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Venusfliegenfalle am sterben ?

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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BeitragVenusfliegenfalle am sterben ?Mo 20 Sep, 2010 13:37
Hallo,

meine Venusfliegenfalle sieht mitgenommen aus. Die großen "Fallen" sind zum teil schwarz geworden und vertrocknet. Innen wächst aber neues heran.

Was fehlt ihr denn ?
Bilder über Venusfliegenfalle am sterben ? von Mo 20 Sep, 2010 13:37 Uhr
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BeitragMo 20 Sep, 2010 16:27
Hey
gießt du die Dionaea mit Leitungswasser? Das verträgt sie nämlich nicht. Die brauchen Regenwasser oder Kondenswasser aus dem Trockner geht auch gut. Alle Moorpflanzen vertragen den hohen pH-Wert des Leitungswassers nicht.
MFG
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BeitragMo 20 Sep, 2010 16:51
Oje. na gut, Regenwasser kann ich auftreiben.

Hab auch gelesen, dass diese Pflanzen hohe Luftfeuchtigkeit brauchen. Woher nehmen? Ich würd sie ungern in ein Glaskästchen stellen.
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BeitragMo 20 Sep, 2010 20:16
Moin, ich habe meine in ein großes Glas gepflanzt, gedacht war es mal als Windlicht.
Da wächst sie sehr gut.

Ford
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BeitragDi 21 Sep, 2010 8:30
hallo, ich wollte auch mal schnell meinen senf dazugeben ;)

so schlimm sieht sie meiner meinung nicht aus, sie bildet ja immerhin neue fallen, die im herbst kleiner sind als im sommer (also nicht schrecken^^).

für mehr lutffeuchtigkeit hilft meistens so ein untersetzer und wegen wasser, ich habe so einen brita- wasserfilter, dieser entkalkt das leitungswasser, ist nicht nur für pflanzen praktisch, sondern auch für wasserkocher, kaffeemaschine, etc. (:
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BeitragDi 21 Sep, 2010 8:58
...Wenn du in den Untersetzer noch Seramis, Perlite oder sonst irgendwelche Bruchstückchen füllst, verdunstet auch mehr Wasser. Du kannst die Pflanze trotz Wasser im Untersetzer so feucht halten, wie du möchtest, wenn du sie auf die Bruchstückchen draufstellst.
Wobei die Venusfliegenfalle den Sommer über gern tatsächlich IM Wasser steht, die kann also auch im Untersetzer stehen und die Küllerchen kommen außenrum.

Zur Pflege findest du unter anderem hier einiges. Daher stammt auch dieses Zitat - bin grad drüber gestolpert und könnt mich echt kringeln :-#=
"Entdeckt" hat sie als erster John Ellis 1769 und man kam recht schnell darauf, daß diese Pflanze wohl Insekten fangen würde. Wie dem auch sei, irgendjemand hat da im Lateinunterricht genauso gut aufgepaßt wie ich und so heißt die Pflanze eigentlich wörtlich übersetzt Venus Mausefalle, die Fliegenfalle wäre nämlich muscicipula.

Auf dieser Seite siehst du ganz oben auch noch eine sehr hübsche Alternative dazu, wie sich die Luftfeuchtigkeit erhöhen lässt - die ganze Pflanze in eine Schale setzen und daneben auch das sich ansiedelnde Moos dulden. Substrat und Moos verdunsten direkt neben die Dionaea viel Wasser.

Demnächst wird auch das mit der Überwinterung aktuell, auch dazu findest du einiges auf besagter Seite. Kurz gefasst: Hauptsach' kalt. Frost wird vertragen, wenn sie's gewöhnt sind, 5-10°C sind gut - notfalls im Kühlschrank. Was sie nicht vertragen, ist ein warmes Durchkultivieren.
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BeitragDi 21 Sep, 2010 12:40
danke für die vielen tipps!
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BeitragDi 21 Sep, 2010 19:14
und woher nimmt man das Futter für die Mausefalle :?:
hmmh, mal sehen, ob ich ne Maus auftreiben kann und dann abwarten was passiert :-
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BeitragMi 22 Sep, 2010 16:48
deadly nightshade hat geschrieben:hallo, ich wollte auch mal schnell meinen senf dazugeben ;)

so schlimm sieht sie meiner meinung nicht aus, sie bildet ja immerhin neue fallen, die im herbst kleiner sind als im sommer (also nicht schrecken^^).

für mehr lutffeuchtigkeit hilft meistens so ein untersetzer und wegen wasser, ich habe so einen brita- wasserfilter, dieser entkalkt das leitungswasser, ist nicht nur für pflanzen praktisch, sondern auch für wasserkocher, kaffeemaschine, etc. (:


