Wasserqualität?

 
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jenny

Hallo Ihr Lieben!!

Ich hab jetzt schon in verschiedenen Büchern gelesen, daß normales Leitungswasser für Pflanzen nicht so gut sei. Der Kalkgehalt (oder so ähnlich) soll zu hoch sein und die Pflanzen würde über kurz oder lang eingehen. Wie macht ihr das mit dem Wasser? Ist das wirklich so schlimm und wenn ja, wie kann ich was dagegen tun. Ich fänds nämlich wirklich schade, wenn meine kleinen Sämlinge wegen des falschen Wasseres eingehen würden.

Viele Grüße...jenny
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Mel
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Mel

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Frank

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jenny

Okay, das hab ich mir angeschaut.
In dem Link von ir melsk stand ja drin, daß man es mit Torf machen kann. Hab nur nicht so ganz verstanden wie (die Dame, die die Frage gestellt hat wohl auch nicht) Ich kann also Torf in eine alte Socke machen und die dann ins Wasser hängen oder wie ist das gemeint?? Mit dem Entkalker von (Vorsicht Schleichwerbung) Brita geht es ja wohl auch. Oder mit dem Mittel, daß Frank empfiehlt. Wie macht ihr das denn?? Regen wasser sammeln ist bei mir wohl schlecht, denn das käme vom Dach und ich wohne auch nicht weit von der Stadt. Am besten gefällt mir ja die Torf-Nummer.
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Thomas43

Hallo Jenny,
sauer macht aber nicht immer lustig. Somit kommt es schon sehr darauf an, welche Pflanzen man damit gießt. Und welche Wasserqualität man vor Ort hat. Hier im Raum München haben wir sehr hartes Wasser. Da gibt es so eine Härtegrad Skala und da liegen wir bei 21 Grad dH (deutsche Härte). Was nichts anderes heißt, als dass in unserem Leitungswasser viel freier Kalk drin ist, der sich beim Gießen natürlich im Boden wieder absetzt. Somit hebt man den ph Wert (den Säuregehalt des Bodens) mit jedem Gießen an. Es gibt Pflanzen, wie viele Alpinstauden, die lieben so etwas. Andererseits legt man bestimmte Nährstoffe fest, die dann von den Pflanzen nichtmehr aufgenommen werden können obwohl sie noch im Boden vorhanden sind (bei Citruspflanzen beispielsweise). Somit finde ich es am sinnvollsten, wenn man im Sommer die Möglichkeit hat mit Regenwasser zu gießen und im Winter ganz normal mit Leitungswasser weiter macht. Immer vorausgesetzt, ihr habt hartes Wasser. Das wiederum erfährt man von dem Wasserversorger, der euch die Wasserrechnung schickt. Achso und nochwas. Problematisch können Wasserenthärtungsanlagen sein, die den Ph Wert mit Salzen drücken. Das bedeutet, dass sich das Wasser mit Salzen anreichert, dadurch den ph Wert absenkt. Was in die Erde kommt, sind Ballastsalze für die Pflanzen, die ab einer bestimmten Menge schädlich sind. So, das wars nun aber wirklich, mehr fällt mir dazu nicht ein
Gruß Thomas
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jenny

Also ich hab vom Wasserwerk hier die Info, daß der Mittelwert hier in Mülheim 10,4 dh beträgt. Das soll der Wasserhärte 2 entsprechen. Ich hab ein bißchen Bedenken, daß die Mangos, Feuerradbäume, Papayas und Avokados das nicht mögen. Oder ist das Quatsch?
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Flowersusann

um dir die Härtegradunterschiede zu verdeutlichen:
Ich war für 2 Jahre in einem anderen Ort, der hatte fast den gleichen Härtegrad wie bei dir. Dort habe ich in 2 Jahren den Wasserkocher genau einmal entkalkt. Und hier in Kaufbeuren haben wir Härtegrad 3. Ich hab jetzt in 5 Monaten mir einen Wasserkocher ruiniert und den anderen schon 3mal entkalkt!
Und trotz dieses Wasser und der Ignoranz meiner Mutter ist ihr Rhodendron ein Prachtexemplar geworden.

