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Wasserfall in Gartenteich

Wasser im Garten, als Teich, Springbrunnen, Wasserfall oder zum schwimmen ...
Worum geht es hier: Ich baue einen Teich, Springbrunnen, Wasserspiel...
Wasser im Garten ist schon seit Jahrhunderten ein Element in der Gestaltung. Ob als Zierteich, Fischteich, Schwimmteich oder Brunnenanlage. Ein besonderen Reiz macht bewegtes Wasser in Form von Quellen, Fontainen, Wasserfällen oder Bachläufen aus. Hier gibt es Rat und Tipps zum Bau, Technik und der Gestaltung eigener Wasserwelten.
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BeitragSa 27 Jan, 2007 17:32
Farne und Scheinmohn ist eine der schönsten Kombinationen, obwohl der Austrieb des Scheinmohnes auch sehr an Farne erinnert. (Meiner ist heuer nach der Blüte abgestorben) Das wäre doch mal was! Ein Garten wie in Schottland! Und dazu könntest du auch noch die extravaganten Orchideenprimeln (Primula vialii )ansiedeln.
www.andreas-mathys.com/Primula%20vialii.jpg

Du bekämst dann einen Garten der mit der Zeit richtig verwunschen aussieht, weil die Schattenpflanzen irgentwie so einen Märchenwald- Charme ausstrahlen. Auch das gewöhnliche tränende Herz (Dicentra spectabilis)würde sich dort sehr wohl fühlen und auch seine verwandten Arten. www.dorlingkindersley-uk.co.uk/static/c ... ril02L.jpg
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BeitragSa 27 Jan, 2007 17:45
Tränendes Herz sollte man aber so pflanzen dass es nach und nach von anderen Stauden überdeckt wird, da es sich (im Gegensatz zu seinen Verwandten) nach der Blüte unschön einzieht. Als Kombination mit Tränenden Herz bieten sich Funkien an und deren Blätter kombiniert mit Farnen oder irgendwelchen Gräsern, wie wäre es dabei mit Luzula nivea mit ihren wunderschönen weißen Blüten. Die würden auch noch den Schatten etwas aufhellen. Wobei sich helle Blüten allgemein sehr gut im Dunkeln machen..

In Kombination wären auch Astilben etwas, je nach Platz oder Standort (Vorder/Hintergrund) gibt es unterschiedlch große. Dazwischen einige Glockenblumen wie Campanula lactiflora 'Alba', dann noch als Kontrast Aconitum mit seinen handförmig gefinderten Blättern und den dunkelblauen Blüten. Und dann noch Thalictrum aquilegifolium (Akeleiblättrige Wiesenraute)..

Dunkel Ecken haben viel Potential.. und kaum ein Beet hat so einen Märchenwald- Charme, wie Robert si schön meinte..
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BeitragSa 27 Jan, 2007 17:57
Bei mir zieht das tränende Herz nur in der Sonne schon im Juli ein. Im Schatten bleibt es bis Ende August grün und da fangen bei mir dann auch schon die meisten anderen Pflanzen damit an abzubauen.

Ebenfalls ein Geheimtip für diesen Standort wären verschiedene Krötenlilien (Tricyrtis) www.green-24.de/forum/viewtopic.php?t=4 ... =tricyrtis weil sie noch im November in milden Jahren blühen. Für den Frühling finde ich noch den heimischen Salomonsiegel (Polygonatum) sehr edel, weil er sich so schön bogig über Steine und anderes neigt. Er trägt ab Spätsommer schöne blauschwarze (giftige) Beeren zu goldgelber Herbstfärbung. www.ruhr-uni-bochum.de/boga/html/Polygo ... um.ja7.jpg
www.stauder.net/bildearkiv/Polygonatum% ... m%20RS.jpg

Viele dieser Pflanzen sind aber sehr anfällig für Schneckenfraß, du solltest als etwas dagegen unternehmen , sonst kann es vorkemmen das sie die Schätze vernichten...
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BeitragSa 27 Jan, 2007 18:11
Polygonatum gibt es mittlerweile auch mit weiß-grün gestreiften Blättern. Schaut auch sehr gut aus. Vor allem die Form der Pflanze ist etwas besonderes.

