ich klinke mich nun auch mal in dieses interessante Thema ein..
Wir sind früher auch mit der Familie immer in die Pilze gegangen, was ich immer sehr genossen habe. Die beruhigende Athmosphäre im Wald kombiniert mit dem Gefühl, auf Schatzsuche zu gehen, hat uns Kinder damals schwer begeistert.
Heute ist das natürlich nicht anders
Das Suchen hat mir früher viel mehr Spaß gemacht als das Essen....
Da habe ich mich zumindest geändert...
Allerdings muss ich gestehen, dass ich nicht ausgeprägt pilzkundig bin. Da unsere Eltern uns gewissermaßen als "Steinpilz-Suchhunde" ausgebildet haben , gehe ich auch heute nur auf die Suche nach Steinpilzen.
Übrigens habe ich auch gelesen (in einem Pilzeforum, ja, das gibts natürlich auch), dass Steinpilze (dort des öfteren "Steinis" genannt) die Nähe von Fliegenpilzen mögen.
Außerdem eher "saurere" Böden, d.h. Nadelwald, insbesondere jungen Kiefernwald, nicht zu dicht. Außerdem sind Heidelbeeren (nicht ZU viele, weil dann ZU saurer Boden) ein guter Indikator. Besonders häufig sollen Steinis an Westhängen bzw. Südwesthängen zu finden sein.
Tja, und was soll ich sagen? Mein letzter Steinpilzfund liegt leider schon 1 Jahr zurück. ALlerdings hab ich ´die ganzen Tipps auch erst bei den letzten 2-3 Waldgängen berücksichtigt. Und wie ich sehe, ist es bei Euch ähnlich mit der "Ausbeute".
Ich werd(s) auf jeden Fall weiter (ver)suchen.
Wohne noch nicht so lange hier in der Gegend, sodass ich keine Pilzstellen kenne.
Wenn ich was finde, sag ich bescheid.
In 2-3 Wochen wird hier von der VHS eine geführte Pilzwanderung angeboten. Ich denke, da mach ich einfach mal mit, um mehr sicherheit zu bekommen und vielleicht nicht mehr "nur" auf Steinpilze zu gehen.
Viel Glück wünsch ich Euch bei der Suche!