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Gartenplanung & Gartengestaltung

Planung und Gestaltung, Ideen und Technik, Beispiele, wie wirds gemacht... Gartengestaltung Beispiele


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Thermometer - Maxima- und Minimawerte

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... das würde ich heute anders machen ...

Junie Offline
Pflanzendoktorin
Pflanzendoktorin


Beiträge: 3322
Beitragvom: Fr 23 Feb, 2007 16:26
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Hallo,

jeder Gartenbesitzer wird das kennen. Man plant ewig an seinem Garten herum und kaum lebt man eine Weile, merkt man dass doch einiges falsch geplant wurde oder anderes fehlt. Ich würde gerne aus euren "Fehlern" lernen. Wie einige von euch wissen, plane ich momentan unseren Garten und da möchte ich eben einige Fehler vermeiden, die man fast zwangsläufig macht. ZB hätte ich mir problemlos einen Wasserhahn auf den Balkon legen lassen können, aber natürlich denkt man nicht an so etwas und nun müsste ich mit den Gießkannen durchs halbe Haus..

Hoffe auf gute Hinweise und Tipps..

Liebe Grüße

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Jondalar Offline
Pflanzenprofessor
Pflanzenprofessor


Beiträge: 8260
Beitragvom: Fr 23 Feb, 2007 17:31
Ich hätte alles nochmal genau so gemacht wie jetzt, weil ich aus den Fehler die ich gemacht habe viel gelernt habe.
Das was mich am meisten ärgert, was mir bisher passiert ist, ist das ich 50 Narcissus bulbocodium - Zwiebeln (Die sind stinketeuer) unter einen alten Apfelbaum gepflanzt habe, der heuer von meinem Dad ausgerissen wurde, weil er morschte und nichts mehr trägt. Mit dem Ausgraben des Wurtzelstockes sind auch die Zwiebeln dahin und das alles geschah auch noch ohne das ich es wusste. Sad


Ansonsten kann ich es überhaupt nicht ab einen Garten von Vorne bis Hinten zu planen, weil das irgentwie unnatürlich ist.

Ich habe meinen Garten Stück für Stück entstehen lassen und dabei immer darauf geachtet was der garten mir sagen will ( Welche Pflanzen gut gedeihen, welche zicken, welche Schädlinge machen in meiner Zone Probleme, welche nicht... wie steht es mit dem Wind... usw....)
Ich würde privat nie ein Beet so durchplanen wie ich es in der Landschaftsgärtner- Firma tun musste. (Weil sich außer mir niemand mit Blütenstauden auskannte), weil die schönsten Gärten letzten Endes doch die sind, bei denen mit Geduld, Zeit und der Bereitschaft "zu Erfahren" gearbeitet wurde.


lg robert
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Junie Offline
Pflanzendoktorin
Pflanzendoktorin


Beiträge: 3322
Beitragvom: Fr 23 Feb, 2007 17:44
so meine ich das auch nicht, Robert. Ich möchte zB gerne die eine oder andere Wassersteckdose haben, damit ich nicht mit einem viel zu langen Schlauch durch die Gegend rennen muss. Oder Erfahrungen wie versteht sich heller Granit mit wildem Wein oder verursachen die Früchte (Vogelkot) Flecken die man nie wieder los wird..

Um eine Pflanzung geht es nicht, die werde ich zwar auch so gut es geht planen, um einfach zu wissen welche und wieviele Pflanzen ich bestellen muss, aber sie wird nicht statisch sein, sondern sich sicherlich mit der Zeit verändern.. Wobei auch hier das Gundgerüst eben das wichtige ist, weil man dieses nur schwer verändern kann. Und darum geht es mir hier um ur noch schwer veränderbare Details und die dazu gehörigen Fragen.. rentiert sich eine automatische Bewässerung?
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8er-moni Offline
Pflanzenprofessorin
Pflanzenprofessorin


Beiträge: 7078
Beitragvom: Fr 23 Feb, 2007 18:49
Ich würde meinen großen Garten zubetonieren und grün anstreichen !!!!!! Das macht weniger Arbeit! Freu michFreu mich

Na ja, Spaß beiseite ... heute anders machen als vor 20 Jahren .... ja wenn ...