Oder Frauenschuh. Das wäre natürlich auch noch ein Highlight..

(ich brauch auch noch ein Schattenbeet im Garten..)
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BeitragSa 27 Jan, 2007 18:32
Für den Frauenschuh hatte ich bisher noch keine Geduld, aber du hast Recht! Der wäre wohl die Krönung. Wenn man den und all die anderen in einem Beet vereinen kann, dann wäre das wohl Gartenzeitschriftsreif! Sehr ungewöhnlich und extravagant, aber mit gleichmäßiger Strukturgebung ist die Einbeere (Paris). Diese heimische Waldblume eignet sich auch für Gärten, wo sie viel buschiger wird als in der Natur und zu den Hinguckern der Extraklasse gehört... www.hlasek.com/foto/paris_quadrifolia_720.jpg Die schwarzen " Beeren" springen im Herbst auf und geben orange Früchte frei...
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BeitragSa 27 Jan, 2007 18:37
Paris ist eine wundervolle Pflanze. nur leider eben "etwas" giftig, aber sie hat was.. kann es sein dass wir mittlerweile sehr OT sind?
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BeitragSa 27 Jan, 2007 18:42
Also bei uns nicht! Hab sie noch nie in einem anderen garten gesehen als meinem. Die Leute haben einfach keinen Sinn für Pflanzen bei denen man genau hinschaun muss! Leider :cry: Obwohl ihre gleichmäßige Laubstruktur sehr wohl Fernwirkung hat in Massen gepflanzt. Dieses Foto zum Beispiel finde ich klasse www.linneenne-amiens.org/images/galerie ... ifolia.jpg Da sieht man ihre Eignung als Bodendecker
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BeitragSa 27 Jan, 2007 18:47
das stimmt, ziehen sie sich nicht nach der Blüte und Fruchreifung ein. Hab mich noch nie mit dem Vegetationszyklus von Paris auseinander gesetzt.. letzten Sommer hab ich eine wunderschöne 5blättrige gefunden. Von Paris gibt es noch keine Zuchtformen, oder?
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BeitragSa 27 Jan, 2007 22:35
Von einer Zuchsorte hab ich noch nie was gehört. Wenn es eine gibt dann wird sie warscheinlich genau das gleiche Problem wie die Art haben, nämlich das ihr keine Beachtung zukommt. Eine panagierte wäre sicher sehr schön!

Es gibt aber noch eine andere Paris - Art die regelmäßig in Kultur ist, nämlich Paris verticillata aus China. Bei ihr schaun die Blüten noch kurioser aus und man kann sie von der heimischen dadurch unterscheiden, dass sie nicht vier sondern mehrere schmalere Blätter unter den Blüten trägt. www.goldsword.com/sfarmer/Trillium/Imag ... lata27.jpg

Das Laub wird normalerweise bis Herbst behalten.

lg robert
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BeitragSo 28 Jan, 2007 16:40
ich grüble gerade, ob ich mir nicht auch so ein Schattenbeet mit einem Bächlein und einem "Teich" oder eher Wasserbecken bauen soll. Wenn es irgendwie zu realisieren ist, dann werde ich es machen. Es wäre zwar in der fast sonnigsten Ecke, aber dank eines Sichtschutz mit Efeu (?) und einer Zierkirsche (Prunus sargentii) sollte ich den Bereich schon halbschattig bekommen. Als Planzen denke ich an Hosta, diverse Farne, Gräser, Aconitum, Thalictrum und Hortensien als Strukturbildner und dann einige Highlights. Vielleicht sogar eine Frauenschuhorchidee. Denke das wäre sicherlich eine Bereicherung für jeden Garten.. so ein "natürliches", verwunschenes Eckchen..
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BeitragSo 28 Jan, 2007 17:10
Oh ja! Das glaube ich auch! Man findet fast nie eine Schattenbepflanzung die mit Sorgfalt geplant wurde...
Als Sitzplatz für heiße Sommertage könnte man eine große Wurzel aus dem Wald suchen, die sich von der Form her eignet. Die würde sich dann sehr harmonisch in den Gartenbereich einfügen und könnte sogar vom Efeu ewas zugewachsen werden.

