Pistacia terebinthus - Terebinth-Pistazie
Die Terpentin-Pistazie (Pistacia terebinthus) müsste eigentlich Terebinthinen-Pistazie heißen, denn ihre Rinde liefert das Terebinthinen-Harz. Durch Buchstabendreher und -verluste wird daraus der Begriff Terpentin, der jedoch heute auf viele Harzprodukte, auch synthetische, angewendet wird. Als Nutzpflanzen haben die sommergrünen Sträucher heute kaum mehr eine Bedeutung, als Zierpflanzen sind sie dagegen weiterhin verbreitet. Mit ihrem glänzenden, rund 15 cm langen, unpaarig gefiederten Blättern sehen die dichten Kronen das ganze Jahr attraktiv aus. Im Sommer entlockt ihnen die Sonne ihr harziges, erfrischendes Aroma, das für Topf- und Wintergärten im mediterranen Stil eine hervorragende Ergänzung ist. Im Herbst kommen leuchtend rote, dekorative Früchte hinzu. Die Frosthärte von Pistacia terebinthus ist leicht höher als bei den Mastixsträuchern. Über den Auspflanzungserfolg im Garten entscheidet der richtige, vor der Wintersonne geschützte Standort: die Erde sollte gut durchlässig-steinig sein und nicht zu Staunässe neigen.
Info: würzige & rötliche Fiederblätter; dichter Wuchs; Nutzpflanze (Harzgewinnung); roter Fruchtschmuck; robust & hitzetolerant
Verwendung: in Pflanzgefäßen von März bis November im Freien mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in ungeheizten oder niedrig beheizten Wintergärten; bedingt ausgepflanzt im Garten
Pflegehinweise:
Pflanze: weibliche Blüten grünlich, männliche Blüten rötlich; Früchte: Steinfrucht; anfangs rot, später schwarz; immergrün, aromatisch duftend, attraktiv gefiedert; Rinde rotbraun; Höhe: 150-300 cm
Standort: sonnig, warm
Gießen: im Sommer maßvoll gießen, so dass der Ballen stets leicht feucht ist; trocknet der Wurzelballen zu lange aus, duldet die Pflanze das nicht; Staunässe vermeiden, sonst kann es zu Wurzelfäulnis kommen; im Winter nur so viel, dass der Ballen nicht austrocknet
Düngen: von April bis August wöchentlich düngen; in den übrigen Monate Düngung einstellen
Schnitt: die Sträucher sind sehr schnittverträglich, verzweigen sich aber von Natur aus sehr gut
Umtopfen: Mastixsträucher anfangs jährlich, später alle zwei bis drei Jahre im März/April in 2 bis 4 cm größere Töpfe setzen; soll kein größerer Topf mehr verwendet werden, jährlich die oberste Erdschicht austauschen; verwenden Sie durchlässiges Substrat durch Hinzufügen von Sand oder Blähton zur Kübelpflanzenerde
Überwinterung: hell bei 0 bis 10 °C; kurzzeitiger Frost bis ?5°C wird vertragen
Schädlinge: treten so gut wie nie auf
Hinweise: alle Mitglieder der Gattung Pistacia sind ausgesprochen pflegeleicht
Kurzbrief:
Familie: Anacardiaceae
Herkunft: Süd-Europa (Spanien, Frankreich, Italien, Balkan, Türkei), Nordwest-Afrika
Zone: 8-11
Temperaturminimum: -10°C
Überwinterung: 5 (±8 )°C
Blüte: Sommer, gelb
Früchte: rot Wuchsform: Strauch
Höhe: 1-2 m
Standort: vollsonnig bis halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
Die Terpentin-Pistazie (Pistacia terebinthus) müsste eigentlich Terebinthinen-Pistazie heißen, denn ihre Rinde liefert das Terebinthinen-Harz. Durch Buchstabendreher und -verluste wird daraus der Begriff Terpentin, der jedoch heute auf viele Harzprodukte, auch synthetische, angewendet wird. Als Nutzpflanzen haben die sommergrünen Sträucher heute kaum mehr eine Bedeutung, als Zierpflanzen sind sie dagegen weiterhin verbreitet. Mit ihrem glänzenden, rund 15 cm langen, unpaarig gefiederten Blättern sehen die dichten Kronen das ganze Jahr attraktiv aus. Im Sommer entlockt ihnen die Sonne ihr harziges, erfrischendes Aroma, das für Topf- und Wintergärten im mediterranen Stil eine hervorragende Ergänzung ist. Im Herbst kommen leuchtend rote, dekorative Früchte hinzu. Die Frosthärte von Pistacia terebinthus ist leicht höher als bei den Mastixsträuchern. Über den Auspflanzungserfolg im Garten entscheidet der richtige, vor der Wintersonne geschützte Standort: die Erde sollte gut durchlässig-steinig sein und nicht zu Staunässe neigen.
Info: würzige & rötliche Fiederblätter; dichter Wuchs; Nutzpflanze (Harzgewinnung); roter Fruchtschmuck; robust & hitzetolerant
Verwendung: in Pflanzgefäßen von März bis November im Freien mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in ungeheizten oder niedrig beheizten Wintergärten; bedingt ausgepflanzt im Garten
Pflegehinweise:
Pflanze: weibliche Blüten grünlich, männliche Blüten rötlich; Früchte: Steinfrucht; anfangs rot, später schwarz; immergrün, aromatisch duftend, attraktiv gefiedert; Rinde rotbraun; Höhe: 150-300 cm
Standort: sonnig, warm
Gießen: im Sommer maßvoll gießen, so dass der Ballen stets leicht feucht ist; trocknet der Wurzelballen zu lange aus, duldet die Pflanze das nicht; Staunässe vermeiden, sonst kann es zu Wurzelfäulnis kommen; im Winter nur so viel, dass der Ballen nicht austrocknet
Düngen: von April bis August wöchentlich düngen; in den übrigen Monate Düngung einstellen
Schnitt: die Sträucher sind sehr schnittverträglich, verzweigen sich aber von Natur aus sehr gut
Umtopfen: Mastixsträucher anfangs jährlich, später alle zwei bis drei Jahre im März/April in 2 bis 4 cm größere Töpfe setzen; soll kein größerer Topf mehr verwendet werden, jährlich die oberste Erdschicht austauschen; verwenden Sie durchlässiges Substrat durch Hinzufügen von Sand oder Blähton zur Kübelpflanzenerde
Überwinterung: hell bei 0 bis 10 °C; kurzzeitiger Frost bis ?5°C wird vertragen
Schädlinge: treten so gut wie nie auf
Hinweise: alle Mitglieder der Gattung Pistacia sind ausgesprochen pflegeleicht
Kurzbrief:
Familie: Anacardiaceae
Herkunft: Süd-Europa (Spanien, Frankreich, Italien, Balkan, Türkei), Nordwest-Afrika
Zone: 8-11
Temperaturminimum: -10°C
Überwinterung: 5 (±8 )°C
Blüte: Sommer, gelb
Früchte: rot Wuchsform: Strauch
Höhe: 1-2 m
Standort: vollsonnig bis halbschattig
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