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Vermehrung, Anzucht und Aufzucht von Pflanzen...
Vermehrungsarten (wie kann ich eine Pflanze vermehren), Saatgut (in welcher Erde, wie zur Keimung bringen, Samen ernten), Aussaat (wann aussäen, Temperatur zum Keimen, wie viel Licht und Luftfeuchtigkeit, welches Wasser und wie oft gießen), Pikieren (wann teilen, Wurzeln trennen und vereinzeln, wie und wann umpflanzen), Stecklinge (wann schneiden und wie anschneiden), Anzucht (welches Substrat, im Gewächshaus oder Freiland), Düngen von jungen Pflanzen, Blüte und Frucht (wann kommt das erste Blatt, die erste Blüte oder Früchte) |
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uwe05  Hauptgärtner

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elefantenfuß319  Hauptgärtnerin

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Niklas  Gärtnermeister

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vom: Do 04 Jan, 2007 22:57 |
Chip-Veredlung hat Ähnlichkeit mit Okulieren. Bei beiden Arten der Veredlung wird ein Auge der Edelsorte - die weiter vermehrt werden soll - verwendet.
Okulieren - bedeutet, dass dieses Auge vom Edelreis abgeschnitten , das darin befindliche Holz - meist ein dünner Holzspan - ausgelöst wird und dann an der Unterlage - die dafür vorgesehene Wildform oder Wildling - in einen T - Schnitt eingeschoben wird, nachdem die Rinde vorher leicht gelöst wurde.
Anschließend verbinden - fest und dicht - mit Bast, so dass nur das Auge aus dem Verband rausschaut.
Beste Zeit - je nach Art und Sorte bzw. Verfügbarkeit von Edelreis und Wildling - Juli bis September -, weil das die Rinde sich am besten vom Holz löst.
Bei der Chip-Veredlung wird sowohl das Auge vom Edelreis abgeschnitten, wie auch ein ähnliches Stück der Rinde an der Unterlage. Beide müssen gut aufeinander passen - also an der Unterlage darf der Schnitt nicht größer sein wie der des Auges -.
Verbinden wie oben beschrieben und mit Baumwachs verstreichen, damit das Ganze nicht austrocknet. Dabei wird das Holz nicht ausgelöst!
Der Zeitpunkt kann anders gewählt werden; am besten wenn die Unterlage durch ihren Wuchs die Voraussetzung schafft, die Veredlung - das aufgesetzte Auge - gut mit zu versorgen.
Beginnende Wachstumszeit.
Wichtig - vorhandene Wildform (Sämling z.B.) Unterlage, sowie das entsprechende Edelreis der bestimmten Sorte.
Wichtig - scharfes Messer und unbedingt auf Sauberkeit achten; kommt Schmutz in die Veredlung, oder werden die Schnittflächen mit den Fingern berührt, ist der Erfolg nicht gegeben.
Die Zeiten können natürlich - bei Pflanzen im Hause - auch völlig anders sein; jedoch das Grundprinzip bleibt.
In diesem Sinne - frohes Schaffen.
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Niklas  Gärtnermeister

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uwe05  Hauptgärtner

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uwe05  Hauptgärtner

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Papillon  Obergärtnerin

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elefantenfuß319  Hauptgärtnerin

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elefantenfuß319  Hauptgärtnerin

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uwe05  Hauptgärtner

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