Chilis für HARISSA oder Chilipaste - Frage

 
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Ruth
 
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Ruth

Hallo,

da ich heuer eine größere Chiliernte zu erwarten habe, möchte ich daraus HARISSA oder Chilipaste machen.
Nun steht in jedem (von mir gelesenen) Rezept, daß dazu getrocknete Chilis verwendet werden, die jedoch zur Zubereitung eingeweicht werden sollen.
Kann man nicht auch frische Früchte verwenden?
Wer hat sch da schon mal schlau gemacht und Erfahrungen?
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marti0108

Hallo Ruth,

Harissa musste ich erstal googeln, das hab ich noch nie gehört
Mit echten Pasten an sich hab ich keine Erfahrung, ich erstelle aus meinen frischen als mal frei Schnauze Saucen, die ich dann aber innerhalb von so 4 Wochen aufbrauche. Direkt Rezepte habe ich dafür nicht, kann dir aber (wie so oft beim Thema Chilis *g*) die Seite von Harald Zoschke empfehlen, hier gibt es auf jeden Fall Saucen-Rezepte, bei denen frische Chilis verwendet werden: www.pepperworld.com
Was ich sehr empfehlen kann für Marinaden: in ein Glas Honig ordentlich frische, fein gehackte Chilis (ich hab Habaneros genommen) packen, durchziehen lassen und damit Fleisch marinieren und ab auf den Grill - super lecker!

Und was Pasten betrifft, hab ich einige Links schon mal abgespeichert, weil ich das dieses Jahr auch machen möchte, probiert habe ich davon noch nichts, das diente nur der Sammlung von Informationen, aber generell wird hier glaube ich bei allen mit frischen Schoten gearbeitet...
http://chiliforum.hot-pain.de/thread-6.html

LG
Martina
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Ruth
 
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Ruth

Danke Martina,

für die Links. Werde mich mal schlau machen.
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Ruth
 
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Ruth

Hallo, Freunde der kleinen Scharfmacher ,

hab heute mein eigenes HARISSA zubereitet.
Mußte es aber gehörig abändern, da die Balkonchilis s..scharf sind.

Meine Zubereitung:
10 größere frische Balkonkastenchilis (entkernt)
1 rote Paprika (entkernt)
2 große Knoblauchzehen
2 Blätter Maggikraut
etwas Petersilie
1 gestr. Teel. Salz
1 gehäufter Teel. Zucker
1 kl. Messerspitze gemahlener Ingwer

Das ganze in den Mixer geben, zu Paste mixen, in kl. Schraubglas einfüllen.
Danach habe ich das offene Glas in die Mikrowelle und den Inhalt zum Kochen gebracht und danach verschlossen.
Das ganze wird im Kühlschrank aufbewahrt. Nach dem ersten Öffnen, etwas Öl darüber geben, damit es wieder "luftdicht" wird.
Man kann auch (statt dem Aufkochen) ca. 1 cm Öl darüber geben.


Resümée: ist gut scharf, kann es mir aber sehr gut als Dip zu Gegrilltem vorstellen (oder einfach aufs Butterbrot streichen).

Guten Appetit!
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Gluggsmarie

Ich benutze ja auch immer sehr gerne Paprikapaste und tu da (von Mama gelernt) Öl drauf, damits nicht schimmelt. Das hilft zwar gegen den Schimmel, aber wie ist es mit anaeroben Bakterien, sprich Bakterien die sich unter Sauerstoffausschluss vermehren? Ich hatte von einigen Jahren gelesen, dass man mit Clostridium botulinum aufpassen muss, da sie das Botulinumtoxin (Botox) bilden, welches bei Einnahme Botulismus bis zum Tod verursachen kann. Ist ja immerhin das stärkste Gift überhaupt. Daher soll man auch kein Chiliöl herstellen... Ich hab da immer ein bisschen Panik vor
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Gartenfreundinuli

Danke für die Rezepte, hab mir auch schon überlegt was ich wohl mit meinen Chilis mache.

Gluggsmarie,
Du möchtest sagen daß es richtig gefährlich werden kann wenn man Chilliöl selbst herstellt. Da bildet sich Botox?
Ich hab erst ein Fläschchen verschenkt Soll ich das jetzt wieder einfordern? Wäre schon peinlich

liebe Grüße
Uli
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Gluggsmarie

Ja das ist eben die Frage. Wenn man dass www nach Beiträgen wie "Chiliöl, Botulismus, Botox" usw. absucht, findet man jede Menge Beiträge.
Fakt ist, C. botulinum ist gefährlich. Die Frage ist, wieviel Risiko man eingeht. Ich will jetzt auch niemanden verunsichern (bin ja selber total verunsichert und trau mich an Öle nicht dran) aber man muss schon beim Einlegen wissen was man tut. Ich habe eben kurz gegooglet, anscheinend muss man den pH-Wert absenken, da C. botulinum sich nur im alkalischen wohl fühlt (ist ja ein Darmbakterium).

Ich wollts nur mal schreiben, damit sich der geneigte "Chili-Konservierer" darüber schlau lesen kann, man weiß ja nie. Und besser einmal zu viel gesagt, als dass da wirklich was passiert.

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