Gute Frage,
wir haben in den letzten 3 Jahrzehnten keine wirkliche Lösung dafür gefunden.
So ein Boden erfordert in erster Linie, daß man ihn das ganze Frühjahr (vor der Bepflanzung) immer wieder durchhäckelt, um ihn möglichst feinkrümelig zu kriegen.
Das wichtigste ist, daß man den Boden zwischen den Pflanzen am besten nie betritt (was in der Realität kaum machbar ist), weil er sich sofort zu "Beton" verdichtet.
Praktikabel ist es, relativ unempfindliche Gemüsepflanzen zu verwenden (z. B. Topinambur), oder Kartoffeln (dafür aber ein wenig Sand o. ä. unterarbeiten). Auch Braunfäule-resistente Tomaten sollten mit dem Boden keine Probleme haben.
Wenn man keine große Landwirtschaft betrieben will, sondern nur ein oder zwei Gemüsebeete, dann würde ich den Bau von Hochbeeten empfehlen. Das kostet auch nicht mehr Zeit und Geld, als den Lehmboden zu verbessern, und man kann sich das eet mit der Art von Erde befüllen, die einem vorschwebt. Dann kann man auch jede Art von Gemüse pflanzen, auch Sachen, die in dem Lehmboden nie gedeihen würden.
Beim Bau von Hochbeeten unbedingt den Anleitungen in einem entsprechenden Gartenbuch folgen.