Wenn du aber auf Nummer sicher gehen willst, kannst du das Gießwasser abkochen und anschließend durch nen Kaffeefilter filtern lassen. oder wenn ihr noch Schnee habt, mit Schneewasser strecken.
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Thomas43

Hallo Jenny,
das finde ich so ziemlich ideal was ihr da an Wasser habt. Ich würde ehrlich gesagt garnichts machen. Also noch weiter runter mit dem ph Wert brauchste sicher nicht (keine Torfaktion). Und was das Abkochen und Filtern mit Brita o.ä. betrifft, so darf man ja auch nicht vergessen, dass im Wasser Nährstoffe gebunden sind, die man tunlichst nicht rausfiltern sollte, denn was nützt "sauberes" Wasser, wenn für die Pflanze nichts mehr übrig bleibt.
Gruß Thomas
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Hallo Jenny,

bei uns haben wir eine KH = 15 (Karbonathärte) GH = 16 (Gesamthärte) und PH = 7,5 das ist schon fast so hart wie Betonwasser. Für meine Kräuter und Orchideen ist das Wasser zu hart. Ich habe das wie folgt gelöst. Ich nehme einen 10 Liter Eimer, fülle ihn mit 50 % Destiliertes Wasser und den Rest mit Leitungswasser. Damit habe ich die KH gesenkt. Die restlichen Zimmerpflanzen unter anderm auch Kakteen ca. 85 Stück, giesse ich nur mit Aquarienwasser. Das Wasser ist zwar dort nicht weicher habe aber eine gute Resteverwertung. Den Pflanzen macht das nichts aus.

mfg
Palomar
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jenny

Naja, ich dachte ja nur, weil die Tontöpchen schon so weiße Ränder haben. Nicht, daß die schon im Kalk stehen. Aber wenn die Wasserhärte okay ist laß ichs bleiben. Vielleicht grab ich ja mal nen Brunnen. Der sieht ja auch schön aus...
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roaderunnerx

Hallo Jenny,
also als erstes ist das LTW (Leitungs-Wasser) für Pflanzen hervorragend weil alle Nährstoffe vorhanden sind, wenn der Kalk nicht wäre!!! Ich habe hier gelesen, dass destzilliertes Wasser zum einsatz kommt. BITTE NICHT!!! Destieliertes Wasser ist dermassen ungeeignet dass es sogar keinen Strom leitet und es ist kein scherz, aber warum es so ist möchte ich hier nicht weiter drauf eingehen.
Nun zurück zum Wasser. Es gibt da nur zwei Möglichkeiten und seit ca. einem Jahr eine dritte. Die erste ist REGENWASSER! Die zweite ist schon aufwendiger. Mann muss den PH-Wert senken ohne alle anderen Stoffe zu zerstören. Als erstes nehme man eine Gießkann, am besten eine Grosse. Fülle diese mit warmen Wasser und dann gebe dazu viel Essigsäure um sie sauber zu bekommen. Jetzt wird es spannend. die Kanne zweimal mit klarem Wasser ausspüllen und wieder RANDVOLL mit Wasser füllen. In dieses wasser wird wieder Essig dazugegeben und zwar wirklich nur Tropfenweiße bis das Wasser einen PH-Wert von unter 7,0 erreicht. Dazu braucht man ein PH-Wert Messer. Nicht diese pseudo dinger für 10? die einem etwas vorlügen. Ich meine richtige Messgeräte die über 100? kosten. Nun keine sorge, du musst es nicht kaufen. Gelobt sei hier der OBI Baumarkt wo man sich solch ein Gerät ausleihen kann. Wenn man darauf besteht eins zu besitzen sollte man ca. 40? einplanen um vernünftige Ergebnisse zu erziehlen. So- jetzt mit dem wunder der Technik ausgerüstet geht es wieder zum Wasser. Du solltest das Wasser schon vorher in die Kanne rein gemacht haben weil Pflanzen kein frisches LTW mögen, sondern nur abgestandenes und schon garnicht kaltes.
Jetzt muss als erstes der PH-Wert ermittelt werden (Mit dem Messgerät) ist er über 7,0 was so 100%ig sein wird, musst du so lange TROPFENWEISE Essig reinmachen bis das Wasser umschlägt. Es wird ohne ankündigung schlagartig umschlagen und landet meistens bei einem PH-WERT der von 4,6-5,7 reicht. Du solltest die Tropfen zählen um nicht jedes mal den Wert ermitteln zu müssen. Jetzt die methode Nummer drei. Gelobt seien die "Brita Filtrierkannen" (bei Woolworth oder wo anders erhältlich) Die Filter kosten ca. 10-12? und halten bei härtestem Wasser drei Monate lang. Es wird normales LTW reingetan und gefiltert, diese Methode sollte auch auf den PH-Wert überprüft werden, aber dazu reichen die teststreicfen aus der Apotheke. Mann sollte dabei achten dass sie einen PH-Wertbereich von unter 5 besser 4 bis so weit es geht über 7 reichen. Die meisten liegen bei ca. 5,2-8,5. Hat man kein Ergebnis hier sichtbar muss man zum Baumarkt.
So und für Sämlinge eignet sich am besten ein Natürlichen Quelllwasser, das günstigste was es gibt reicht vollkomen aus. So ca. 29Cent bis 35Cent pro 1,5l muss man rechnen, aber bitte ohne Sprudel.
Ich hoffe dir dabei geholfen zu haben. Es gibt nur diese drei Möglichkeiten und keine anderen die Effektiv sind. Und ich meine auch nur die drei, nicht Torf in die Erde geben was ja angeblich den PH-WERT senken soll. Ist Quatch man braucht ca. 0,5kg Torf auf ca. 8l Wasser um den PH-Wert zui senken und dieses Torf darf man nur einmal benutzen. Ich verspreche dir und allen anderen auch hiemit, dass es der einzig und alleine richtige Weg ist Gießwasser zu zubereiten.

