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verschiedene Rosen auf engem Raum. Geht das gut?

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Bei der Um/Neugestaltung unseres Gartens ist uns folgende Idee gekommen.
Im "Vorgarten" sowie hinter dem Haus sind einige Rosen gewachsen, für unsere Planung stehen sie uns aber im Weg. Damit wir sie nicht entsorgen müssen haben wir uns gedacht setzen wir sie doch einfach alle zusammen auf einen Fleck und machen daraus eine Rosenecke.

Frage nun: Macht das Sinn oder ist von sowas eher abzuraten, da die Anfälligkeit bei Rosen durch Krankheiten aus meiner Erfahrung doch eher höher ausfällt und man somit alle anderen Rosen auch schnell anstecken würde. :?:
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BeitragDo 22 Mär, 2007 9:21
Hallo Schnuffy ;)

Du hast schon Recht, so richtig gut ist es für die Rosen nicht wenn sie dicht beisammen stehen, den is ist einfach so das es für die Krankheiten wie eine Monokultur ist, bei der sie bequem von Pflanze zu Pflanze siedeln können. Dann werden meist auch robustere Sorten früher oder später "angesteckt".

Welche Farben haben den die Rosen eigentlich, den wenn es ein bunter Misch ist, dann sieht das ganze in einem Beet auch noch meistens ziemlich stillos aus.... :?

Ich würde dir empfeheln zumindest so viel Platz wie möglich zwischen den einzelnen Sorten zu lassen und den dann mit blauen oder violetten Partnerstauden auszufüllen, wie Katzenminze, Rittersporn, Eisenhut, gewöhnliche Akelein, Lavendel, Ochsenzunge, Glockenblumen, Astern.....
Das Blau/ Violett würde sich dann durchs ganze Beet ziehen uns somit eine Konstante bilden die zwischen all den bunten Rosen für etwas Ruhe und gleichbleibende Struktur sorgt.
Ist halt die Frage wie viel Platz du hast, welche Rosen genau?
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BeitragDo 22 Mär, 2007 9:44
Infos:
Also ich habe auch Rosen ziemlich eng zusammen stehen ... ich pflanze immer Lavendel dazwischen
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BeitragDo 22 Mär, 2007 9:59
Okay, dann war meine Überlegung ja schon nicht schlecht.
Wenn ich mich recht entsinne, dann dürfte die Farbe nur bei rot oder rosa liegen. Welche Rosenarten/Sorten es sind? Da habe ich keine Ahnung.
Gibt es sowas wie ne stinknormale Gartenrose? Darauf würde ich mal tippen.
Die wurden auch nicht wirklich gepflegt, geschweige denn fachmännisch zurückgeschnitten (das wollte ich eigentlich machen, habe mich bislang aber nicht getraut, damit ich nicht zu viel wegschneide).
Sie sind auf jedenfall ziemlich in die Länge gewachsen. Lavendel stehen hier auch ein paar unansehnliche Büsche. Die könnte man dann vielleicht zusammentun.
Tja mit dem Platz bzw. den richtigen Standort für die Rosen dürfte dann das nächste Problem sein, da ich bislang weder Rosenkenner noch Rosenfreund bin wollte ich es halt so klein wie möglich halten.
Für deine vorgeschlagenen Büsche vielen Dank. Werde ich mir mal anschauen wie die aussehen.
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BeitragDo 22 Mär, 2007 10:10
Hm... dann werden es warscheinlch Edelrosen und BEetrosen sein, schätz ich mal.... Schneid sie doch einfach mal auf die Hälfte zurück, die langen Trieb und bring den Rest dann auf eine schöne Form. So kannst du eigentlich nie was gravierendes falsch machen.
Lavendel sieht immer toll aus zu Rosen, leider hat er nicht genau die selben Standortansprüche, aber er ist sehr anpassungsfähig und von daher; Nur zu, bring sie zusammen ;) !

Der Platz sollte auf jeden Fall viel Sonne haben und einen tiefgründigen humusreichen (Kompost einarbeiten) Boden. Für den Lavenndel kannst du ins Pflanzloch etwas Sand geben, das mag der gerne.