So ein Wasserfilter eignet sich eigentlich nicht dazu um Karnivoren zu gießen da zwar der kalk weg ist, aber das Wasser sollte möglichs wenig Mineralien haben am besten eignet sich Regen- und dest. Wasser.
Denn Karnivoren leben hauptsächlich in sehr nährstoffarmen Gebieten, und wenn du sie immer damit gießst wird sie dir irgendwann eingehen.
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BeitragMi 22 Sep, 2010 17:30
je nach dem, wo man wohnt und wie man das Regenwasser auffängt, kann da aber ziemlich viel Zeugs mit drin sein!
Wenn's etwa erst mal über's Dach und durch die Regenrinne läuft, sammelt sich ganz schön viel potenitielles "Futter" an.
Und auch wenn's direkt in die Tonne regnet - der Regen besteht nicht nur aus Wasser! 5-10% des Stickstoffs den Pflanzen nutzen, stammt normalerweise aus "atmosphärisches Deposition", sprich, gelangt direkt in Form von Ammonium und Ammoniak als Feinstaub auf den Boden oder wird vom Regen aus der Luft "ausgewaschen". Mancherorts (insbesondere in Gegenden mit intensiver landwirtschaftlicher Tierhaltung) sind die Luftbelastungen so hoch, dass bestimmte Lebensräume schon allein durch diesen Eintrag ernsthaft in Schwierigkeiten kommen. Weichwasserseen und Hochmoore etwa reagieren da ziemlich empfindlich.
Rundblättriger Sonnentau etwa kommt in Hochmooren vor.
Wie zickig der auf den zusätzlichen Stickstoff reagiert, weiß ich aber nicht. Nur weil die ganze Gemeinschaft sich verändert (das Hochmoor etwa), heißt das ja noch lange nicht, dass alle dort vertretenen Arten mit dem Stickstoff Probleme haben, im Gegenteil. Oft breiten sich durch den höheren Nährstoffeintrag eben bestimmte Arten aus und verdrängen andere, die langsamer wachsen oder eben doch direkt Schwierigkeiten mit dem Stickstoff haben. Zu welchen jetzt Sonnentau gehört... keine Ahnung.
Äh, das war jetzt alles etwas weit hergeholt... :oops: Egaaal


Aber Regenwasser ist sicherlich trotzdem noch besser zum giessen geeignet als hartes Leitungswasser :mrgreen:
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BeitragMi 22 Sep, 2010 17:59
ich hab irgendwo gelesen, dass man auch das Wasser aus dem Wäschetrockner nehmen kann. Ist da was dran?
Und wenn man die in ein Aquarium/Terrarium pflanzen will, was muss da noch mit rein ausser dem richtigen Substrat? Kann man Steine oder Seramis mit "einbauen"? Meine Freundin wollte nämlich unten rein eine Schicht Seramis oder Blähton, dann Steine, dann Erde. Immerhin hab ich sie schon überzeugt, dass sie Carnivoren-Erde nehmen sollte.
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BeitragMi 22 Sep, 2010 20:00
Also mit Regenwasser kann man nichts verkehrt machen ich benütze es immer und gieße auch damit den Zwergkrug(ziemlich zickige karnivore) und bis jetzt hat sich noch keine Pflanze darüber beschwert und nein ich habe nicht die normalen sorten von den Baumärkten(außer venusfliegenfalle) klar gibt es im regenwasser bestimmte Stoffe die nicht sogut für die Karnivoren sind aber bemerkbar macht es sich bei mir nicht. Und ich würde behaupten die pflanze hält länger als wenn ich das Leitungswassser nehme.
Achja und wenn das regenwasser so "schädlich" ist wie du schreibst dann dürfte es gar keine karnivoren in der natur mehr geben da es ja für die schädlich wäre.

Edit: MarsuPilami
Also ich habe auch ein terrairium mit Karnivoren und ich habe Aquariumkies(Achtung der kies muss kalkfrei sein) und perlite zu auflockerung des Substrates benutztT kommt halt immer darauf an welche karnivoren du halten willst. kannenpflanzen wollen meist ein lockeres Substrat(Spaghnum eignet sich gut da es Luft und Wasser durchlässig ist, aber schimmelt meiner meinung nach schnell wenn es zu feucht ist.). venusfliegenfalle und Drosera wachsen auch genauso gut wenn man nichts mit reinmischt. Zu Seramis kann ich dir leider nichts sagen ich weiß zwar das es manche leute mitreinmischen aber ich habe mal von einer Person gehört das wenn sich das Seramis auflöst mineralien freisetzt(kann es mir eigentlich nicht vorstellen)(ich weiß echt nicht ob das wirklich stimmt)
Als erstes eine schicht Blähton das wenn du zuviel gießt dass das wasser unten nicht anfängt schlecht zu werden, danach kannst du eigentlich schon die Erde reintuen(benützt du die fertig Karnivoren erde oder mischt du sie dir?)
Ein guter Rat ist auch ein Pc Ventilator das sorgt für luftzirkulation den sonst wird man warscheinlich schnell bekanntschaft mit dem Mehltau machen.
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BeitragDo 23 Sep, 2010 8:09
Naja - grad viele Moortypen sind extrem nährstoffarme Lebensräume. Und die, denen primär Stickstoff fehlt (nicht etwa Phosphor), die verarmen durch den Düngeregen tatsächlich. Je höher die Stickstofflast im Regen ist, desto artärmer sind diese Lebensräume. Aber das hat ja mit den Zimmer-Karnis nicht mehr viel zu tun.
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BeitragDo 23 Sep, 2010 11:30
nährstoffarme Lebensräume


Und genau deswegen fressen sie Mücken und andere klein tiere um am nährstoffe zu kommen.
Aber gut das weiß ja jeder :mrgreen:
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BeitragMo 27 Sep, 2010 14:47
gut dass in unserem innenhof ein paar tröge und töpfe aufgestellt sind. da sammelt sich einiges an regenwasser. ich werde jetzt alle pflanzen damit gießen. das mögen die sicher lieber als das leitungswasser. schauma mal ob sich was verändert :-)
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