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Pflanzen & Botanik

Pflanzen & Botanik? Das Thema Pflanze mit allen Details...
Wissenswertes über Gartenpflanzen (Bäume, Sträucher und Stauden), Zimmerpflanzen (Palmen, Tropenpflanzen und exotische Pflanzen), Nutzpflanzen (Früchte, Obst und Gemüse), Wildpflanzen, Sukkulenten und Pilzen.


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Burgunder Trüffel

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Yukka Palme abschneiden

Cid Offline
Azubi
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Beiträge: 6
Beitragvom: So 17 Apr, 2011 23:16
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Hallo liebe Community,

ich bin relativ neu in der Zimmerpflanzenwelt, habe aber in letzter Zeit viel Freude daran gefunden, insbesondere an der Yukka Palme =)

Leider fing mein Exemplar vor Kurzem an gelbe Blätter zu bekommen, was offenbar an Fäulnis in Stammgegend aufgrund zu großer/häufiger Wasserzufuhr lag. Ich habe mich daraufhin ein bisschen informiert und beschlossen, die Palme zu beschneiden, so dass ich nun zwei Stecklinge und einen Stamm habe. Die Stecklinge haben innerhalb von 4 Wochen im Wasserglas neu gewurzelt und sind nun bereits in neuer Erde eingepflanzt. Nun habe ich allerdings drei Fragen:

1.) Wie oft sollte ich die neu eingepflanzten Stecklinge gießen? Allgemein scheinen Yukkas ja nur sehr sehr wenig Wasser zu brauchen.

2.) Kann man universellen "Grünpflanzendünger" auch für Yukkas verwenden?

3.) Beim Stamm hatte ich das Problem, dass dieser in Wurzelgegend stark verfault war, so, dass ich den ganzen unteren Bereich abgesägt habe, genauso wie oben die beiden Stecklinge. An der Seite scheint allerdings ein neuer grüner Zweig zu wachsen. Nun ist meine Frage: Soll ich den Stamm so wie er ist wieder einpflanzen oder auch in einen Wasserbehälter stellen? Es sind noch keine neuen Wurzeln zu sehen. Die alten habe ich ja aufgrund der Fäulnis abgetrennt.

Über Ratschhläge für einen Yukka Neuling würde ich mich sehr freuen =)

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ganga Offline
Obergärtnerin
Obergärtnerin


Beiträge: 658
Beitragvom: So 17 Apr, 2011 23:25
Ich würde den Stamm direkt in Erde stecken, ich bewurzel die nicht erst im Wasserglas, dann müssen sich die Wurzeln nicht von "Wasser auf Erde" umstellen.
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Cid Offline
Azubi
Azubi


Beiträge: 6
Beitragvom: Mo 18 Apr, 2011 8:06
Alles klar! Und wie schaut es dort mit dem gießen aus? Braucht dieser Stamm dann erst einmal mehr Wasser als normal eine Yukka braucht weil er neu wurzeln muss oder wie sieht das aus?
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ganga Offline
Obergärtnerin
Obergärtnerin


Beiträge: 658
Beitragvom: Mo 18 Apr, 2011 8:53
Nein, die Erde nur ganz leicht feucht halten, sonst fault Dir der Stamm. Erst wenn er Wurzeln gebildet hat, wieder etwas mehr gießen. Lieber etwas abtrocknen lassen, als zu nass. Am besten merkt man es, wenn man den Finger in die Erde steckt, ist es dort noch feucht, braucht man noch nicht gießen.
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Philip Offline
Gärtner
Gärtner


Beiträge: 89
Beitragvom: Mo 18 Apr, 2011 15:47
Hi Cid,

Ich hab auch eine noch relativ junge Yucca in meinem Zimmer stehen. Die bekommt, immer mal so nebenbei, wenn ich dran denken sollte, einen Schluck Wasser und ganz selten einen Schwapps Flüssigdünger. Als Dünger verwenden wir den handelsüblichen Grünpflanzendünger. Und was soll ich sagen, der Yucca geht es gut und sie wächst und gedeiht.

Liebe Grüße
Philip
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Cid Offline
Azubi
Azubi


Beiträge: 6
Beitragvom: Di 19 Apr, 2011 12:09
Hey Ganga und Philip,

danke für die Tipps, das hilft mir auf jeden Fall weiter!! Smile
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Skahexe Offline
Obergärtner
Obergärtner


Beiträge: 699
Beitragvom: Di 19 Apr, 2011 19:37
Im Sommer kannst du die Yuccas auch rausstellen. Erst schön langsam an die Sonne gewöhnen und später fühlen die sich dann in der prallen Sonne pudelwohl. Und ich muss sagen, im Sommer sind meine eigentlich wahre Säufer. Düngen tu ich meistens nur mit Düngestäbchen, weil ich bei Flüssigdünger immer die Übersicht bei den ganzen Pflanzen verliere. Die wollen ja alle unterschiedlich Wasser haben.
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Cid Offline
Azubi
Azubi


Beiträge: 6
Beitragvom: So 24 Apr, 2011 14:38
Ja, das mit dem Rausstellen probiere ich zur Zeit auch. Das geht bei unserem Balkon auch ganz gut, der hier immer abwechselnd Sonne und Schatten ist durch einen großen Baum =)

Gibt es eigentlich irgendwelche Anzeichen, wann eine Yukka zu wenig und wann sie zuviel Wasser hat? (Außer Finger in die Erde stecken)

Frohe Ostern!