Tschüss, Lukas
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cat
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cat

hallo jenny,
also eigentlich ist dein wasserwert doch o.k., da würd ich gar nix mehr machen

ich hab lt. auskunft der gemeinde wasserhärte 3 - 4 (eher 4) und mir als ich mit meinem "pflanzen-tick" anfing ende letzten jahres den britta-filter geholt (ab dem zeitpunkt hat mich meine bessere hälfte für "bekloppt" erklärt und beobachtet das "projekt exoten" sehr skeptisch.....) und den pflänzchen scheint's zu passen
der nachteil bei dem filter: solange nur ein paar keimboxen und mini-anzucht-häuschen feucht zu halten waren - null problemo.
aber langsam wird's mengenmäßig problematisch: rund 150 töpfe und töpfchen/pflänzchen wollen gewässert werden...... ( die "alten" kriegen eh nur das normale leitungswasser) an diese "auswirkungen/ausmaße" hatte ich natürlich nicht gedacht........ das filtern nervt und ich steige jetzt ab frühling auf regenwasser um!

lg cat
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elefantenfuß319

kurz und schmerzlos:
ich machs so:
wasser abkochen, erkalten lassen und pflanzen gießen...

weil bei mir ist das auch unbedingt nötig, wenn ich wasser aus dem hahn lasse dann ist das richtig weiß!!!

das ist total schlimm und so gingen schon etliche wasserkocher drauf aber ich koche das wasser jetzt immer in einem topf ab, den ich hinterher immer ausschrubben muss...aber für meine kleinen ists die mühe wert!
lg jojo
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Valdris

Ich giesse meine Pflanzen ausschliesslich mit warmem Regenwasser.
Ist zwar etwas umständlich, die Pflanzen danken es einem jedoch sehr!
Zudem habe ich sehr viele Regenwaldpflanzen, die ohnehin kein Kalk vertragen.

Unser Leitungswasser ist derart kalkhaltig, dass man es beinahe nicht mal mehr zum Duschen verwenden kann... #
Ausserdem sind im Leitungswasser noch einige andere Giftstoffe wie Chlor, Kupfer und was weiss ich noch alles enthalten,
Das muss ich meinen Schützlingen ja nicht unbedingt antun.
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Alsodas mit Gift im Leitungwasser glaube ich nicht. Und Chlor ist nur in Ausnahmefällen drin und verschwindet wenn man es ein weilchen stehen lässt was man wegen der Temperatur eh machen sollte. Ich vertrau unserem Leitungswasser da ich es schon Jahrelang trinke ohne es vorher abzukochen und ich hab´s bis jetzt gut verkraftet. Und Leitungswasser unterliegt strengeren Kontrollen als das in Flaschen verkaufte. Nur das mit dem Kalk stimmt natürlich schon
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