.... ich mehr Geld gehabt hätte....

hätte ich gleich ordentliche Erde ranbringen lassen (Bodenaustausch)
Beete angelegt mit richtigen Einfassungen
Stützmauer an einer Böschung machen lassen
ein grooooßes Gewächshaus (mit unterschiedlich temperierten Zonen) aufstellen lassen

und so wurschtle ich halt noch immer jedes Jahr mit den gleichen Problemen herum!

Ah ja, und ich hätte keine 17 Gemüsebeete (1x2m) für einen 2 Personenhaushalt (haben sich mittlerweile in Wiese verwandelt) angelegt.

Planung ist schon gut, läßt sich aber leider nicht immer so durchziehen, wie man/frau es gerne möchte!

@ Junie: Automatische Bewässerung kling gut oder Pflanzensteckdosen ... denkst Du da an Regenwasser und einen großen Tank dafür?

Das wäre auch noch etwas, das ich gerne gemacht hätte!

lg
Moni
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Junie Offline
Pflanzendoktorin
Pflanzendoktorin


Beiträge: 3322
Beitragvom: Fr 23 Feb, 2007 18:54
8er-moni hat Folgendes geschrieben:

@ Junie: Automatische Bewässerung kling gut oder Pflanzensteckdosen ... denkst Du da an Regenwasser und einen großen Tank dafür?


muss ich nicht, unser Grundwasser ist nur 2,5 - 3 m tief, ich bekomm einen Brunnen. Ansonsten möchte ich die Wasserrechnung nicht sehen. Meinen Balkonfehler versuch ich auch wieder in Ordnung zu bringen, indem ich über einen Rosenbogen am Haus mir einen Schlauch relativ unauffällig auf den Balkon leite..
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8er-moni Offline
Pflanzenprofessorin
Pflanzenprofessorin


Beiträge: 7078
Beitragvom: Fr 23 Feb, 2007 18:58
Hallo Junie,
wir haben auch nur so einen seichten Brunnen .... Vorsicht ... bei uns fließt zu wenig Wasser nach bei der geringen Tiefe und in Trockenzeiten sitzen nicht nur wir, sondern auch unsere Pflanzen am Trockenen!!

... hast Du schon mal die Wasserqualität prüfen lassen? Das ist auch so eine Geschichte bei seichten Brunnen .... sehr leicht Verunreinigungen und bei uns hier sehr hoher Kalkgehalt (21°)!

lg
Moni
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Mel Offline
Queen Of Green
Queen Of Green


Beiträge: 57712
Beitragvom: Fr 23 Feb, 2007 19:06
Wegen der Wassersteckdosen!

Gardena bietet eine gute Broschüre und eine CD an. Da kann man sich gut informieren und evtl machen die sogar die Planungen für einen Wink

Ansonsten pflanze ich wie ich Lust und Laune habe Wink
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Junie Offline
Pflanzendoktorin
Pflanzendoktorin


Beiträge: 3322
Beitragvom: Fr 23 Feb, 2007 19:17
danke dir, Mel. Durch die bin ich auf die Idee mit den Steckdosen erst gekommen..

Wasserqualität müsste sehr gut sein, zumindest fließt bei uns in ca. 20 m Entfernung ein Bächlein vorbei in dem Forellen leben und bis 2003 auch sehr viele Krebse. Kalkgehalt ist bei uns natürlich auch nicht zu verachten, aber den hätten wir auch beim Trinkwasser. Regenwasser ist mir zu umständlich, weil Tonnen zu schnell leer sind und einen Tank verbuddeln.. das ist das alles nicht wirklich wert.. Wenn lassen wir uns einen Brunnen mit ca. 5 m Tiefe schlagen, dann sind wir auf jeden Fall auf der sicheren Seite, also auch bei einem Extremsommer wie 2003..
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Mel Offline
Queen Of Green
Queen Of Green


