n im Februar die Tonnen,
nach gut 2 Wochen Kahlfrost-Wetter.

März
All das, was noch vor Wochen grün,
erscheint nun bräunlich skelettiert,
jetzt wünscht ich mir, ich säh was blühn,
und das der Garten explodiert.

April
Zum Glück ging alles dann viel schneller,
und im April sind, wie man sieht,
nicht nur schon die Tage heller,
auch sonst macht er den Unterschied.

Mai
Der Bambus feiert Himmelfahrt
und steigt empor, wie wir ihn kennen.
Halmscheiden schützen ihn beim Start,
um sich dann sanft von ihm zu trennen.

Juni
Manchmal malt uns die Natur
einen bunten Regenbogen.
Schon bald bleibt nur noch die Kontur
und kurz darauf ist er verflogen.

Juli
Katzengras macht Katzen Spaß,
weil sie sich gern darin verstecken.
Natürlich jagen sie auch was...
die Mäuse finden`s „zum Verrecken“.

August
Die Schnecke steht nicht, nein sie hängt,
und flüchtet hier im Gegenlicht
sie wirkt nicht einmal angestrengt,
während sie den Schall durchbricht.

September
Der Garten hat sich mittlerweile
bis September gut gemacht.
So sieht man kaum noch „Leichenteile“
vom Februar – wer hät´s gedacht.

Oktober
Wie Pinselstriche zeichnen sich
die Schatten auf die Bambusblätter
und schaffen so fast zufällig
ein Kunstwerk im Oktoberwetter.

November
Im diffusen Mondschein leuchtet
das Bambusblätterdach im Garten.
Vom Tau der Nacht leicht angefeuchtet,
wird der nächste Tag bald starten.

Dezember
Der erste Schnee am Jahresende,
legt sich auf das grüne Kleid
und überzuckert das Gelände,
Weihnachten ist nicht mehr weit.

So, das wars dann für dies Jahr,
ich mach hier Schluß und das bedeutet,
das nichts mehr sein wird, wie es war,
ein neues Jahr wird eingeleutet.
Christoph
Das letzte Blatt ist abgerissen,
der Kalender weggeschmissen.
2012 ist nun Geschichte,
ein Grund, warum ich kurz noch dichte.
Januar
Noch fast bis Ende Januar
sah man die Mücken draußen tanzen.
Ein Winter, der noch keiner war,
auch nicht für unsre Kübelpflanzen.

Februar
Doch wie gewonnen, so zerronnen,
leise rieseln all die Blätter,
und füll`n im Februar die Tonnen,
nach gut 2 Wochen Kahlfrost-Wetter.

März
All das, was noch vor Wochen grün,
erscheint nun bräunlich skelettiert,
jetzt wünscht ich mir, ich säh was blühn,
und das der Garten explodiert.

April
Zum Glück ging alles dann viel schneller,
und im April sind, wie man sieht,
nicht nur schon die Tage heller,
auch sonst macht er den Unterschied.

Mai
Der Bambus feiert Himmelfahrt
und steigt empor, wie wir ihn kennen.
Halmscheiden schützen ihn beim Start,
um sich dann sanft von ihm zu trennen.

Juni
Manchmal malt uns die Natur
einen bunten Regenbogen.
Schon bald bleibt nur noch die Kontur
und kurz darauf ist er verflogen.

Juli
Katzengras macht Katzen Spaß,
weil sie sich gern darin verstecken.
Natürlich jagen sie auch was...
die Mäuse finden`s „zum Verrecken“.

August
Die Schnecke steht nicht, nein sie hängt,
und flüchtet hier im Gegenlicht
sie wirkt nicht einmal angestrengt,
während sie den Schall durchbricht.

September
Der Garten hat sich mittlerweile
bis September gut gemacht.
So sieht man kaum noch „Leichenteile“
vom Februar – wer hät´s gedacht.

Oktober
Wie Pinselstriche zeichnen sich
die Schatten auf die Bambusblätter
und schaffen so fast zufällig
ein Kunstwerk im Oktoberwetter.

November
Im diffusen Mondschein leuchtet
das Bambusblätterdach im Garten.
Vom Tau der Nacht leicht angefeuchtet,
wird der nächste Tag bald starten.

Dezember
Der erste Schnee am Jahresende,
legt sich auf das grüne Kleid
und überzuckert das Gelände,
Weihnachten ist nicht mehr weit.

So, das wars dann für dies Jahr,
ich mach hier Schluß und das bedeutet,
das nichts mehr sein wird, wie es war,
ein neues Jahr wird eingeleutet.
Christoph