Cid
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Aszid Offline
Hauptgärtner
Hauptgärtner


Beiträge: 232
Beitragvom: So 24 Apr, 2011 16:52
Also wenn meine zu wenig Wasser haben, dann fangen die unteren an zu hängen.
Wenn sie weich werden und sich die Farbe ins gelbliche verändert, dann haben sie warscheinlich zuviel Wasser. Is bei mir noch nie passiert aber das hab ich irgendwo gelesen.

Auch wenn Yuccas trockenes Klima mögen, hat es meinen bisher immer gut getan wenn ich sie in der Zeit wo sie in der vollen Sonne stehen, ca jeden zweiten Tag mit Wasser einsprühe.

In was für ne Erde hast du denn gepflanzt? Soweit ich weiß, kommen Yuccas meist auch mit normaler Blumenerde zurecht, die Gefahr besteht aber dennoch das ihr das Substrat zu undurchlässig ist und eingeht.

Grade wenn du schon mit Wurzelfäulnis zu tun hattest, solltest du vielleicht mal was anderes benutzen.

Ich nehme z.B. leicht torfhaltige Blumenerde mit ein wenig Lavagestein und misch es mit gleichem Anteil mit Kies (2-4mm). Unten noch ne gute Drainage.
Da kann das Wasser schön ablaufen

Zum düngen nehm ich Hakaphos soft spezial. Dürfte in etwa das selbe Verhältnis der Nährstoffe wie herkömmlicher Grünpflanzendünger haben, ist aber höher dosiert und kostet wesentlich weniger.
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Cid Offline
Azubi
Azubi


Beiträge: 6
Beitragvom: Mo 02 Mai, 2011 22:50
Super, das hilft mir auf jeden Fall schon weiter! Danke =)

Ich habe die Stecklinge gerade erst nach dem Wurzeln in Wassergläsern (Weizengläser ^^) in Zimmerpflanzenerde/Grünpflanzenerde neu eingetopft. Deine Mischung klingt aber deutlich sinvoller. Ich werde das mal im Hinterkopf behalten, wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe.

Das mit dem Einsprühen ist auch eine gute Idee. Meine Mutter meinte immer, dass man Yukkas generell lieber zu wenig als zu viel gießen sollte. Das halten sie angeblich besser aus.
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Aszid Offline
Hauptgärtner
Hauptgärtner


Beiträge: 232
Beitragvom: Di 03 Mai, 2011 0:12
Is auch so, das sie mit weniger gießen besser zurecht kommen. Das "weniger" ist aber ein sehr ungenauer Begriff den man nicht in Mengenangaben einteilen kann.

Momentan kriegen meine einmal die Woche Wasser, und dann gieße ich sie durchdringend. Im Sommer muss ich aber mindestens zweimal die Woche gießen wenn sie den ganzen Tag in der prallen Sonne stehn.

So ganz hab ich den Dreh bei den ganzen verschiedenen Pflanzen noch nicht raus, aber ich machs mit der alten "Finger in die Erde"-Methode, und wenn ich ganz unten noch Feuchtigkeit spüre, dann warte ich noch mit dem gießen.
Zumindest ist bei mir noch keine Pflanze eingegangen oder hat faule Wurzeln bekommen.
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Jule35 Offline
Pflanzendoktorin
Pflanzendoktorin


Beiträge: 3183
Beitragvom: Di 03 Mai, 2011 11:57
Hi,

die Gießintervalle sowie die Menge des Wassers sind abhängig
- vom Substrat (wie viel Wasser speichert es?)
- vom Standort (ganztägig sonnig, drinnen, draußen)
- der Umgebungstemperatur
- Wachstums- oder Ruhephase

Mehr fällt mir jetzt spontan nicht ein. Wink

Nur mal so als Beispiel:
Ich habe Yuccas, die stehen das ganz Jahr im warmen Wohnzimmer am Südfenster und welche die stehen im Sommer den ganzen Tag vollsonnig draußen und im Winter a****kalt.
Das Substrat, in denen die Outdoor-Yuccas stehen, besteht zu ca. 25% aus Erde und 75% aus mineralischen Zuschlagstoffen. Das trocknet schneller ab, als einfache Erde. So überstehen die Yuccas Regenzeiten auch sehr gut.
Allerdings muss ich im Sommer täglich (z.B. in den drei Wochen der Mega-Hitze im letzten Jahr); im Winter vergehen vier bis sechs Wochen ohne gießen.
Beides wäre aber für meine Indoor-Yuccas total falsch. Im Sommer wäre das viel zu viel, im Winter zu wenig., obwohl sie auch in Substrat mit sehr hohem mineralischen Anteil stehen.
Ich gieße immer durchdringend, so dass das Wasser unten raus läuft.

Aber grundsätzlich hat deine Mutter natürlich Recht, dass es für eine Yucca (und vielen, vielen andere Pflanzen) besser ist, sie eher zu wenig als zu viel zu gießen. Die meisten kommen mit vorübergehender Trockenheit viel besser zurecht, als mit Dauernässe – auch wenn auf viele von den doofen und oft falschen Pflegeetiketten steht, „nicht austrocknen lassen“.
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