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Wurzelmilben?

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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BeitragWurzelmilben?Mo 27 Feb, 2017 16:11
Hallo zusammen,

ich bin ziemlich verwirrt nach stundenlanger Recherche im Internet.
Ich habe im Moment wieder mal mit Trauermücken zu kämpfen. Durch Zufall habe ich jetzt aber bemerkt, dass MILLIONEN von anderen kleinen nichtmal einen Millimeter großer Tierchen auf der Erde rumwuseln.

Nach meiner Recherche tippe ich auf Wurzelmilben. Ich bin mir aber nicht sicher. Und ich weiß nicht, seit wann ich sie habe, weil ich sie wirklich nur durch Zufall gesehen habe, da sie so unglaublich klein sind. Wenn sich das Auge aber dran gewöhnt hat, ist es wirklich überwältigend, wie viele von diesen Tierchen da sind.

Ein paar vereinzelte sind auf dem Topfrand rumgelaufen, die konnte ich fotografieren. Die Fotos von der Erde machen wenig Sinn.

ich würde nun natürlich gerne rausfinden, was das für Viecher sind und dann wie man sie los wird. Die Recherche war nicht sehr aufschlussreich und verwirrend. Ich wende mich also direkt an die Profis hier und erhoffe mir Hilfe.

Und ich hoffe nicht, dass diese Viercher nicht doch beschließen die Töpfe zu verlassen und die Wohnung zu bevölkern.

Kann mir jemand weiterhelfen?

Viele Grüße
Nyree
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BeitragRe: Wurzelmilben?Mo 27 Feb, 2017 16:26
hallo Nyree

herzlich willkommen :wink:

wurzelmilben Bilder und Fotos zu wurzelmilben bei Google. https://de.wikipedia.org/wiki/Wurzelmilben, denke ich nicht,es sei denn du hast viel totes material in der erde, evtl sind es raubmilben Bilder und Fotos zu raubmilben bei Google. vergleich mal

die wohnung bevölkern sie nicht, aber wenn du auf nummer sicher gehen willst, musst du einen erd wechsel machen, alte erde entfernen, wurzeln lauwarm mit wasser abspülen, in neue erde topfen, vorher die töpfe mit essigwasser auswáschen
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BeitragRe: Wurzelmilben?Mo 27 Feb, 2017 17:20
Die meisten Pflanzen haben gerade erst im November einen Erdwechsel hinter sich, das erscheint mir nicht sinnvoll, zumal ich auch gelesen habe, das viele dann nach einigen Wochen wieder dieselben Probleme hatten.

Was meinst du mit "totem Material"? Da sind sicher einige Pflanzenreste in der Erde oder so.
Ich finde die Unterscheidung der Milben wirklich sehr schwierig. Sie sehen mir aber eher wie Wurzelmilben aus.
Sie sind nicht durchsichtig, eher gelblich, rötlich und bewegen sich die ganze Zeit.
Ich werde jetzt mal Nemaplus einsetzen gegen die Trauerfliegen. Aber ich vermute nicht, dass das den Milben irgendwas anhaben kann.

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BeitragRe: Wurzelmilben?Mo 27 Feb, 2017 19:27
ja, totes pflanzenmaterial war gemeint :wink:

um was für eine pflanze handelt es sich denn und ist die im übertopf drin :-k
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BeitragRe: Wurzelmilben?Mo 27 Feb, 2017 21:30
Das sind Raubmilben - ein Nützling. Sie ernähren sich von totem Pflanzenmaterial in der Erde. Wenn sie allerdings in solchen Massen wie auf dem Foto erkennbar, herumwuseln (daran erkennt man sie - sie rennen praktisch ohne Pause - im Gegensatz zu den schädlichen Milben) - dann wäre ein Substratwechsel ratsam.
Raubmilben sind gegen die gängigen Milbenmittel immun bzw. regeneriert sich der Bestand recht zügig.
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BeitragRe: Wurzelmilben?Mo 27 Feb, 2017 22:13
Vielen Dank für eure Antworten schon mal :)
Ok, also Raubmilben bewegen sich schneller. Mh...bist du sicher? Ich verstehe dieses Massenaufkommen nicht ganz, wenn das Nützlinge sind.

Kann es sein, dass ich zuviel gegossen habe?
Vielleicht verkleinert sich der Bestand nach einer Weile?
Irgendwann müsste ihnen ja die Nahrung ausgehen, oder nicht?
Evt hängt das auch mit den Trauermücken zusammen?
Fragen über Fragen.

