Bodenbearbeitung

 
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eichen-master

haben vor nen jahr nen neues haus mit garten gekauft , blos das problem ist das wir sehr schweren lehmigen boden haben und dir feuchtigkeit bei straken regenfal nicht abfleißt wollte fargen wie man den boden leichter machen kann und elche pflanzen dort besonders gut wachsen
bedanke mch jetzt schon mal für antworten
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Scrooge

Gute Frage,

wir haben in den letzten 3 Jahrzehnten keine wirkliche Lösung dafür gefunden.
So ein Boden erfordert in erster Linie, daß man ihn das ganze Frühjahr (vor der Bepflanzung) immer wieder durchhäckelt, um ihn möglichst feinkrümelig zu kriegen.
Das wichtigste ist, daß man den Boden zwischen den Pflanzen am besten nie betritt (was in der Realität kaum machbar ist), weil er sich sofort zu "Beton" verdichtet.

Praktikabel ist es, relativ unempfindliche Gemüsepflanzen zu verwenden (z. B. Topinambur), oder Kartoffeln (dafür aber ein wenig Sand o. ä. unterarbeiten). Auch Braunfäule-resistente Tomaten sollten mit dem Boden keine Probleme haben.
Wenn man keine große Landwirtschaft betrieben will, sondern nur ein oder zwei Gemüsebeete, dann würde ich den Bau von Hochbeeten empfehlen. Das kostet auch nicht mehr Zeit und Geld, als den Lehmboden zu verbessern, und man kann sich das eet mit der Art von Erde befüllen, die einem vorschwebt. Dann kann man auch jede Art von Gemüse pflanzen, auch Sachen, die in dem Lehmboden nie gedeihen würden.
Beim Bau von Hochbeeten unbedingt den Anleitungen in einem entsprechenden Gartenbuch folgen.
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Eichbaum-Weiser

Um den Boden zu verbessern müsstest du ihn wirklich komplett durchfräßen und Sand, Tord oder recht en Kompost mit einbringen. Schau mal auf der Seite, da hast du eine Pflanzenliste für Lehmboden
http://magazin.gartenzeitung.c…boden.html
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cantharellus

Ich hatte auch so einen gräßlichen Lehm. War am Anfang besser zum töpfern als zum pflanzen!

Im Lauf etlicher Jahre wurde es mit Kompost und Verbesserung des Humusanteils durch Mulchen ganz erheblich besser. Das Mulchen fördert auch die Regenwürmer, die für das Lockern unbezahlbar sind - beim Fräsen machst du Häcksel aus denen, das halte ich für nicht sehr sinnvoll.
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teatime

das wichtigste ist: nie! ein Beet betreten wenn der Boden noch zu feucht ist -> dann ist das hinterher wie Beton

Das ist ein Lernprozeß ... wir haben ihn auch noch nicht ganz abgeschlossen ...

Ansonsten: im Herbst / Winter umgraben bzw Schollen abstechen aber nicht umdrehen
-> so daß das was vorher oben war hinterher auch noch oben ist
der Frost lockert den Boden, und die Humusschicht bleibt oben wo sie hingehört

und wie cantharellus schreibt: Mulchen + Kompost einbringen

Außerdem: in einem heißen und trockenen Sommer ist ein schwerer Lehmboden auch wieder zu was nütze ... bei meiner Mutter haben grade mal die Sonnenblumen die Blätter hängen lassen, etliche Gärten weiter mit "besserem" Boden haben auch die Kirschbäume die Blätter hängenlassen ...

lg teatime
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eichen-master

danke für die tipps ich werde es mir zu herz nehmen
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nazareno

ich behaupte einmal, dass böden mit relativ hohem tonanteil allein durch permanente bearbeitung und gärtnerische nutzung im laufe der jahre zu guten gartenböden werden. Dass es sich dabei aber um schwerarbeit handelt, soll natürlich nicht verschwiegen werden. Alle angeführten sonstigen tipps sind aber selbstverständlich auch hilfreich und können den prozess mehr oder weniger beschleunigen.
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Tabitha

Ich bin auch mit solchem Boden bestraft.

Mein größtes Problem ist das Werkzeug, jedes Jahr 1-2 Spatenstiele, dieses Jahr ist sogar der Stiel der Radehacke abgebrochen.

Ich weiss, dass man diesen Boden nicht umgraben soll, sondern nur auflockern.

Kann mir jemand sagen, ob dieses (wie heißt das Ding) Gartengeräte mit den Zinken unten dran, was man so in den Boden dreht etwas bringt? Gartenkralle? Oder ist der bei dem Boden völlig sinnlos?
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cantharellus

Also ich verwende so eine Gartenkralle, um den Boden zu lockern, bevor ich Wurzelunkräuter rausmache, weil man ja sonst nur oben das Laub wegkriegt und die munter wieder treiben. Ich finde es gut - ist natürlich auch Arbeit, aber der Effekt ist nicht schlecht. In relativ festem Boden geht es, er sollte feucht, aber nicht patschnass sein. Wenn es zu trocken und damit hart ist, renkt man sich das Kreuz aus....
Jedenfalls kriegt man das Beet locker, ohne die Schichten umzudrehen, und das ist ja der Zweck.
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Tabitha

Ja das ist klar, bei trockenen Boden geht da gar nichts.
Also werde ich heute mal in deinen Baumarkt gehen, in der Hoffnung, dass es dort eine Gartenkralle gibt.
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Mosquito

Also wenn es purer Lehm ist der wirklich Meter tief geht, dann würde ich auch mal einen Teil abtragen und mit Humus etc. vermischen. Das Problem hatten wir auch, wir mussten mit dem Bagger die Fläche bis zu 1m ausschachten wegen den Rohrleitungen, welche wirklich nur ohne Verschluss in Lehm gelegt worden sind. Also da war echt noch mehr Lehm, man kann es ja nur auf kleinen Flächen abtragen oder irgendwo eine Durchbohrung machen wie wir auf der Fläche, damit wenigstens das Wasser an mehreren Stellen ab lief. In die Bohrlöcher haben wir dann Granulat gelegt. SO jetzt fließt das Wasser an diesen Stellen ab. Nur so tief willst du bestimmt nicht ausschachten. Ich würde da auch wie schon gesagt mit etwas anderem vermengen.

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