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Düngetipp Blaukorn

Die Probleme mit Natur und Technik. Wie klappt´s denn eigentlich mit ...
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BeitragDo 12 Apr, 2007 15:53
Hallo hr Grünen

Soweit ich weiß ist das ausbringen von Nutztierschädlichen Herbizieden und Insektizieden in deutschland sogar untersagt. Das wird wie Winnie schon sagte ein Köder gewesen sein der absichtlich ausgelegt worden ist. Normal sind solche Starken Mittel in einem Rapsfeld nicht erforderlich zumal der Raps ja anschließend auch zum Menschlichen Verzehr ,egal ob es an Nutztiere verfüttert wird oder zu Öl verarbeitet , angebaut wird . Das wäre unverantwortlich von dem Bauern dann . Es sein denn er wird zur Biodieselproduktion genutzt dann ist es wohl nicht ganz so schlimm.

Aber ich glaube wir schweifen vom Eigentlichen Thema ab vlt kann ein Moderator das Thema abtrennen


gruß Shrek
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BeitragDo 12 Apr, 2007 17:01
herbizide wären eine möglichkeit, ausserdem gibt (oder gab, ich glaub, dass es offiziell nicht mehr erlaubt ist. restbestände sind aber wieder 'ne andere sache) es organische dünger, denen rizinusschrot beigemengt wird/wurde. oscorna animalin z.b. war einer davon. vor ein paar jahren kamen die in die schlagzeilen, weil es etliche hunde erwischt hat.

blaukorn wird wohl nicht die ursache sein. allerdings ist blaukorn im garten höchstens eine kurzfristige (not)nährstoffbombe, auf dauer gesehen schadet es dem boden mehr, als dass es nutzt. bodenfruchtbarkeit & -leben nehmen ab, & irgendwann ist der boden ziemlich tot & ausgelutscht. besser mit natürlichen düngern & humus arbeiten.
OfflineGast
BeitragDo 12 Apr, 2007 17:14
Infos:
ok danke erst mal.
Ich werd noch mal zum dem Feld hinfahren und schauen ob ich vll noch irgendwelche Überreste von dem Köder finde.
Sry wollt euch nicht vom Thema, aber Blaukorn war halt mein erster Gedanke.
Trotzdem, danke.

mfg Bauz
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Azubi
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Beitragblaukorn - wie oft damit düngen?So 19 Aug, 2007 7:36
wir gärtnern ja erst seit gut zwei jahren und im letzten jahr habe ich meine pflanzen mit hornspänen gedüngt. ich fand das im großen und ganzen auch ganz ok. in diesem jahr gabs wieder hornspäne und es tat sich gar nichts, besonders der kirschlorbeer stand einfach nur in der gegend, kein einziges blatt ist gewachsen. bei einer nachbarin wächst der wie verrückt und sie erzählte mir, dass sie beim einpflanzen schon blaukorn mit in die pflanzgrube gegeben hat. klar, dass ich sofort zu blaukorn gegriffen habe und auch alle anderen pflanzen damit gedüngt habe. seitdem explodiert hier alles :lol: ! sogar der "faule" kirschlorbeer ist in drei wochen so viel gewachsen, wie vorher in zwei jahren nicht.
wie oft bzw. alle wieviel wochen wird normalerweise mit blaukorn gedüngt? und wie lange? bis in den herbst hinein? ich möchte da natürlich auch nichts falsch machen..
.
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BeitragSo 19 Aug, 2007 9:30
hallo pini

schau mal hier :wink:

http://green-24.de/forum/ftopic6178.html
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Pflanzendoktor
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BeitragSo 19 Aug, 2007 10:09
hallo Pini,

was du beschreibst, mit dem explosionsartigen Wachstum, ist ein Zuwachs an Masse. Aber fit für den Winter werden sie so allerdings nicht, wenn du damit weiterdüngst. Das macht sie frostanfällig. Jetzt brauchen sie erstmal Zeit & kein Blaukorn, um ihr Holz wieder 'stabil & winterfest' zu kriegen.

Ausserdem macht so ein Schnellschussdünger die Pflanzen & den Boden träge, faul & anfällig (für Schädlinge & Krankheiten), wie bei den Menschen auch, wenn sie sich zu viel Fastfood reinstopfen.

