Ist das normal? Alpenveilchen mit Turbo

 
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scottishlass

Hallo ihr Lieben!


Ich hab mal eine Frage zu meinem Alpenveillchen.
Das war ursprünglich so ein 1€ Ding im MInitopf.

Sie hat den ganzen Dezember und Januar geblüht und sich dann ein bißchen zurückgezogen.
Ich hab sie Ende Februar dann umgetopft, weil sie den Topf durchwurzelt hatte.

Und jetzt geht sie ab wie Schnitzel. Sie ist vergleichsweise rießig geworden und produziert Massen an Blättern und sogar einige Blüten.

Ist das normal? Ich dachte immer die blühen im Winter und dann geben die Ruhe bzw ziehen sich z.T ganz zurück!?


lg
scottishlass

p.s. nicht wundern dass unten so viel Wasser steht ich hab sie grad gegossen
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vulpecula

es ist schon normal, da das alpenveilchen jetzt ordentlich platz hat sich auszubreiten, frische erde mit frischen nährstoffen und die alte erde mit irgendwelchen mittelchen nun von den wurzeln entfernt wurde. hast du die knolle so gesetzt, dass 1 cm abstand zw oberkante knolle und erde ist?
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scottishlass

obs jetzt genau 1 cm ist weiß ich nicht, aber die Knolle schaut genauso (auf der gleichen Höhe) wie vorher aus der Erde
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marcu

Glückwunsch - die treibt ja nochmal Blüten ohne Ende! Wenn sie das möchte, dann lass' sie mal!
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vulpecula

meist sind alpenveilchen beim kauf zu tief im topf. so dass sie bald eingehen bzw verfaulen. hab ich selbst die erfahrung gemacht. hab dann oben die erde weggekratzt, so dass die knolle schön rausguckt aus der erde und schwups endlich hat mal ein alpenveilchen bei mir überlebt
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Eichbaum-Weiser

Die Zimmer Alpenveilchen (Cyclamen persicum) zieht sich erst im Gegensatz zu den meisten heimischen Pflanzen im Sommer zurück, also keine Panik wenns dem Veilchen zu heiß wird und sich zurückzieht das gießen einstellen und im Herbst wieder anfangen.
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scottishlass

super!

Danke für die Tipps!
Dann lass ich sie mal weiter wuchern.
WEnn sie so weiter macht braucht sie bald wieder nen neuen Topf
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Trixi

Wie schickt ihr eigentlich eure Cyclamen in den Sommerurlaub? Bei mir verbrachten sie ihn an ihrem Standort, was mir immer Lästereien meiner Besucher einbrachte, was ich wohl mit meinen Blumen angestellt habe (es sind ja so einige, die ich habe). Diesmal würde ich sie gerne raus in den Garten bringen, nur habe ich an halbschattigen Plätzen keine Möglichkeit, sie einzugraben. Kann ich sie auch in den Töpfen draußen stehen lassen?

Und noch eine Frage: Bisher hatte ich mit meinen winterharten Cyclamen nie Glück. Inzwischen weiß ich, es könnte am Boden liegen, er ist recht schwer und selbst die halbschattigen Stellen immer feucht, außerdem liegt da noch Rindenmulch drauf.
Reicht es, wenn ich nur die Stelle um die Pflanze mit Kompost auflockere, oder sollte ich mehr Erde austauschen?

Mein jetziges Winterhartes hat auch nicht überlebt, die Knolle fault oder ist angefressen, genau kann ich das nicht sehen, aber ich fand einige gelbe, runde Kugeln, groß wie kleine Erbsen. Hat da jemand meine Knolle als Eiablage benutzt? Wer war das?
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scottishlass

hm...auf deine Fragen hab ich leider keine Antwort, da ich nur mit Zimmeralpenveilchen zu tun habe

Jetzt hab ich euch mal ein Bild von meinem Turbo-Alpenveilchen gemacht...mittlerweile blüht es ohne Ende...und zwar wirklich ohne Ende..da kommen noch eine Menge Knospen nach
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teatime

@ Trixi: bei uns "übersommern" die Zimmeralpenveilchen im Topf im Schatten eines Farns.
Im Herbst wenn der Fran langsam absteht gibst dann immer eine Überraschung, weil die Alpenveilchen meist schon die ersten Blüten haben ...

lg teatime
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Trixi

So wie Deines sind meine auch (gewesen), deswegen hatte ich sie nie in den Sommerurlaub geschickt, bis sie anfingen zu schwächeln. War dann wohl doch zu viel. Also bekamen sie erst zur "Schwächezeit" ihre Ruhepause, danach ging es von neuem los, weil ich ihnen nur ca. 4 bis 6 Wochen Ruhe ließ.

Da sie auch Samen bildeten und ich sowas nicht wegwerfen kann, wurden es immer mehr. Inzwischen habe ich zwei Gärten und ein Haus, nun müssen sie, ob sie wollen oder nicht, im Sommer schlafen gehen, sonst verlier ich mich noch zwischen all meinen Pflanzen. Aber ich kann es jetzt schon nicht mehr abwarten, sie blühen zu sehen, doch diesmal bleibe ich standhaft!

Allerdings, wenn ich auch so eines hätte, ich würde es blühen lassen, bis es nicht mehr will. Dann sehen wir weiter. So schnell ist bei mir noch niemand auf dem Kompost gelandet

Das einzige, was mir graut, sind die ca. 20 Stück, die neue Erde und einen neuen Topf brauchen.
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cantharellus

Also diese Alpenveilchen werden bei mir auch immer mehr. Ich hab im Winter mal Samen unter meine neu gepflanzten Kaffeebäumchen gestreut, weil die grade aus der Kapsel ausfielen und ich in der Eile nicht wußte wohin damit, und jetzt kommen sie da auch überall, und ich hab schon mindestens 6 Töpfe voll. Letzten Sommer waren sie draußen, da ging es ihnen nicht so prächtig, aber sie haben im Herbst dann wunderbar losgelegt. Wenn ich nur wüßte, was ich mit all den Samen machen soll - ich kann ja keine Alpenveilchenzucht aufmachen...
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Hesperis

Hallo,
als mögliche Abhilfe bei Überschuss: ich hab mal die gehört, die Knolle sei essbar.
Zu den Freiland: Wenn du Kompost hast, kannst du nicht ganz so feinen Teile, also weitgehend verrottete Stengel und so auf und in den Boden bringen, um damit die Streuschicht des Waldes nachzumachen. Das ist besser als Rindenmulch.
Grüße Stefan
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Trixi

@ Stefan, danke für den Tipp. Werde ich ausprobieren. Irgendwann muss es doch klappen.

Von dem Überschuss habe ich schon jede Menge verschenkt. Z. B. statt eines Blumenstraußes zum Geburtstag. Hübscher Übertopf, passend zur Farbe, fertig, passt
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Turnfather

...und nicht wundern,wenn die Samenstände anfangen,sich in Richtung
Boden zu "kringeln",d.h. zu drehen.

Alle Cyclamen "bohren" ihre Samen förmlich in die Erde....

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