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ReDesign Rasenfläche

Gestaltung von Gärten, Ideen und Technik, Beispiele, wie wirds gemacht, was brauche ich ...
Worum geht es hier: Planung und Gestaltung, Ideen und Technik, Beispiele, wie wird es gemacht...
Von der Gartenplanung bis zur fertigen Gartengestaltung mit Beispielen, Entstehung und Integration technischer Ideen. Steuerungstechnik, Automatisierung und Gartenroboter, Bewässerungsanlagen und Rasenroboter. Ob Neugestaltung, Umgestaltung, moderne oder historische Gartenanlagen.
Azubi
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BeitragReDesign RasenflächeFr 07 Mär, 2008 10:18
Morgen,
wir haben im letzten Jahr mit der Einebenung des Grundstückes begonnen und Rasen gesäat.
Leider ist der Boden stark versandet, war früher fast Wald (Märkische Heide). An den Stellen mit hohen Sandanteil ist der Rasen nicht so kräftig gewachsen und der Boden ist total weich. Das sieht alles nicht so klasse aus total gescheckt.
Gefällt uns nicht, wird dieses Jahr geändert.
Uns schwebt vor Füllboden zu kaufen ca. 5 cm hoch auf die vorhanden Fläche auszubringen und dann Rasen.
Jetzt zu den Fragen:
* Kann ich den Füllboden einfach so über die alte Fläche verteilen?
* Reichen 5 cm oder muss es mehr sein?
* Muss ich den alten Rasen entfernen?
* Reicht ein mähen mit Messer auf niedrigster Höhe?

Was ist noch zu beachten?

Für Antworten oder Tipps habe ich immer ein offenes Ohr.

Bis später, viele Grüße aus Schönow
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BeitragFr 07 Mär, 2008 15:11
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen muß die vorhandene Grasnarbe weg ansonsten haben deinen Samen einen schlechten Start.
Vorsicht wenn du Füllboden bestellst darunter verstehen die Lieferanten Nährstoffarmen Boden ohne oder geringen Humusanteil.
Eine gute Möglichkeit währe wenn du guten Gartenboden oder Mutterboden (keinen Humus) in einer Schicht von 10cm aufbringst und anschließend das ganz 20cm einfräst.
danach machst du ein schönes Planum bringst deinen Samen aus und walzt alles mit einer Rasenwalze ab.
Viel Spaß!!!
L.G. Sporti
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BeitragSa 08 Mär, 2008 10:41
Infos:
Hi Thorben,

hmm....bei so sandigem Boden ist das echt ein Problem....
Denn auch, wenn du 10cm gute, vielleicht sogar am besten leicht lehmige Gartenerde aufbringst und einfräst, hast du darunter immer noch deinen sehr durchlässigen und nährstoffarmen Ausgangsboden.
Erst wächst der Rasen klasse, stagniert dann aber, sobald die Wurzeln die Sandschicht erreichen.

"Sandböden werden vom Fachmann auch als leichte Böden bezeichnet. Der hellgelbe bis dunkelbraune Boden klebt nicht zusammen und rieselt auch im feuchten Zustand durch die Finger. Sandböden bestehen zum Großteil aus Sand, können aber auch einen geringen Lehm- und Humusanteil besitzen. Sie sind gut wasserdurchlässig, sind gut durchlüftet und können gut bearbeitet werden. Die Wasserdurchlässigkeit birgt allerdings Nachteile. Nährstoffe, die eh schon nicht zahlreich im Boden vorhanden sind, können auch durch Düngung kaum zugeführt werden. Sie werden sofort wieder ausgewaschen. Verhindert werden kann dies durch Zugabe von KOMPOST, dem gerne auch etwas LEHM zugemischt werden kann, HUMUS oder STEINMEHL. Steinmehl hat keine Düngerwirkung, sorgt aber dafür, dass Nährstoffe und auch Wasser im Boden festgehalten werden."

Ich würde vorschlagen, erst eine ordentliche Fuhre Kompost (kriegt man oft schon bei den Stadtwerken aus dem Biomüll) 5-10cm dick aufbringen, am besten kombiniert mit dem oben genannten Steinmehl in üppiger Menge oder auch Bentonit, gibts von Neudorff, und einPFLÜGEN, damit es sich auch recht tief mischt und dann erst einen möglichst sehr guten, leicht lehmigen Garten/Mutterboden 10-15cm dick aufbringst und einfräst.

Alternativ wäre es eine Überlegung, um den Großaufwand vielleicht geringer zu halten, wenn du bei Variante 1 mit nur gutem Mutterboden einfräsen bleiben willst, nach speziellen, sehr trockenheitsresistenten Rasensaaten dich umzuschauen.
Gut sortierte Gartencenter müssten da weiterhelfen können.

