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Manilkara sapota - Sapodilla, Breiapfel - Sapotaceae

Steckbrief, Beschreibung und Pflegehinweise ...
Worum geht es hier: Das Pflanzenlexikon - Steckbrief, Portrait und Pflegehinweise...
In unserem Lexikon der Pflanzen sind die Pflanzenarten alphabetisch sortiert. Es werden alle Pflanzengattungen wie Gartenpflanzen, Zimmerpflanzen und exotische Pflanzen aufgeführt. Zu fast jeder Pflanze gibt es Angaben zum schneiden (Rückschnitt und Erziehungsschnitt) , wässern (wie viel Wasser und wie oft), düngen (welcher Dünger und wann muss gedüngt werden), Standort (sonniger, halbschattig oder im Schatten, Licht und Ansprüche), Erde (welcher Boden oder welches Substrat), Krankheiten (bekannte Schädlinge und Erkrankungen, Mittel wie Insektizide und Fungizide sowie Maßnahmen zur Bekämpfung).
tysja cuffese
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Manilkara sapota - Sapodilla, Breiapfel

Im englischsprachigen Raum nennt man sie Chiku, Sapodilla oder Nispero - Namen, die zur Exotik dieser leckeren Tropenfrüchte passen, die von vielen Fachleuten als die geschmacklich besten weltweit angesehen werden - wir schließen uns an! Im Deutschen hat man sie "Breiapfel" getauft, was ihren Qualitäten mitnichten entspricht. Denn die braunschaligen, pflaumengroßen und -förmigen Früchte enthalten ein saftiges, hellbraunes, weißliches Fruchtfleisch, das wie ein sahniger Karamel-Pudding mit Birnenstückchen schmeckt: vollmundig und intensiv. Obwohl die immergrünen, dicht- wie raschwüchsigen Bäume aus tropischen Gefilden stammen, kommen sie dort bis in Höhenlagen von über 1500 m vor. Hierzulande machen ihnen daher nicht-tropische Temperaturen nichts aus. Das Laub ist ledrig, dunkelgrün, glänzend und keine Attraktion für Schädlinge. Es kommt selbst mit kurzer Trockenheit bestens zurecht, so dass Chikus insgesamt zu den pflegeleichtesten Tropen-Obstbäumen zählen. Sie garantieren auch dem Laien mit nur einem Exemplar sichere Ernten, mit denen Sie Ihre Gäste und Familie überraschen können. Die gelblich-braunen Blüten sind zwittrig und bestäuben sich an nur einer Pflanze gegenseitig. Die Reifezeit beträgt 6-7 Monate.

Interessant: Der Saft, den die Zweige in sich führen (chicle) und der schon in der mexikanischen Maya-Kultur bekannt war, diente früher als Basis für Kaugummi, bevor künstliche Substanzen ihn ablösten. Um das Jahr 1930 wurden sechs Millionen Kilogramm in die USA importiert, die Ernte von etwa 100 Millionen Bäumen.

Info: herrlich schmeckende Früchte; sichere Ernte, da selbstbestäubend; kompakter Wuchs; immergrün

Verwendung: ganzjährig in beheizbaren Wintergärten oder lichtreichen Wohnräumen; von Mai bis September draußen im Garten an geschützten Plätzen (Balkon, Terrasse, Garten)

Blüte:
Sommer, gelb-braun

Früchte:
eiformig, braunschalig, sehr aromatisch

Wuchsform:
großer Strauch oder Baum

Höhe: 1,5-4 m

Herkunft/Klimazone:
Mittelamerika (Mexiko), Zone 10-12

Pflegeanleitung:

Standort im Sommer:
Sonnig bis halbschattig, warm. Beste Ernteergebnisse bei ganzjährigem Stand unter Glas.

Standort im Winter: Hell bei 15 °C (+/- 5) °C. Immergrün, aber mit Winterruhe. Neuaustrieb ab April/Mai. Kurzzeitiges Temperaturminimum 3 °C.

Pflege im Sommer: Achten Sie auf eine möglichst gleichmäßige Bodenfeuchte, aber vermeiden Sie Staunässe. Der Wasserbedarf ist dank der festen Blätter vergleichsweise niedrig und kurze Trockenheit überbrücken die Pflanzen ohne Blattschäden oder -verluste. Der Nährstoffbedarf ist mäßig bis hoch: Düngen Sie von April bis September wöchentlich mit Volldünger (in flüssiger Form; als wasserlösliches Pulver; als Stäbchen) oder streuen Sie im April Langzeitdünger, der im Juni aufgefrischt wird.

Pflege im Winter: Gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten, Gießmenge und Gießhäufigkeit jedoch an die klimatischen Bedingungen im Winterquartier anpassen. Bei Wärme ist der Wasserbedarf der immergrünen Kronen mäßig, in kühleren Quartieren gering.

Schnitt: Die Kronen wachsen natürlicherweise gut verzweigt heran und brauchen keinen regelmäßigen Schnitt. Ungeschnitten entwickelt sich Chiku unserer Meinung nach am Schönsten. Wenn Sie schneiden möchten, dann nach der Ernte oder am Ende der Winterruhe.

Umtopfen: Sapodillas wachsen zügig heran und durchwurzeln ihre Pflanzgefäße binnen ein bis zwei Jahren. Dann erhalten sie einen leicht größeren Topf. Bei der Größenwahl der Gefäße nicht übertreiben. Hochwertige Kübelpflanzenerde zeichnet sich durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) aus, die sie locker und luftig hält. Ausgewogene Humusanteile garantieren, dass Wasser- und Nährstoffe in größeren Mengen gespeichert werden können. Hohe Torfanteile sind kein Qualitätsmerkmal.

Schädlinge: Kräftige Pflanzen am richtigen Standort sind schädlingsfrei. Geschächte Pflanzen können Woll- oder Schildläuse beherbergen.

Verwendung: Ganzjährig in beheizbaren Wintergärten oder lichtreichen, großen Wohnräumen; von Mai/Juni bis September draußen im Garten an geschützten Plätzen mit Winterquartier im Haus.

Kurzbrief
Familie: Sapotaceae
Herkunft: Mittel-Amerika (Mexiko), Florida
Zone: 10-12
Temperaturminimum: 3 °C
Überwinterung: 15 (±5)°C, hell
Blüte: Sommer, gelb-braun
Früchte: Chiku, Sapodilla
Wuchsform: Strauch oder Baum
Höhe: 1,5-4 m
Standort: sonnig bis halbschattig

Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
Bilder über Manilkara sapota - Sapodilla, Breiapfel - Sapotaceae von Mi 08 Aug, 2007 16:48 Uhr
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