Gruß zuvor an alle Baumspezialisten!
Bevor ich mich mit meinen Fragen im Netz verheddere, wende ich mich lieber mit folgendem Chimären-Problem an Euch: Über den Gartenzaun hinweg habe ich im September d.J. eine ca 4 Meter hohe Baum- bzw. Strauch-Chimäre fotografiert (s. die Bilder 1(A) u. 1(B)). Aus einem kurzen, sich schon am Boden verzweigenden Stamm kommen einige Äste, deren Blätter und Dornen mit Sicherheit einem Weißdorn zuzuordnen sind. Andere wiederum tragen Blätter und Früchte, von denen ich erst dachte, sie könnten zu einer Sorbusart gehören.
Nun bin ich heute an kleinen, ca 5m hohen Bäumen, die an einem Straßenrand standen, vorbeigekommen, die die gleichen Blätter und Früchte trugen (s. Bilder 2 (A-D)) wie die vermeintliche Mehlbeere an der Baumchimäre. Hier konnte ich sie nun näher untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich wohl eher um einen Zierapfel handelt. (Die max. 2 cm großen Früchte enthalten einige, ca 5 mm große, noch unreife Kerne).
Ich nehme an, dass die Chimäre durch Pfropfung entstanden ist und die Weißdornzweige von unten nachgewachsen sind. Dabei stellt sich die Frage: Geht das überhaupt und, wenn ja, was macht das für einen Sinn, einen Zierapfel auf einen Weißdorn zu pfropfen?
Ich wäre auch dankbar, für eine Bewertung meiner Zierapfelbaum-Vermutung.
Dieter Hermann
Bevor ich mich mit meinen Fragen im Netz verheddere, wende ich mich lieber mit folgendem Chimären-Problem an Euch: Über den Gartenzaun hinweg habe ich im September d.J. eine ca 4 Meter hohe Baum- bzw. Strauch-Chimäre fotografiert (s. die Bilder 1(A) u. 1(B)). Aus einem kurzen, sich schon am Boden verzweigenden Stamm kommen einige Äste, deren Blätter und Dornen mit Sicherheit einem Weißdorn zuzuordnen sind. Andere wiederum tragen Blätter und Früchte, von denen ich erst dachte, sie könnten zu einer Sorbusart gehören.
Nun bin ich heute an kleinen, ca 5m hohen Bäumen, die an einem Straßenrand standen, vorbeigekommen, die die gleichen Blätter und Früchte trugen (s. Bilder 2 (A-D)) wie die vermeintliche Mehlbeere an der Baumchimäre. Hier konnte ich sie nun näher untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich wohl eher um einen Zierapfel handelt. (Die max. 2 cm großen Früchte enthalten einige, ca 5 mm große, noch unreife Kerne).
Ich nehme an, dass die Chimäre durch Pfropfung entstanden ist und die Weißdornzweige von unten nachgewachsen sind. Dabei stellt sich die Frage: Geht das überhaupt und, wenn ja, was macht das für einen Sinn, einen Zierapfel auf einen Weißdorn zu pfropfen?
Ich wäre auch dankbar, für eine Bewertung meiner Zierapfelbaum-Vermutung.
Dieter Hermann
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