Mohrrüben

 
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flowerfreak

Wer weiss Rat:
Habe im Garten mit Mohrrüben nicht viel Glück, sind meistens zu klein und angefressen.
Gartenboden ist normal, leicht sandig wenn er trocken ist.
Habe schon überlegt, einfach mal richtigen weissen Sand mit der Gartenerde zu mischen, weil die Rüben sandigen Boden lieben, soweit ich weiss.
Habe sie meistens schon Ende Feb. ausgesät, aber die Ernte war eher ein Witz.
Die Mohrrüben sind aber eigentlich auch nuf für das Kaninchern gedacht, ich selber esse sie dann doch nicht.
Wer hat einen Rat, wie man gute Mohrrüben erzielt ?
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leines

Hallo Flowerfreak,
der schlechte Erfolg kann verschiedene Ursachen haben.
Eine Aussaat Anfang Februar halte ich für sehr früh. Einen "Vorsprung" haben sie oft garnicht, weil die Samen bei Kälte ja auch nicht keimen. Sie brauchen eine Minimaltemperatur, und da kannst du ruhig später säen, ohne dass sie im Wachstum zurück liegen.
Außerdem finde ich gerade bei Möhren wichtig, auf die Fruchtfolge und die Nachbarschaft zu achten.
Manche Pflanzen behindern sich gegenseitig, andere beeinflussen sich positiv.
Such mal nach einem Ratgeber zu guten und schlechten Pflanzennachbarn.
Und dann beachte die Bepflanzung in den letzten Jahren. Schädlinge freuen sich, wenn sie im nächsten Jahr wieder ihre Lieblingspflanzen an der Stelle finden, wo sie überwintert haben.
Und schließlich solltest du natürlich Sorten suchen, die speziell für eine frühe Aussaat geeignet sind.


LG, leines
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Hesperis

Hallo,
kann es sein dass du eh´schon einen leichten (sandigen) Boden hast? Möhren reagieren bei der Entwiclung der Rübe sehr stark auf die Bodenfeuchtigkeit. Die frühe Aussaat fördert zwar die Bildung einer tiefengehenden Pfahlwurzel, die hilft Sommertrockenheit zu überdauern, aber wenns zu trocken wird, gibt es keinen Ertrag. Bei leichten Böden fehlt es im Sommer oft an Feuchtigkeit, da der Boden zu wenig speichert. Da müßte gelegentlich gegossen werden. Deshalb gibt es die besten Erträge auf lehmigen Böden, nicht auf den sandigen. Auf denen ist halt besser zu ernten, dafür laufen da regelmäßig die Regner.
Natürlich solltest du auch mal das Nährstoffangebot bzw. deine Düngung überprüfen, die Feuchtigkeit ist aber wichtiger.
Dass die Rüben zerfressen sind, deutet auf Befall mit Möhrenfliege hin. Bei Hasenmöhren sicher nicht so schlimm. Ist auch nicht so sehr ertragsmindernd.
Grüße H.-S.
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Tabitha

Du kannst mal probieren, zwischen die Möhren Zwiebeln zu pflanzen. Das könnte gegen die Möhrenfliege helfen.
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flowerfreak

Dank für die freundlichen Tipps.
Hmm, das mit dem sandigen Boden ist ne mögliche Ursache, aber meine ex-nachbarin hat den gleichen Boden und hatte immer die fetten Möhren.
Hab die Sorte "Rote Riesen 3" -Aussaat ab mitte 2-anfang 3 und die Sorte "Juwarot" Aussaat ab März
probiert.
Pflanzort war immer ein anderer. Selbst im Hochbeet war es ein Witz. Meine Tomaten dagegen letztes Jahr im Hochbeet waren Top.
Von Lidl die kleinen ovalen aus der dreieckigen Packung: Samen genommen eingepflanzt und ordentlich mit Brennesseljauche versorgt.
Ich hatte Rispen mit 15 bis 20 super-süß-und-super-lecker Tomaten dran.
Aber egal, diesjahr gibt es keine Möhren.
Hatte letztes Jahr mal eine Pepino (Melonenbirne).
Ich hatte an einer Pflanze 18 ! fette Früchte, teilweise groß wie Strausseneier und auch so schwer.
Bildchen anbei, bischen unscharf.
Schönen Tag noch allen.
Bild1354.jpg
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