Aloe Vera Blattvermehrung Kann man oder kann man nicht??

 
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majon2

Hallo ihr Alle wiedermal.

Vermehrung der Aloe Vera mittels Blattvermehrung: Ja oder Nein? Das Internet macht mich ganz konfus.
Auf einer Seite steht, man kann, man muss ein älteres Blatt entfernen, Wochen antrocknen lassen, bis ein Kallus entsteht.
Kann mir jemand sagen, wie lange das gehen soll und ob es dann nicht so ist, dass das "Blatt" verfault?
Bei der Zami klappt das ja mit dem Kallus bekommen, auch wenn meine Ableger seit 2 Jahren ausser dem Kallus nix neues produzieren.

Also: Erfahrungen, Tipps mit Vermehrung der Aloe Vera durch "Stängel" ist gefragt.

Vielen lieben Dank für Eure Reaktionen
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Katimaus

Hallöle!

Also ich habe da zwar keine Erfahrung mit, aber ich weiß, dass meine Tante ihre Aloe vera meist über Blätter vermehrt. Sie nimmt dazu einfach ein Blatt, das leicht angetrocknet ist, und steckt es in leicht angefeuchtete Erde und gießt es ansonsten so oft und stark wie auch die Mutterpflanze.

Es funktioniert also!

Kann allerdings net mehr dazu sagen, da ich keine Aloe vera besitze. Vielleicht hat ja noch jemand eigene Erfahrungen zu berichten.

Liebe Grüße,
Katimaus
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Black_Desire

Ich hab die Blattvermehrung auch mal versucht...bei mir ging das ziemlich in die Hose...

Wenn deine Aloe groß genug ist....einfach ausprobieren. Ich denke allerdings das die Vermehrung über Kindel da sicherer ist.
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Peristerum

Hallo,

Das mit den Blattstecklingen wird wohl nicht klappen, da die Aloe zu den Einkeimblättrigen pflanzen gehört. Die Ableger zu bewurzeln ist wiederum kein Problem.

Grüße,
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dunja1987

Meine 2 Aloe ist noch recht klein, scheint aber schon bald sein erstes Kindel zu kriegen. Dünge doch auch zwischendurch mal, lass sie ein paar mal recht trocken werden und gieße dann wieder. also bei meiner hat es super zum steckling austrieb fünktioniert. mit Blattvermehrung kannst du es auch mal versuchen, habe es noch nicht gemacht.
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Plantsman

Moin,

das mit den einkeimblättrigen Pflanzen kann ich so nicht stehen lassen. Haworthia-Arten kann man z.B. sehr gut über Blattstecklinge vermehren (und die sind nah mit Aloe verwandt), je weicher aber das Blatt ist, um so schwieriger ist es wegen der Fäulnis. Im allgemeinen soll man Aloe-Arten so vermehren können, da aber die meisten Aloe eher weichfleischige Blätter haben.......s.o.
Als Ergänzung, auch Veltheimia, ein Hyazinthengewächs, und andere Zwiebelpflanzen lassen sich durch Blattstecklinge und sogar Blattabschnitte, ähnlich wie Streptocarpus, vermehren, ist aber einfach unproduktiv.

Ciao
Stefan
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Peristerum

Zitat geschrieben von Plantsman
Moin,

das mit den einkeimblättrigen Pflanzen kann ich so nicht stehen lassen. Haworthia-Arten kann man z.B. sehr gut über Blattstecklinge vermehren (und die sind nah mit Aloe verwandt), je weicher aber das Blatt ist, um so schwieriger ist es wegen der Fäulnis. Im allgemeinen soll man Aloe-Arten so vermehren können, da aber die meisten Aloe eher weichfleischige Blätter haben.......s.o.
Als Ergänzung, auch Veltheimia, ein Hyazinthengewächs, und andere Zwiebelpflanzen lassen sich durch Blattstecklinge und sogar Blattabschnitte, ähnlich wie Streptocarpus, vermehren, ist aber einfach unproduktiv.

Ciao
Stefan



moin,

aus einem Stück Blatt kann man keine Harworthie vermehren, es sei den, man hat noch ein Stück von der Mutterpflanze dran, dem s.g. Schlafenden Auge.
Ebenso bei Zwiebelpflanzen muss immer ein Stück vom Zwiebelboden dran bleiben. Sonst wird das nix.
Aber nix is unmöglich oder? Ich werds auf jeden fall noch mal mit allen genannten Pflanzen versuchen und berichte dann mal. (Bei Sansevierien funktioniert es mit Blattstücken)
Vielleicht kann ich dann auch Schneebälle braten!

Grüße,
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Plantsman

Sorry,

da muss ich Dir leider widersprechen. Haworthien habe ich schon durch Blattstecklinge vermehrt. Man nimmt ein ausgereiftes Blatt und entfernt es durch seitliches ziehen von der Pflanze, so das es vollständig entfernt wird, es muss kein Stück Stamm mit schlafendem Auge daran sein, der Ansatz sollte aber intakt sein. Wie ich beobachten konnte, entwickeln sich die Wurzeln und der neue Trieb aus der Zentralader des Blattes.
Veltheimia habe ich selber noch nicht vermehrt, kenne aber einen auf Zwiebelpflanzen spezialisierten Sammler, der wie bei den Sansvierien (übrigens ja auch einkeimblättrig ) Blätter quer in Stücke schneidet, in Torf-Sand-Gemisch steckt und nach ca. 3 Monaten entstehen dort, wo die Adern im Blatt angeschnitten waren, kleine Zwiebeln. Die Verallgemeinerung von mir: "andere Zwiebelpflanzen" ist nicht gut ausgedrückt, es gibt noch ein paar wenige, von denen man weiß, das es funktioniert, z.B. bei Haemanthus albiflos.

So ist das
Stefan
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Black_Desire

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majon2

Erstmal herzlichen Dank für Eure Antworten. Da scheinen ja auch unterschiedliche Meinungen vorhanden zu sein.
Ich werds einfach mal probieren.
Wie lange muss ich den "Stengel" denn jetzt antrocknen lassen, bevor ich ihn in Sand setzen kann (oder das ganze Vorhaben in den Sand setzen, haha).
Es ist nicht meine Pflanze, und ich habe bei dieser auch keine "Kindel" sichten können.
Also, bitte nochmal jemand, der Erfahrung damit hat: wie lange trocknen lassen?

Dankeschön.
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Black_Desire

Das Thema gab es hier schon mal...

forum/ftopic2862.html

und wie Stefan schon sagte, die Blätter sind in der Regel weich und faulen darum schnell weg. Ich hab es auch versucht mit Blättern meiner Aloe polyphylla, ging schief. Eine andere Userin hat es auch versucht...ging ebenfalls schief.

Wenn du es trotzdem versuchen möchtest lass es zwei drei Tage trocknen und setz das Blatt in Vogelsand.
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majon2

Nochmal vielen Dank an Alle, die geschrieben haben. Besonders an "black desire".
Ich hab den Stengel jetzt in Vogelsand gesetzt. Wenn es klappen sollte, werde ich berichten.
Wenn nicht, kauf ich mir eine Aloe

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