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Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...

Worum geht es hier:

Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Sa 08 Mär, 2008 10:46



Hallo Evi!

Ich habe bisher auch noch nicht rausgefunden, was man dagegen tun kann. Ich schaue mir meinen Topf wenn es geht ein- bis zweimal täglich an und wische die sichtbaren Springschwänze von der Topfunterseite und dem Untersetzer ab.

Es sind nicht weniger geworden (eher mehr, je nach dem wie oft ich kontrolliere), aber sie sind nicht mehr so groß...
Ob das nun ein Fortschritt ist oder nicht, sei mal dahingestellt.

Bisher geht es meinem Feuerradbaum gut und keine andere Pflanze ist betroffen. Aber ich weiß auch nicht, was ich machen soll, wenn das noch mehr werden!
Woher die bei mir kommen, weiß ich auch nicht!

Sa 08 Mär, 2008 15:12

Hallo Evi, hallo Indigogirl,

wenn euren Pflanzen ein Bad nichts schadet, dann taucht doch für einige Zeit den Topf in Wasser. Die Tierchen werden dadurch aus ihren Verstecken getrieben, wonach sie dann abgegossen werden können. :wink:

Sa 08 Mär, 2008 16:21

Hi Horrorbarbie!

Das gleiche hast Du auf Seite 1 dieses Threads auch schon geschrieben... :wink:

Und auch da hatte ich bereits geantwortet, dass das bei Seramis nur schlecht geht, weil es sich zu sehr mit Wasser vollsaugt.

Das mit dem Tauchen hatte ich allerdings bei meinem Zwergpfeffer versucht, der wie es aussah auch mit den Biestern befallen war.

Das war erstens eine riesen Schweinerei, weil sich durch das Wasser die gesamte Erde löste und ich die dann wiederum abgießen konnte...,
zweitens saßen bzw. sitzen die Biester bei mir im unteren Teil des Topfes, d.h. bis die oben angekommen sind und abgegossen werden könnten, müsste ich den Topf drei Tage im Wasser stehen lassen,
und drittens erwischt man damit auch nicht alle, weil sie sich im Seramis/ in der Erde an zu vielen Stellen festhaken oder festhalten können.

Ob ich sie nun wenigstens am Zwergpfeffer los bin, weiß ich nicht. Ich habe den kleinen danach in Seramis gesetzt und zwar (wie ich zu meiner Schande gestehen muss) einfach so in einen Übertopf - hatte keine Lust, extra loszufahren und einen anderen Topf zu kaufen...
Nun werde ich wohl erst merken, dass sie noch da sind, wenn sie meinen Zwergpfeffer aufgefressen haben... oder eben, dass sie nicht mehr da sind, wenn er am Leben bleibt. :D

Springschwänze

Mo 10 Mär, 2008 0:20

Hallo tubanges.
Du nimmst sie vielleicht nur nicht mehr wahr, da sie sich im feuchten Bereich eines Topfes aufhalten :?:

An alle: Weiß vielleicht jemand etwas über die Eier der Springschwänze.??? Denn so lange man die nicht weg bekommt , denke ich, sind alle anderen Maßnahmen eh nur Stückwerk.
Da in meinen Hydrokulturen organische Masse nichts zu Suchen hat, liegt mir sehr viel daran, die BIESTER wieder los zu werden.
Wobei ich noch nicht mal weiß, woher ich die nach so langen Jahren überhaupt habe.

Mi 26 Mär, 2008 19:36

So, ich möchte mal behaupten ... ich bin sie los!

Ich habe in den letzten Wochen zwei mal täglich den Untersetzer meines Feuerradbaumes kontrolliert und jedes mal etliche kleine weiße Tierchen oder nur die kleineren Würmchen (wahrscheinlich deren Larven) entfernt. Ich dachte mir: irgendwann kommen auch die nicht mehr hinterher mit dem Eier legen...!

Irgendwann war dann von meinem Bäumchen eine kleine Wurzel aus dem Wasserabzugsloch gewachsen und daran sind die Viecher wohl dann immer in den Untersetzer gekrabbelt (vorher saßen sie hauptsächlich auf der Unterseite des Topfes).

Ich habe dann einfach mal aufgehört, zu gießen und das Seramis nur noch oberflächlich besprüht, damit mein Bäumchen nicht ganz eingeht. Und bei jedem Kontrollgang waren wieder haufenweise Tierchen im Untersetzer... zum Schluss nur noch die kleinen Würmchen und gar keine ausgewachsenen Tiere mehr und seit ein paar Tagen sind keine mehr da.
Ich gieße jetzt wieder normal, aber auch da haben sich keine Tierchen mehr gezeigt.

