Mal ganz im Ernst: Weißt du, wieviele Orchideen ich schon aus der Verwandschaft/Bekanntschaft mit dem Satz: "Die bekommt lauter gelbe Blätter und bisher hat sie doch immer so schön geblüht" bekommen habe und beim austopfen waren statt Wurzeln nur noch leere Hüllen und Matsch vorhanden?
Fakt ist, dass Orchideen, wenn du sie überschwemmst in die Notblüte übergehen - sie merken schlicht, dass sie sterben und versuchen alle Kraft noch in blüten zu stecken, um sich zu vermehren. Dass es im Wohnzimmer mit Bestäubung nicht hinhaut und dass sie als Hybriden sowieso dazu nicht fähig sind, können die ja nicht wissen.
Manche Orchideen überleben verblüffend lange trotz abgestorbener Wurzeln, weil sie Luftwurzeln bilden - aber wenn du genau hinschaust, wirst du sehen, dass die Blätter solcher Orchideen je neuer sie sind (also quasi nach Oben) immer kleiner werden. Bei gesunden Pflanzen sollten sie gleich groß oder größer sein, nicht schrumpeln und nicht hängen.
Egal wie oft du darauf beharrst, dass es anders ist: Staunässe tötet jede Phalaenopsis früher oder später. Die Pflanzen haben nur Luftwurzeln und die brauchen Luft.