Schönen Gruß, stella
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BeitragSo 19 Aug, 2007 14:27
@rose
vielen dank! ich hatte zwar die suchfunktion benutzt, bin aber wohl nicht weit genug zurück, weil ich mal wieder zu ungeduldig war... :-

@stella
dir auch vielen dank! dann werde ich meine pflanzen jetzt wohl erstmal in ruhe lassen :wink: . dann erst wieder im nächsten frühjahr?? und in welchen abständen? bin da leider etwas ratlos, auf der verpackung steht auch nix...

(OT: ich liiiiieeebe fastfood und bekenne mich dazu :lol: )
OfflineGast
BeitragDi 16 Okt, 2007 19:29
zum Thema Blaukorn hätte ich noch eine Frage;-). Ist es schädlich eine Thujahecke mit Blaukorn zu düngen? Wir haben noch einen halben Sack voll in der Garage stehen. Ich fände es schade den wegschmeissen zu müssen. Bisher haben wir jedes Jahr Koniferendünger benutzt. Schon mal herzlichen Dank im voraus.
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BeitragDi 16 Okt, 2007 19:32
ich werd´s mal Taubenmist versuchen und berichten.
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BeitragDi 16 Okt, 2007 21:01
Blaukorn ist nichts weiter als die Grundnährstoffe NPK in welcher Zusammensetzung erkennt man an den Zahlen z.Bsp. 8+8+8 o.a.
Im normal Fall reichen zwei Düngungen aus ein zu Beginn der Vegetationperiode und eine Anfang/Mitte August allerspätesten Anfang September ist Schluß mit Düngen sollte aus irgendeinem Grund eine Düngung Nötig sein dann einen Kaliumbetonten Dünger der Phosphor Anteil muß sehr niedrig sein der Handel bietet meist Herbstdünger an den kann man dann nehmen.
Die Menge die man verwendet hängt von vielen Faktoren ab Kultur Boden Witterungsverlauf u.s.w. (die selben Faktoren beeinflussen auch die Häufigkeit)
für einen gesunden Rasen kann man durchaus 30-40 g (wenn Zusammensetzung15+15+15 ist) nehmen eine gute Durchschnittsmenge sind 20-25g.
l.g. Sporti
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kleines Scheusal
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BeitragSo 21 Okt, 2007 8:42
Hallo,


ich habe mir den gesamten Fred durchgelesen und bin froh, daß "Sporti" nun endlich ausspricht, was mir schon seit dem ersten Posting im Kopf rumging...

Eine Gabe von Blaukorn sollte man davon abhängig machen, welche Pflanze man düngen möchte, man sollte also zum einen wissen, wie ist Blaukorn zusammengesetzt und welche Ansprüche hat meine Pflanze...
Mal eine "Startdüngung" mit Blaukorn schadet sicher nicht, aber z.B. möchten Brugmansien (Engelstrompeten) lieber einen Dünger mit der Zusammensetzung 16-8-22 (+3). Zur dauerhaften Düngung eignet sich Blaukorn hier also nicht.


LG, DonnaLeon
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Azubi
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BeitragMi 24 Okt, 2007 0:08
[quote="DonnaLeon"]
Mal eine "Startdüngung" mit Blaukorn schadet sicher nicht, aber z.B. möchten Brugmansien (Engelstrompeten) lieber einen Dünger mit der Zusammensetzung 16-8-22 (+3). Zur dauerhaften Düngung eignet sich Blaukorn hier also nicht.


LG, DonnaLeon[/quote]

Hallo DonnaLeon,

ich brauch mich ja nicht mehr als Greenhorn zu outen, das weiss jetzt wohl jeder hier :oops:

aaaaber....kannst du mir zu dem Dünger der ET's bitte eine Erklärung geben, als wär ich drei Jahre alt :wink:
Mit anderen Worten: Wie heisst der Dünger für die ET oder nehm ich den, wo das explizit drauf vermerkt ist ?
Und wann leg ich ( mit düngen) los? Sobald ich die ET's aus dem Winterschlaf befreie?

Lieben Dank schonmal !

lg masiro
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kleines Scheusal
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BeitragMi 24 Okt, 2007 11:41
Hallo Masiro,

erlären gehört nicht grade zu meinen Stärken :oops: , aber ich versuche es trotzdem....