Hoffen wir mal, dass ich sie dadurch wirklich losgeworden bin, denn es waren zum Schluss doch massig viele davon in meinem Topf. :twisted:

Mo 04 Mai, 2009 0:02

Hallo,
das Problem mit den Springschwänzen kenne ich auch. Aber ich halte es auch eher so wie FrankO und unternehme gar nichts.
Denn meines Wisses nach leben sie von abgestorbenen Pflanzenteilen. Darum könnte man sich fragen:
Was fehlt meiner Pflanze wenn es abgestorbene Teile gibt. Vielleicht ist beim Umtopfen nicht alles glatt gelaufen, eventuell waren sie schon in der gekauften Erde? Vielleicht gab es Gießfehler?
Ich kenne einige Gärtner die streichhölzer mit der Schwefelseite nach unten in den befallenen topf stecken. Es soll angeblich helfen jedoch habe ich es noch nicht ausprobiert. Ich bin mir nicht sicher wie sich Schwefel auf die Pflanzen auswirkt.

Mo 04 Mai, 2009 9:17

Nordseemöwe hat geschrieben:Darum könnte man sich fragen:
Was fehlt meiner Pflanze wenn es abgestorbene Teile gibt.

Nur weil es abgestorbene Teile in meinem Blumentopf gibt (das stimmt, die Springschwänze leben davon), muss es ja noch nicht heißen, dass meiner Pflanze was fehlt.
Genau wie die menschliche Haut erneuern sich Pflanzen regelmäßig, incl. ihre Wurzeln. Da fallen schon mal abgestorbene Pflanzenteile an.

Natürlich kann man erst einmal überprüfen, ob der Pflanze etwas fehlt, oder ob man sich die Biester vielleicht mit gekaufter Erde eingeschleppt hat.
Das ist aber leider auch kein Universalrezept.

Meine Springschwänze traten an einem selbstgezogenen Feuerradbäumchen auf, das in Seramis steht. Also nix mit aus dem Pflanzenladen eingeschleppt oder in alter Erde vorhanden. :D
Das mit den Streichhölzern habe ich nicht ausprobiert, ich kann mir aber auch vorstellen, dass es bei Seramis eh nicht funktioniert.

Bei mir sind die Springschwänze tatsächlich von alleine wieder verschwunden! \:D/ :D

Mo 04 Mai, 2009 22:35

Hallo Indigogirl,
ich wollte damit auch nicht sagen, dass deiner Pflanze etwas fehlt.
Ich hatte nur den Eindruck das du dir Sorgen um deine Pflanze machst. Die habe ich mir nämlich gemacht, als ich das erste Mal Springschwänzchen gesehen habe.
Ich habe mich sehr erschrocken über das Gewimmel im Blumentopf :shock: . Ich hatte eine Kakteensammlung und sah sie schon dahinschwinden.
Mittlerweile bin ich da entspannter.
Ich freue mich für dich wenn du sie vergrault hast. :D

Di 05 Mai, 2009 8:08

Das stimmt allerdings... am Anfang hab ich mir wirklich Sorgen gemacht. Ist nämlich der einzige Feuerradbaum, der mir noch geblieben ist.

Ich frage mich immer noch, ob es vielleicht etwas mit der Blattnekrose zu tun hatte, die meine Bäumchen hatten.
Das haben sie ganz plötzlich bekommen und die Hälfte der Blätter sind bis zu Hälfte nekrotisch geworden. Abgefallen sind sie aber nicht. Und auch sonst hat es der Pflanze nicht geschadet. Das hat dann jetzt auch einfach so wieder aufgehört.
Vielleicht haben die Wurzeln ja sowas ähnliches gehabt und ich hatte deshalb Springschwänze... Wer weiß!
Dann hättest Du doch Recht und meiner Pflanze hat wirklich was gefehlt!

Ist auf jeden Fall schön, dass es jetzt nicht mehr im Untersetzer wimmelt! :mrgreen:

Di 05 Mai, 2009 8:17

In meinem Hibiskusen leben die Viecher auch und scheinen nicht zu schaden.
Gelegentlich müssen die dran glauben, die im Untersetzer wohnen oder beim Gießen weggeschwemmt werden.
Aber ansonsten scheinen sie recht friedlich.
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