Allerdings ein anderes Problem; Das Umpflanzen. Sind die Rosen schon Jahre an ihrem Platz eingewachsen, lassen sie sich leider meistens nur noch schlecht umpflanzen und es gehen beim Ausgraben die ganzen feinen Wurzeln verloren weil sie Tiefwurzler sind. Das könnte ein ernstes Problem werden :(
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BeitragDo 22 Mär, 2007 10:18
Danke, dann werde ich mir das mal überlegen mit Rosen und Lavendel.
Mit den Tiefwurzlern habe ich letztes Jahr schon gemerkt, da habe ich hinter dem Haus drei Rosen umgesetzt, die schon Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dort standen. Das waren wirklich mächtige Wurzeln, die tief in den Boden gingen. Eine davon hats auch nicht geschafft :cry:
Beim nächsten Mal werde ich wohl vorsichtiger vorgehen müssen.
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BeitragDo 22 Mär, 2007 10:26
Man muss wirklich sehr aufpassen... Und das sollte man auch wirklich nur im Herbst oder im frühen Frühjahr machen, später wird es einfach zu heiß und sie würden zu viel verdunsten. Es ist auf jeden Fall gut sie zurückzuschneiden beim Umpflanzen, weil dann haben sie mehr Wurzeln im Verhältniss zu den zweigen.

Viel Spaß bei der Arbeit und GEstaltung :)
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BeitragDo 22 Mär, 2007 11:30
Menno, da schreibt man einen Roman und dann ist alles weg..

Also, dann auf ein neues..

Ich finde die Kombination zwischen roten und rosa Rosen nicht wirklich gut, ich finde die Farben beißen sich. Auch viele rote Rosen kann man nur schwer kombinieren und wenn die roten dann knallrot oder ins orange gehen wird es noch schwerer. Aber zwei Beete kannst du nicht anlegen oder? Andererseits es gibt unterschiedliche Geschmäcker, manche lieben diese Kombination..

Wenn du es ähnlich wie ich siehst, dann solltest du zwischen den verschiedenen Farben mit Begleitstauden vermitteln, Begleitstauden wie Katzenminze und Salbei zB. Diese blühen den ganzen Sommer sehr reichlich und sind allgemein sehr robuste und dankbare Stauden. Je nach Rosengröße gibt es verschiedene passende Sorten von Mini bis relativ groß. Beide blühen vor allen in Blautönen, was eine tolle Bereicherung ist zur Rose, da es keine richtig blauen Rosen bisher gibt. Sie gibt es jedoch auch in weiß, teils in rosa, so kann man also mit der gleichen Pflanze auch diese Farbbereiche abdecken. Verwendet man zu viele verschiedene Pflanzenarten wirkt ein Beet einfach nur wild zusammengestückelt. Einige wenige Begleitstauden, die die Bereiche zwischen den Rosen auffüllen, bringen Harmonie ins Beet und wirken auf die Fläche einfach toll. Lavendel sehe ich skeptisch, es ist eine tolle Pflanze, aber meistens ist der Standort einfach nicht optimal für ihn, so dass er sehr pflegebedürftig ist. Damit er eine schöne Form behält muss man ihn genau wie die Rosen in Form schneiden und dann blüht er doch nur recht kurz im Jahr. Ich tendiere eben mehr zu diese Blütenfülle von vor allem der Katzenminze..

