Wie hart darf "Moorbeetwasser" sein.

 
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myr
Azubi
Beiträge: 4
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myr

Hallo nochmals,

ich suche nach Hinweisen zum max. Härtegrad für "Moorbeetwasser", leiden finde ich absolut nichts.
Geht Wasser mit einem Härtegrad von 8-14?
Dann möchte ich den Hinweis geben, dass ich ich in meinem "Lapplandbeet" viele Pflanzen kultiviere, welche in diesem Forum gelegentlich als Moorbeetepflanzen Erwähnung finden, jedoch keine solchen sind. Ich nenne z.B. Heidel- und Preiselbeeren. Ich pflege viele Pflanzen des Nordens in mit Torf und Pflanzerde verbesserter lehmiger Erde, wobei ich die Anreicherung der vorhandenen Erde nur bis auf ca. 40 cm Tiefe vornahm. Selbst ein Sumpfporst als wirklicher "Moorbewohner" gedeiht; allerdings möchte ich diesen Exoten im Herbst in das Moorbeet umziehen. Dieses "Lapplandbeet" gieße ich gelegentlich mit Leitungswasser (Härtegrad 8-14).

Grüße,
Myr
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Beiträge: 8
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vw1300

Hallo!

Meine Suche dauerte genau 4 Minuten um folgendes Ergebnis zu bekommen:

Hier Beitrag 4!

Zitat:
"Die Wasserhärte sollte dauerhaft nicht über 1-2° dH liegen, ich glaube dies entspricht einem Leitwert von etwa 120 Mikrosiemens. Regenwasser hat meistens unter 100 Mikrosiemens.
Der ph-Wert des Gießwassers ist relativ egal, da durch die Pufferung des Substrates und den (hoffentlich) niedrigen Salzgehalt des Wassers das Wasser sofort den ph-Wert des Substrates annimmt.
Wichtig ist natürlich wieder der ph-Wert des Substrates, der bei etwa 3-4 liegen sollte."


Somit sollte deine Frage beantwortet sein!

lg
Michael
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myr
Azubi
Beiträge: 4
Dabei seit: 05 / 2011

myr

wenn man das richtige Stichwort erwischt hat man Glück. Ich gab verschiedene Wortkombinationen ein, doch das Glück war mir nicht hold.
Nun danke ich natürlich für den Hinweis.
Ich frage mich allerdings, was Besitzer großer Moorbeete machen, um während Trockenperioden an Wasser mit einem Härtegrad von max. 2° zu kommen. Und es wären keine Moorbeete, benötigten sie nicht extrem viel Wasser. Klar, eine Zisterne wäre die Lösung.
Als Tropfen auf den trockenen Torf werde ich nun vorsorglich das Wasser meines Kondenstrockners bunkern.
Gibt es in diesem Forum keine(n) Besitzer(in) eines größeren (!) Moorbeetes?

Grüße,
Myr
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Beiträge: 8
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vw1300

Größere Moorbeete haben so viel Wasserspeicher um eine Hitzeperiode locker wegzustecken, da auch das Volumen höher ist!
Wenns bei dir oder auch bei meinen Moorkübeln nicht so große Wasserspeicher gibt dann hilft nur Wasser nachkippen! 2 Wochen im Sommer übersteht mein Kübel mit 90 Liter Volumen ohne Wasserzugabe, dann muss ich aber Wasser nachleeren!

Die Möglichkeit zum Regenwasser sammeln hast du nicht???? Bzw. keine Bekannten/Verwandten die man um Regenwasser bitten kann? Mit einem 5 Liter Kanister kommst du schon durch, notfalls das Beet beschatten um den Wasserverlust so gering wie möglich zu halten!

Wasser aus Kondenstrocknern ist meines Wissens nach umstritten, die einen sagen es wäre schädlich aufgrund der möglichen Rückstände von Spülmittel, die anderen behaupten das Gegenteil, wirklich beweisen kann es aber wahrscheinlich keiner!

Destilliertes Wasser wäre wahrscheinlich die bessere Alternative als das Kondestrockner-Wasser!
Notfalls eben Destilliertes mit Leitungswasser mischen!

lg

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