Beiträge: 57712
Beitragvom: Fr 23 Feb, 2007 19:19
Unser Brunnen liegt in 22 Meter Tiefe und ist voll mit Eisen, Mangan und wer weiß was...die Pflanzen scheinen das zu mögen Wink
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pflanzenfreund Offline
Spirit Of Green
Spirit Of Green


Beiträge: 11370
Beitragvom: Mi 28 Feb, 2007 14:05
ich würde die quelle die unsere fundamenzausgrabung zunichte machte umleiten,
so hätte ich billiges gutes wasser.
aber damals mußte nur schnell das betoauto her,
an den garten dachte keiner. Evil or Very Mad Evil or Very Mad Evil or Very Mad Evil or Very Mad Evil or Very Mad
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Tigger Offline
Azubi
Azubi


Beiträge: 17
Beitragvom: Mi 28 Feb, 2007 23:25
Wir haben an der Hauswand entlang (trotz 30 cm breitem Kiesstreifen) einige trockene Stellen (Regenschatten). Hier wächst der Rasen nicht, wenn man nicht ständig gießt.
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Norbert Offline
Pflanzendoktor
Pflanzendoktor


Beiträge: 3641
Beitragvom: Do 01 März, 2007 0:23
Hallo Junie,

ich habe auch einen Brunnen (5 m tief). Da habe ich als Pumpe ein Hauswasserwerk (Pumpe mit kleinem Druckkessel) angeschlossen und das ganze (Pumpe einschließlich Brunnen) im Gewächshaus am Rand plaziert. Das hat den Vorteil, dass ich die Pumpe das ganze Jahr angeschlossen lassen kann, weil das Gewächshaus an die Zentralheizung angeschlossen ist wegen der Kakteen. Aus dem GH geht ein Kupferrohr einmal fast um das ganze Haus (an drei Seiten). So habe ich überall einen Wasseranschluss. Im Winter muss ich nur die Leitung, die aus dem GH herausführt, abstellen und entleeren, im GH bleibt der Wasseranschluss in Betrieb. Die Gartenbewässerung ist fest installiert, d.h., 10 Regner sind im Garten (ca. 700 qm) am Rand angebracht, z.T. 2 m hoch z.B. auf dem Brombeergerüst und so eingestellt, dass fast der gesamte Garten davon erfasst wird. Damit entfällt das ständige Herumschleppen der Regner + Schlauch und jedesmal das Einstellen der beregneten Fläche. Die Regner sind -immer paarweise, weil die Pumpe gleichzeitig nicht mehr schafft- mit einem Schlauch, der am Rand des Gartens fest verlegt ist, mit dem Wasserhahn verbunden. Ich habe an jeder Zapfstelle mehrere Kugelhähne nebeneinander angebracht, so dass die Regner immer fest angeschlossen bleiben und beqem an- und abgestellt werden können. Außerden ist immer noch einer frei, wenn man mal eine Gießkanne füllen will. Ich habe z.T. auch Wasserschaltuhren (funktionieren wie Kurzzeitwecker) angeschlossen, sind eine praktische Sache. Die Regner und die Schläuche bleiben auch im Winter im Garten, müssen nur vor dem ersten Frost entleert werden, weil die Regner sonst beschädigt werden können.

Grüße Norbert
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Junie Offline
Pflanzendoktorin
Pflanzendoktorin


Beiträge: 3322
Beitragvom: Do 01 März, 2007 13:20
Tigger hat Folgendes geschrieben:

Wir haben an der Hauswand entlang (trotz 30 cm breitem Kiesstreifen) einige trockene Stellen (Regenschatten). Hier wächst der Rasen nicht, wenn man nicht ständig gießt.


das haben wir leider auch.. auf die Ostseite kommt deswegen ein 2 m breiter Terrassenstreifen hin, also mehr ein Weg. Am Haus hab ich ein kleines Beet mit zwei Rosen, Venusta Pendula und eine andere deren Namen mir nicht einfallen will Confused. Jedenfalls die Unbekannte ist eine richtige Zicke, sie blüht wunderschön, aber mag weder volle Sonne noch Regen. Deswegen ist der Platz ein richtiger Traum für sie. Venusta Pendula darf das Haus begrünen und nachdem unser Grundwasser so hoch ansteht und sie so starkwüchsig ist, wird sie diese Wasserquelle sicher erschließen..

