Zitat geschrieben von Ruth
meschenskind ruth - das ist ja der wahnsinn soooooo eine umfassende liste - riesengroßes lob! eine superhilfe für's nachschlagen!
aber zum thema: nach meiner langjährigen erfahrung sind pflanzen lange nicht soooo empfindlich, wenn's mal von den empfohlenen idealwerten abweicht und es kommt auf die umstände des "bisherigen pflanzenlebens" an pflanzen, die hier z.b. bei mir in bayrisch sibirien angezogen und gleich als keimlinge/jungpflanzen mit dem - vielleicht auch noch ausgerechnet in diesem 1. jahr nicht idealen/warmen - wetter vor ort konfrontiert wurden bzw. sich darin behauptet haben, werden sicher nicht sooooo schnell schaden nehmen, als unter idealbedingungen und in superwarmen/milden klima oder gar gewächshaus aufgewachsene pflanzen. klar gibt's immer mal schock- bzw. kolateralschäden aber die wachsen sich auch wieder aus.......... mal von den super-empfindlichen exoten-zicken abgesehen, aber die verkneif ich mir angesichts meiner voraussetzungen halt schweren herzens
aber z.b. mein brasilianische florettseidenbaum (anzucht frühling 2007) steht ja jetzt schon seit tagen bzw. nächten unter dem überwinterungsminimum von "wärmer als 12°" ohne schäden.......kennt es halt nicht anders, kann mal kühler und ziemlich nass werden
oder zum beispiel: zitronen - hell, 5 - 10° meine haben insgesamt 4 winter im ungeheizten glasanbau, teilweise mit außentemperaturen über ne woche und länger von - 18° und mehr, d.h. innen leichter frost bzw. hart an der frostgrenze überlebt und sogar regelmäßig im januar neue blüten angesetzt, bzw. die ganz normale fruchtreifezeit gebraucht........ die letzten beiden jahre (besonders 2006 ) habe ich sie zwar im keller gehabt (dunkel - dafür 5 - 10°) aber regelmäßig hat sie dafür dann der frost (eisheilige - die sich ja eh nicht an den kalender halten ) im frühling erwischt........ naja, musste ich halt zurückschneiden aber dieses jahr hat sich - besonders die eine - "totgeblüht" und irre viel früchte angesetzt........
ähnliches gilt für meine passi (das traumrad ), die bleibt immer solange draußen, bis sie der 1. schnee erwischt und im moment blüht sie wieder trotz des besch......wetters wie verrückt als ob es der herrlichste sommer wäre.....
oder zwerggranatapfel - angeblich erst in späteren jahren bedingt frostfest....... ende 2005 angezogen, ab frühling 2006 in töpfen draußen und im herbst ausgepflanzt - ein bischen rindenmulch als schutz, ziemlich zurückgefroren und jetzt kompakt, buschig und superkräftige kleine büsche, die wind und wetter trotzen........
fazit: ich kann meinen pflanzen leider keine optimale überwinterung bieten und deshalb haben "weicheier" bei mir eben keine chance. jungpflanzen kommen deshalb möglichst früh raus - abhärten oder eingehen das spart auch streß, wenn's ums überwintern geht.......
...... und ansonsten wie el_largo schreibt, hoffe ich auf nen schönen milden spätsommer und es bleibt alles draußen.......
lg cat