Hecke immergrün Bambus, Kirschlorbeer, Liguster, Kerrie ?!?

 
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gartenblume

Hallo liebe Gartenfreunde

Wer kann mir weiterhelfen? Wir brauchen eine hübsche Hecke als Sichtschutz, 2-3m hoch auf einer Breite von 4-6m, für die Heckentiefe haben wir maximal 80 - 100 cm zur Verfügung.

Die Hecke soll einigermassen blickdicht sein, möglichst schnell wachsen, und sehr pflegeleicht (1 Schnitt pro Jahr).

Gefallen würde uns Bambus (Fargesia), Kirschlorbeer, Liguster oder Kerria. Welche genau kannst Du uns empfehlen?

Vielen Dank für die Rückmeldung Eurer Erfahrungen und ein schönes sonniges Wochenende wünscht

Chris
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Mel
Pflanzenkönig*in
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Mel

Herzlich Willkommen

Überleg dir das lieber mit dem "Immergrün". Die Pflanzen haben die letzten beiden Winter stark gelitten und das dauert bis die sich wieder erholen. Kann ja sein, dass die nächsten Winter anders werden, aber die Gefahr von Frosttrocknis ist da. Es gibt auch schöne Gehölze die blickdicht werden
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biosphäre

Hallo Chris,

Hier mal aktuelle Bilder der vor 2 Jahren bei meiner Schwester angelegten Phyllostachys humilis-Hecke nach -17, 5 Grad im Winter.





Und so sehen die Blätter im Detail aus:
Christoph>


OK, sieht drumherum noch ziemlich rummelig nach dem Winter aus und der Rasen ist auch noch nicht geschnitten.
Außerdem benötigt der Humilis eine Sperre.
Dafür bleibt er aber den ganzen Winter frischgrün, während Liguster und sogar Kirschlorbeer gelitten haben.
Außerdem wächst er rasend schnell .

Gruß

Christoph (COE)


Christoph>Gruß

Christoph>Christoph (COE)
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Gartenplaner

Hallo Gartenblume,

also, Fargesia ist sehr gut als Hecke geeignet - sozusagen ne Instant-Hecke, wenn du ihn schon etwas größer kaufst - dafür ziemlich teuer, andere Bambusse gehen auch, brauchen aber die berüchtigte 70cm-Rhizhomsperre, damit sie nicht den Nachbarn beglücken, Kirschlorbeer wächst je nach Sorte recht schnell und ist unproblematisch, allerdings sind die großen Blätter etwas plump meinem Empfinden nach - die Winterschäden des letzten Winters sind fast schon wieder verwachsen, Liguster lässt zu wünschen übrig, was immergrün angeht - es soll aber Sorten geben, die alle Blätter behalten sollen im Winter, Kerria eignet sich überhaupt nicht, die wird nie blickdicht, macht Ausläufer und sieht irgendwie immer sparrig aus - besser in einer freiwachsenden Blütenhecke, denn die Blüte im Frühjahr ist sehr hübsch!!
Buche und Hainbuche wachsen bei guter Düngung zügig, sind dahingehend "wintergrün", dass sie die trockenen Blätter erst im Frühjahr beim Neuaustrieb abwerfen.
Mein absoluter Favorit für eine pflegeleichte, immergrüne, wüchsige Hecke ist Eibe, Taxus baccata, hab da schon einige Meter bei mir im Garten gepflanzt.
Ist als langsamwüchsig verschrien, stimmt aber nicht - wenn man kräftig organisch düngt im Frühjahr, Koniferendünger oder Buchs/Heckendünger am besten.
Ein Schnitt pro Jahr reicht aus - und wenn man mal 2 Jahre nicht dazu gekommen ist, zu schneiden, kann man problemlos stark zurückschneiden, was man bei Thuja und Scheinzypresse nicht kann!

Beste Grüße,

der Gartenplaner
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Guestuser
 
Gastbenutzer

Guestuser

Hallo zusammen,
kann mich der Kirschlorbeer-Meinung nur mit unseren Erfahrungen anschließen: 8 Jahre lang ging alles gut, geschützter Standort, selten aber kräftig geschnitten, dichter Wuchs, Höhe 2-3 m kein Problem. Dann kam der Winter 2008/2009 mit zahlreichen Frostschäden. Aus der Hecke wurde eine "Berg- und Talbahn". Dann kam der Winter 2009/2010, der hat den verbliebenen Kümmerlingen nun den letzten Garaus gemacht. Kaum neue Triebe, nur ein paar vereinzelte Blätter, neue Höhe der "Hecke" ca. 30-50 cm - wir suchen gerade nach einer Alternative.
Bei Koniferen / Thuja & Co. bin ich skeptisch. Wenn man gerade in südlichen Ländern mal schaut, wie groß die Dinger in natura werden können, dann kann man sich die Wurzelentwicklung vorstellen, auch wenn die Hecke "obenrum" sicher gut in Form und Höhe zu halten ist. Aber ich möchte nicht der sein, der aus irgendwelchen Gründen irgendwann so ein "Biest" ausbuddeln muss ...
Wegen der Kinder fallen bei uns Liguster und Eibe auch weg - giftig ...

lg
nellie
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Gartenplaner

Hallo allerseits nochmal,
noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Wurzelentwicklung:
die Wurzeln eines Strauchs oder Baumes entwickeln sich immer im Verhältnis zur Krone, eben soviel Wurzeln, wie nötig sind, die Krone zu ernähren.
Und bei einer Hecke ist die Hecke eben die "Baumkrone".
Abgesehen davon sind Hainbuchen und Buchen ebenso wie Feldahorn, verbreitete Heckenpflanzen, auch stattliche heimische Laubbäume, wenn sie wachsen dürfen.

Und es erstaunt mich immer wieder, wie verletzlich die heutige Kindergeneration ist - ich durfte sogar allein im großen, verwilderten Garten meiner Großeltern spielen, wo es Maiglöckchen, Salomonssiegel, Eiben, Forsythien und gefleckten Aaronstab gab.
Meine Mutter hatte mir nur eindringlich eingetrichtert, NICHTS in den Mund zu stecken oder zu essen, was ich nicht kennen würde
Von der "wilden Feldflur", wo ich mich auch noch rumtrieb, ganz zu schweigen
Erstaunlich, dass ich das überlebt habe.....

Spass beiseite - ich fände es besser, den Kindern beizubringen, was giftig und gefährlich ist, als zu versuchen, es aus ihrem Umfeld völlig zu verbannen - denn das funktioniert eh nicht, überall in jedem Vorgarten könnte irgendeine der oben genannten giftigen Pflanzen stehen.
Vom öffentlichen Grün mal ganz abgesehen.

Beste Grüße,

der Gartenplaner
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Hexi
 
Gastbenutzer

Hexi

Was haltet ihr den von einer Tannenhecke (oder war es Fichte was mein Mann als Hecke geplant hat )? Eines von beiden sprach er an. Er meint, müsste nur 1x geschnitten werden. Außerdem ist es wintergrün und einheimisch sprich unsere Vögel können was damit anfangen.
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Scrooge

Ich versteh' nix von Flattermännern, aber ich denke, mit Eibe wäre ihnen am besten gedient, wegen der Beeren. Bei anderen Nadlern hatte ich nie den Eindruck, als würden sich da jetzt besonders viele Vögel rumtreiben.

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