Beste Grüße,

der Gartenplaner
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Wanawahi
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BeitragSa 08 Mär, 2008 12:11
Mir geht auch die Frage durch den Kopf, ob es nicht sinnvoll wäre die weichen Stellen vorher mit dem härteren Boden zu vermischen. Denn eine 10cm Schicht wird ja sonst auch nicht unbedingt Festigkeit darein bringen. Und nach spätestens 2 Jahren hat man grosse Kuhlen im Rasen.
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BeitragMo 10 Mär, 2008 10:41
Einen Boden kann man nicht grundsätzlich verändern sondern nur so bearbeiten das eine optimale Vegetation möglich ist.
Wenn man alerdings Nährstoffreichen Boden in den Unterboden bringt wird das komplette Bodenklima durcheinander gebracht.
Nur mal als Beispiel die Rasentragschicht eines Fußballplatzes besteht bis zu 80 % aus Sand durch viel Pflege wird auch hier der Rasen grün.
Allerdings ist hier die Drainende Wirkung erwünscht.
Azubi
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BeitragMo 10 Mär, 2008 11:21
Vielen Dank,

für Eure schnelle Hilfe. Klingt nach einer Menge Arbeit. Zur Info, wir haben keinen Bock auf einen exakten Rasen, der kann schon wachsen wie er möchte :-)

Grundlegend habe ich es verstanden. Ein Frage habe ich allerdings.
Der Rasen wurde im letzten Jahr neuangelegt, er ist also nicht so dick und stark.

Würde es klappen, wenn ich diese Schicht als quasi natürlich Filterschicht nutze?
Also die neue Muttererde oben drauf verdichten und Rasen rauf. Ich vermute auch das in ca. 2 Jahren die untere Schicht biologisch assimiliert wurde (cool das Wort, oder :lol: )

Würde das gehen?
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BeitragMi 12 Mär, 2008 20:04
Hi Thorben,

natürlich würden die verschüteten Rasenpflänzchen sozusagen kompostiert.
Aber wie ich schon schrieb, hättest du dann viellecht 5-10cm guten Boden, auf dem dein Rasen wunderbar keimt und wächst - solange die Witterung günstig und feucht ist.
Wirds dann mal trockener - oder wenn die Pflanzen größer sind, stagnieren sie auf einmal, weil unter dem guten, wachstumsfördernden Boden, auf einmal nix mehr kommt.

Ich würde immer alles was du aufbringst auch mit dem Boden, den du hast durchmischen.
Aber dafür musst du den angesäten Rasen natürlich nicht unbedingt entfernen, kannst ihn ja mit durchgrubbern.

@ Sporti:
Ich meinte auch nicht, die Kompostgaben bis auf 40 oder 50cm einzugraben und sozusagen zu beerdigen :wink:
Außerdem ist sandiger Boden gut durchlüftet und, soweit mich mein Bodenkunde-Kurs nicht völlig verlässt, eh oft mit einer dickeren Oberboden-Schicht versehen als z. B. ein Lehmboden.
Bei Lehmboden besteht ganz klar die Gefahr, wenn man Humus tiefer als 30-40cm einbringt, dass die organische Substanz unter Luftabschluss einfach fault und Giftstoffe freisetzt.

Aber ein gründliches Einarbeiten und Vermischen mit den obersten 20-30 cm Oberboden scheint mir sinnvoller, als eine Schicht oben drauf zu packen, unter der dann eine scharfe Grenzschicht mit einem völlig anderen Boden liegt.

Viel Erfolg und beste Grüße,

der Gartenplaner
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BeitragMi 12 Mär, 2008 22:30
Das habe ich ja auch schon mal im zusammenhang mit dem einfräsen beschrieben da haben wir wohl aneinander vorbeigesprochen.
Das ist ja das schöne an den Fräsen das man die Frästiefe einstellen kann.
L.G.Sporti
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BeitragZusammenfassungMo 17 Mär, 2008 15:48
Ich fasse mal meine Arbeitsschritte zusammen,
ca. 10 cm Mutterboden auf bringen und mit einer Fräse 25 cm Tief alles vermengen.
Glätten, mit Walze andrücken und 1 Woche ruhen lassen?
Dann harken und den Rasen aufbringen, beachten speziell "Trockrasen" wäre super.
=D>
Das wärs?
Ich bedanke mich hier für die tollen Tipps.
Bis später sonnige Grüße aus Schönow
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BeitragMo 17 Mär, 2008 20:41
Hallo Thorben,

im Großen und Ganzen - ja.

Allerdings wäre es wirklich nicht schlecht, auch noch ne ordentliche Menge Kompost mit der Muttererde einzufräsen.
Der Humus des Kompost verbessert einfach die Struktur des Sandbodens, macht ihn wasserhaltender und führt dem ansonsten eher nährstoffarmen Boden sich langsam freisetzende Nährstoffe zu.

Wenn du alles gefräst hast, kannst du noch etwas Erde an den Stellen anhäufen und zusammenziehen, die bisher dazu neigten, Dellen zu bilden, um dem entgegenzuwirken und aufzufüllen.

Ansonsten alles wie du es beschrieben hast und viel Erfolg!!! =D>

Beste Grüße,

der Gartenplaner

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