Brugmansien bevorzugen Dünger mit einer Zusammensetzung von ca. 16-8-22 (+3).(ok, man könnte das ganze jetzt noch weiter vertiefen und Wachstums.- und Blütendünger und die verschiedenen Wasserhärten unterscheiden...)

Die Zusammensetzung eines Düngers ist auf der Verpackung angegeben. Man sollte sich unbedingt die Zusammensetzung durchlesen und nicht danach gehen, welche "Werbung" auf der Packung gemacht wird.

Die erste Zahl steht für Stickstoff (N)
Die zweite Zahl für Phosphat (P)
Die dritte Zahl für Kalium (K)
Die Zahl in der Klammer steht für Magnesium (MG)

Zusätzlich werden noch die Spurenelemente angegeben.


Diese Zusammensetzung ist in "Hakaphos spezial" (recht teuer) oder in "Flory 2 spezial" enthalten. Beides sind Düngesalze.

Hier in Italien erhalte ich einen "Gartendünger" der Firma Compo mit ähnlicher Zusammensetzung.


Von diesem Düngesalz kommen 20 bis 40 Gramm auf 10 Liter Wasser und damit wird täglich gegossen (von Mitte April bis ca. 6 Wochen vor dem Einräumen).
In der Winterruhe sollte "Erhaltungsdünger" gegeben werden. 10 Gramm Dünger auf 10 Liter Wasser. Bitte kein Düngesalz direkt auf die Erde geben, sondern immer zuerst in Wasser auflösen! Beim auflösen entsteht eine sogenannte Lösungskälte- diese kann die Wurzeln schädigen!!!! Auch sollte man niemals einen ausgetrockneten Wurzelballen mit einer hohen Düngerkonzentration gießen. Die Wurzeln könnten dabei verbrennen. Dann lieber erstmal reines Wasser geben und später düngen.

Man sollte beachten, daß die Wurzeln bei Aufnahme von Dünger eine Säure abgeben. Das kann auf Dauer den Boden übersäuern. ET`s mögen aber eher kalkhaltigen Boden. Es lohnt sich somit, mal einen Blick auf die Karbonhärte des Giesswassers werfen. Liegt diese unter 8 sollte man sein Gießwasser mit Kalk aufbereiten. Um diese Auskunft zu bekommen, kannst Du bei Deinem Wasserversorger anrufen (Achtung; Du brauchst die Karbonhärte, nicht die Gesamthärte!), oder Du holst Dir im Zoogeschäft ein Testkit (fürs Aquarium).
Bedenken sollte man auch, das in Regenwasser kaum KH nachzuweisen ist!


So, ich hoffe, ich habe es verständlich darlegen können. Ansonsten bitte nochmal nachfragen :wink:

Welche ET`s hast Du den??????


LG, DonnaLeon
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BeitragMi 24 Okt, 2007 23:45
Hallo
DonnaLeon

lieben Dank für die tolle Erklärung!
Von wegen das ist nicht Deine Stärke...... Klasse ! =D>

Zu dem "Erhaltungsdünger" hab ich dann doch noch ne Frage.
Wie muss der zusammengesetzt sein? Welchen nehm ich für die Winterruhe und vor allem :
wie oft giesse ich und wie oft dünge ich in besagter Winterruhe?





und bitte hör Du auf mir so komplizierte Fragen zu stellen welche ET's ich habe. :wink: !

Hab sie im Frühjahr gekauft. Sind 1x creme und 2x gelb
aber Du wolltest bestimmt was spezielleres wissen...und da bin ich mal wieder aufgeschmissen :oops:
hab jetzt die (Traum-) Rot-blühenden gesehen und werd wohl mal ne suchanzeige nach stecklingen aufgeben. :-


lg masiro ( übrigens heisse ich in einem Spiele Forum " DonnaLeo " :o
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Gärtnermeister
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BeitragDo 25 Okt, 2007 9:04
hallo Donna,

was du angibst, wäre die zusammensetzung eines sogenannten reifedüngers. Im herbst würde der allen kübelpflanzen guttun. Bisher habe ich jedoch noch keinen im handel gefunden...
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