Danke für den Tipp, wenigstens du verstehst uns. Sonst versteht das kaum jemand, dass man einen so breiten Weg haben muss. Aber sie denken leider nicht weit genug..

Liebe Grüße
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Junie Offline
Pflanzendoktorin
Pflanzendoktorin


Beiträge: 3322
Beitragvom: Do 01 März, 2007 13:27
Norbert hat Folgendes geschrieben:

Hallo Junie,

ich habe auch einen Brunnen (5 m tief). Da habe ich als Pumpe ein Hauswasserwerk (Pumpe mit kleinem Druckkessel) angeschlossen und das ganze (Pumpe einschließlich Brunnen) im Gewächshaus am Rand plaziert. Das hat den Vorteil, dass ich die Pumpe das ganze Jahr angeschlossen lassen kann, weil das Gewächshaus an die Zentralheizung angeschlossen ist wegen der Kakteen. Aus dem GH geht ein Kupferrohr einmal fast um das ganze Haus (an drei Seiten). So habe ich überall einen Wasseranschluss. Im Winter muss ich nur die Leitung, die aus dem GH herausführt, abstellen und entleeren, im GH bleibt der Wasseranschluss in Betrieb. Die Gartenbewässerung ist fest installiert, d.h., 10 Regner sind im Garten (ca. 700 qm) am Rand angebracht, z.T. 2 m hoch z.B. auf dem Brombeergerüst und so eingestellt, dass fast der gesamte Garten davon erfasst wird. Damit entfällt das ständige Herumschleppen der Regen + Schlauch und jedesmal das Einstellen der beregneten Fläche. Die Regner sind -immer paarweise, weil die Pumpe gleichzeitig nicht mehr schafft- mit einem Schlauch, der am Rand des Gartens fest verlegt ist, mit dem Wasserhahn verbunden. Ich habe an jeder Zapfstelle mehrere Kugelhähne nebeneinander angebracht, so dass die Regner immer fest angeschlossen bleiben und beqem an- und abgestellt werden können. Außerden ist immer noch einer frei, wenn man mal eine Gießkanne füllen will. Ich habe z.T. auch Wasserschaltuhren (funktionieren wie Kurzzeitwecker) angeschlossen, sind eine praktische Sache. Die Regner und die Schläuche bleiben auch im Winter im Garten, müssen nur vor dem ersten Frost entleert werden, weil die Regner sonst beschädigt werden können.

Grüße Norbert


du bist einer der wenigen bei denen es scheinbar funktioniert. Ich höre immer wieder, dass die Regner verstopfen, aber ich hätte auch gerne Versenkregner im Rasen. Angeblich nisten sich dort Ameisen ein. Und alles soll nach wenigen Jahren auch schon wieder kaputt sein, das Leerlaufen im Herbst soll nicht funktionieren und und und. Was machst du nur richtig?

Wir haben ein Haus mit EIB und damit hätte ich gerne auch den Garten gesteuert. In meinen Träumen hab ich schon einiges zusammengesponnen, wie du merkst. Ich möchte an verschiedenen Stellen des Gartens die Bodenfeuchte messen, wenn es zu trocken ist, dann möchte ich den Garten automatisch kurz vor Sonnenaufgang wässern. Nur angeblich reicht der Regen vollkommen aus, die Systeme sind eben zu anfällig. Welches System hast du denn verwendet? Gar.. oder Rai..? Oder vielleicht ein ganz anderes?

Liebe Grüße
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Indigooblau Offline
Pflanzendoktorin
Pflanzendoktorin


Beiträge: 2643
Beitragvom: Do 01 März, 2007 13:47
Hallo zusammen,

ich hatte lange Zeit immer ein Keimling-Sterben kurz nach dem pikieren. Will jetzt in Zukunft die Samen schon im Töpfchen keimen lassen und sie dann erst umtopfen wenn es zu groß ist und die Pflanze schon älter.

Ist immer so traurig, man freut sich so über einen Keimling und dann stirbt er so schnell.
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