Wegen dem Einpflanzen, die Löcher sollten so groß wie möglich sein, verletzte Wurzeln solltest du sauber abscheiden. Wenn du die Pflanzen nicht sofort umsetzen kannst, lagere sie in sauberen, am besten unbenutzten Putzeimern oder anderen großen Gefäßen zwischen. Dann können sie die Pflanzen noch einmal richtig mit Wasser voll saugen. Wenn du sie einbuddelst, achte darauf, dass die Wurzeln nicht verdreht werden, sie sollten alle vollständig im Pflanzloch ausgerichtet sein, damit die Pflanze wieder problemlos an und weiter wachsen kann. Das ist sehr wichtig, weil Rosen sehr tief wurzeln möchten, auch dass unten am Pflanzloch der Boden nicht verdichtet sondern aufgelockert ist. Denk auch an die Veredlungsstelle. Du kannst sie auch etwas tiefer pflanzen und dann etwas hoch ziehen, so dass sich die Wurzeln nach unten ausrichten. Aber bitte ziehe ganz vorsichtig. Wenn du sie eingepflanzt hast, gieße sie sehr gut an, am besten baust du dir einen Gießrand. Wenn sie gründlich eingeschlämmt ist, dann häufel sie an. Das ist wichtig, weil je weniger von den Trieben aus der Erde schaut, desto weniger verdunstet die Rose. Außerdem ist sie etwas besser vor Frösten geschützt. Und bitte denk an Gießen, die Pflanze hat einen kleinen Bereich mit Wurzeln, hat sicherlich den Großteil der Feinwurzeln die Wasser aufnehmen können verloren, deswegen muss sie einfach Wasser bekommen, weil sie sonst vertrocknet. Wichtig ist auch, dass das Verhältnis oberirdisch zu unterirdisch nicht zu sehr zu Gunsten der oberirischen verschoben ist. Das kostet alles nur Kraft und diese Kraft braucht sie erst einmal zur Bildung neuer Wurzeln..

Liebe Grüße
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BeitragDo 22 Mär, 2007 11:35
Den Lavendel solltest Du zurückschneiden, dann bekommt er wieder eine schönere Form ... also ich finde die Kombination Rosen und Lavendel sehr schön und der Lavendel mag genau wie die Rosen die Sonne :)
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BeitragDo 22 Mär, 2007 11:38
Ich hatte auch nie Probleme mit der Kombination, weil der Lavendel einfach sehr dankbar ist und ich schrieb ja oben bereits man sollte ihm Sand ins Pflanzloch tun, das mag er gerne.
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BeitragDo 22 Mär, 2007 11:40
Lavendel mag einen trockenen Standort, Rosen nicht. Alleine daran scheitert oft die Kombination, weil man es entweder zu trocken für die Rosen wird und man sie dadurch schwächt oder es wird zu feucht für den Lavendel, was er auch nicht dauerhaft gut verträgt.. Man könnte aber mit unterschiedlichem Substrat etwas Abhilfe schaffen, also dass man den Lavendel in ein Kiesgemisch pflanzt, so dass das Wasser besser abfließen kann und der Boden schneller abtrocknet..

Liebe Grüße
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BeitragDo 22 Mär, 2007 11:42
Na das meinte ich doch mit dem Sand, der ist ja auch für die bessere Drainage. ...
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BeitragDo 22 Mär, 2007 11:44
Jondalar hat geschrieben:Na das meinte ich doch mit dem Sand, der ist ja auch für die bessere Drainage. ...


sorry, hab das ganz überlesen. Hab die anderen Antworten nur überflogen :(
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BeitragDo 22 Mär, 2007 11:46
aber dann immer gleich WIrbel in jeden thread bringen ..... *grins* :)
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BeitragFr 23 Mär, 2007 21:16
hi!
lavendel passt sehr gut zu rosen, soll sogar einige bakterien davon abhalten die rosen zu befallen. damit es dem lavendel aber auch gut geht, musst du ihn auf einen kleinen hügel (also einfach höher als die rosen) einsetzen, das funktioniert prima. wir hatten das früher auch, aber dann ist seltsamerweise der lavendel einfach eingegangen, obwohl er genug vom wasser usw hatte und auch nicht zuviel... kann aber auch sein, dass er was vom schneckenvernichtungsmittel abgekriegt hat, das er nicht vertrug...auf jeden fall haben wir jetzt auch immer so biologisch abbaubaren schnecken-vernichter. oder so ähnlich, jedenfalls schädigt das keine anderen insekten, nur die, die die pflanzen schädigen. (mensch so viele die's :) )....
also dann viel glück damit, und liebe grüße,
strawberry2810
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