Wie eng darf Weinstöcke gesetzt werden?

 
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Achim

hab mich hier mal etwas unter der suche durchgelesen, bin aber dieses Jahr erst am Anfang mit Weinstöcken.
Habe eine Pergula gebaut und will von unten schon breit nach oben wachsen lassen.
Weis schon mal, das kein Trieb oder Blatt den Boden berühren darf oder sollte, wegen den schädlingen.
Jetzt zur Frage, wie hoch muss der erste Trieb mindestens sein, da ich das nicht ganz verstanden habe, fünf oder fünfzig Zentimeter, kann es auch wenniger sein, wenn alles vom Boden so 10 cm entfernt ist??
Wie eng darf ich die Weinstöcke setzen?? Welchen abstand sollten die haben? Wenn ich die zu eng setze, gibt es dann bei den Weinstöcken Probleme??
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Baghira

Hallo Achim,

wir haben an unserer Südwand einen Rebstock, der füllt mit Sicherheit eine Breite von 6 m. Und nur deswegen nicht mehr, weil er nicht mehr Platz mehr hat.
Und an einer Pergola haben wir auch einen Stock hingepflanzt.

Also nicht alle 2 m einen Stock setzten. Das macht nur im Weinbau Sinn, wo die Stöcke sehr stark zurückgeschnitten werden, um die Qualität zu verbessern. Aber ich denke doch, dass es Dir darum geht, die Pergola dicht zu bekommen, also wirst Du die Stöcke auch wachsen lassen.

Wichtig ist, dass Du von Anfang an Leitäste ziehst, und die Seitentriebe in jedem Winter stark zurückschneidest. Ich hänge ein Foto an, die blau gezeichneten Äste müssen möglichst bald noch weg.
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Weinstock.jpg (303.92 KB)
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nazareno

möglichst bald, du sagst es. Unser rebstock steht schon beinahe im saft, wie ich bemerkt habe, als ich ihn vorige woche zurückschnitt.

Eine hervorragende anleitung zum rebschnitt findet sich auch hier:
http://www.amazon.de/Obstbaums…3875960459
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exot

Hallo Achim,
die Sache mit dem Abstand ist ja schon beantwortet, jetzt zum pflanzen:
Reben sind meist gepfropft, das heißt auf einer reblausresistenten Unterlage veredelte Sorten. Die Veredlungsstelle ist meist an einer Verdickung die mit Wachs umgeben ist zu erkennen.
Diese sollte bodeneben gesetzt werden. Nach dem Austrieb ist es ratsam daraus nicht mehr als drei Triebe zu ziehen, die erst im nächsten Jahr auf die Höhe des gewünschten ( zukünftigen )Stammes zurückgeschnitten werden.
Es ist oft besser, die Rebe immer recht weit zurückzuschneiden, da viele Sorten mit den Jahren nicht mehr so recht von unten nachtreiben und so mit der Zeit zum "überbauen" neigen-->unten kahl werden

Liebe Grüße von

exot

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