Ich hab so eine Sitzwurzel auch in meinem Garten, aber eher an einem sonnigen platz. Es ist gar nicht so leicht eine zu finden und dann auch nach Hause zu bringen, aber es lohnt!
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BeitragSo 28 Jan, 2007 17:17
bei mir wird das größte Problem sein, dass mein Mann eher sterile, extrem pflegeleichte Gärten mag und ich ihm dieses chaotische Eck irgendwie schmackhaft machen muss. Der Bereich vor dem Beet ist als kleine Terrasse geplant, vielleicht schaff ich es, dass ich dort eine wassergebundene Decke machen darf, in die ich dann teilweise die Pflanzen "reinwachsen" lasse. Und das eigentliche Beet wird ein Hochbeet, im Hintergrund taucht ein Bächlein auf, dass sich etwas durch das Beet schlängelt und sich dann über die Mauer in ein Wasserbecken ergießt.. Die Grundform wird also sehr steril mit klaren Linien sein und die Pflanzen und das Bächlein werden diese Formen etwas durchbrechen und etwas Natur ins Beet bringen..
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BeitragSo 28 Jan, 2007 17:37
Ist dein Mann auch vom Fach? Aber das wirst du ihm schon irgentwie beibringen, das das desswegen schön ist, weil es vor lauter natürlicher Harmonie gerade zu sprüht.

NAtürlich hat so was formelles sauberes auch irgentwie was, aber für Schattenpflanzen und für Biotope finde ich, hat es eine zu gezwungene Wirkung.
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BeitragSo 28 Jan, 2007 17:47
nein, Computerbranche. Im Grunde ist ihm auch egal wie der Garten aussehen wird, hauptsache er bekommt seine große(n) Terrasse(n) und seine Walnuß. Er hat mehr Sorgen, dass der Garten zuviel Arbeit mache wird und er mehr tun muss, außer Rasen mähen. Wobei ein Rasen meiner Meinung nach, immer noch am meisten Arbeit macht, wenn er entsprechend gepflegt aussehen soll..

Ich würde in dem Beet diese Grenzen aufsprengen und durch Pflanzen eben abmildern. Dass eben das Grundkonzept mit den klaren Linien bestehen bleibt, aber man denken kann, dass die Pflanzen sich diesen Teil des Gartens zurück erobert haben. Eine Granitmauer und Granitpflaster kann man gut in einer gleichfarbigen Kiesschicht (Wassergebundene Decke) oder einem Bach mit den entsprechenden Steinen auflösen. Nur zu einheitlich darf das alles auch nicht sein, sonst wirkt es langweilig. Aber ich denke allein der Formwechsel bringt einiges an Spannung, trotz der Hamonie durch die Farbe..
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BeitragSo 28 Jan, 2007 17:55
Wiklich eine sehr gute Idee!!! Er kennt halt warscheinlich den unterschied nicht... zwischen Unkrautflur und natürlicher Bepflanzung, leider meine Mum auch nicht...

Ich will in meinem Wildstaudenbeet am liebsten mal aus alten Pflastersteinen eine verfallene Ruine nachbauen, einfach so ein Eck mit Fenster und alles total auf Verfall,... Das dann noch bewachsen mit Efeu, Zimbelkraut und Alpenwaldrebe sähe sicher total edel aus. Aber ist halt viel arbeit und ob es dann auch was wird...

(Bin ich froh das ich einen Kräuterrasen habe mit verwilderten krokussen, Klee, Gänseblümchen und Veilchen, der macht kaum Arbeit und braucht keinen Dünger und blüht im April wunderschön)
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