Es sind ganz unterschiedliche Pflanzen, ich finde die Viecher eigentlich in fast allen Töpfen leider. Zum Beispiel eine große Paradiesvogelblume (hat noch nie geblüht und mochte den Umzug auch nicht wirklich). außerdem eine Geigenfeige und was aussieht wie überdimensionaler Schnittlauch. Das als Beispiel. Sind alle befallen. Ich kann mir nicht vorstellen, die allesamt schon wieder umzutopfen. Sind große Pflanzen, war ein Riesenaufwand und die Frage ist ob das auch überhaupt was bringt dann. Ich hab noch dazu echt wenig Platz in der neuen Wohnung dafür :/ Deshalb würde ich erstmal gerne andere Lösungen probieren.
Alle Pflanzen haben genügend Drainage eigentlich. Kann aber wie gesagt sein, dass ich es zu gut meine mit dem gießen. Manche Pflanzen mögen es halt auch eher feucht, so nach meinem Wissen, aber vielleicht sollte ich das mal austrocknen lassen.

Hilft Geduld? Werden die ihren Topf irgendwann verlassen? Ich hoffe nicht...

Könnte da auch Sand auf der Erde helfen?
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BeitragRe: Wurzelmilben?Mo 27 Feb, 2017 22:33
Ja, ich bin mir sicher. Das Foto und Deine Beschreibung zeigen das typische Bild für diese Tiere - auch von der Farbe her. Ist der Befall Deiner anderen Pflanzen auch so massiv wie in diesem fotografierten Topf?
Daß die Pflanzen zu feucht stehen, kann durchaus sein. Ich habe meine 'Zucht' hauptsächlich in meinen Karnivoren, die in Anstaubewässerung stehen. Viel größer jedoch war der Bestand in den Moorpflanzen-Terrarien. In meinen anderen 'normalen' Pflanzentöpfen sind die Tiere ebenfalls vorhanden, aber in moderater Zahl. Ich bin froh über diese kleinen Helferlein und lebe mit ihnen bzw. meine Pflanzen leben mit ihnen seit vielen Jahren in friedlicher Symbiose. Im Rest der Wohnung sind sie nicht. Da brauchst Du Dich nicht zu sorgen.
Die Tiere bzw. ihre Eier leben bereits in der gekauften, abgepackten Erde oder werden mit neu erworbenen Pflanzen mit nach Hause gebracht.
Den Bestand dezimieren kannst Du, wenn Du die Pflanzen trockener hältst. Also zwischen den Gießgängen auch mal für ein, zwei Tage das Substrat abtrocknen lassen.
Mit den Trauermücken haben die Raubmilben nur insofern zu tun, als daß beide sehr feuchtes Substrat lieben. Je feuchter, desto schneller verrottend. Positiv für die Milben. Trauermücken wiederum benötigen feuchtes Substrat, damit sich aus den gelegten Eiern die Larven entwickeln können. Und die delektieren sich an den Pflanzenwurzeln. Das tun die Raubmilben nicht - die verwerten ausschließlich verrottendes Material.
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BeitragRe: Wurzelmilben?Mo 27 Feb, 2017 22:53
Wow, interessant und wenigstens ein bisschen beruhigend.

Ich kann wie gesagt auch nicht wirklich sagen, seit wann sie da sind. Ich habe angefangen zu düngen, nachdem sie nun seit November umgetopft sind. Evt ist das ja auch alles schuld. Ist alles in allem sehr stressig gewesen für die Pflanzen. Sie mochten den Umzug nicht besonders.

Ich gieße die Pflanzen eigentlich eher einmal die Woche. Aber offensichtlich sollte ich die Erde vielleicht noch trockender werden lassen. Friedliche Symbiose klingt gut. Es sind tatsächlich überall so viele. Wo sie sind, sind sie zahlreich. Also so richtig tausende! Alles wuselt.

Könnte Sand es etwas ungemütlicher machen für einige der Bewohner? Ich hab irgendwas von Quarzsand aufgeschnappt?

Liebe Grüße
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BeitragRe: Wurzelmilben?Mo 27 Feb, 2017 23:19
Gegen Wurzelmilben hilft Sand nicht. Sie sind bereits in der Erde und dort bleiben sie auch und vermehren sich.
Gegen Trauermücken-Eiablage kann eine Lage Sand/Kies auf dem Substrat durchaus helfen. Es erschwert den adulten Fliegen die Eiablage in der Erde. Gegen bereits vorhandene Larven ist die Schicht aber nutzlos. Sie wüten weiterhin an den Wurzeln. Als vollentwickelte Fliegen finden sie trotz Sandschicht einen Weg in die Welt.

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