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Tropischer Urwald im heimischen Garten - Was ist machbar?

Was, Wie, Wo, Wann, Warum - Das Thema Pflanze mit allen Details ...
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BeitragHallo allesamt...Fr 05 Mai, 2006 1:09
...bin leider in den letzten Tagen (der explosionsartigen Entwicklung eines Frühsommers oder was auch immer das sein soll, geschuldet) etwas im Dauerstress, bitte nicht übelnehmen... :?
Die Klimazonen können leider nur immer ein sehr grober Anhaltspunkt für Versuche im eigenen Garten sein; ich halte mich eher wenig daran. Einen enormen Einfluss auf Gedeihen oder Verderben einer Pflanze hat, ob sie aus eher feuchten (humiden) oder eher trockenen (ariden) Regionen stammt... Bananen sind hier so´n Fall, sie vertragen nicht viel Staunässe und sind sogar in "milden", aber nassen deutschen Regionen oft zum Sterben verurteilt, weil sie einfach wegfaulen. Andererseits stirbt auch die Hanfpalme in unserem Mittelgebirgsklima oft weg, weil die "Chill-Effects" ständiger eisiger Ost- oder Nordost-Winde bis zu minus 40 Grad reichen (gemessen). Echte Akazien der Gattung Acacia sind in Deutschland kaum machbar; da möchte ich erst eine lebende Pflanze befühlen :-#- Anders die Robinia (Falsche Akazie), das geht auch bei uns, aber die sind leider wind- und schneebruchgefährdet. Enormen Einfluss auf das Gedeihen von Pflanzen hat naturgemäß vorangig die Bodenbeschaffenheit und die endemische Herkunft der "Mütter" bei Aussaatversuchen. Die Klimazone allein sagt leider wenig bis gar nix aus... das sind meine eigenen Erfahrungen... :?
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BeitragFr 05 Mai, 2006 10:53
Dann wüsste ich nur noch mal gerne, welche Bodenbeschaffenheit meine Bananen brauchen? Ich hätte jetzt vermutet, dass sie ganz nährstoffreichen Boden brauchen, weil in der Aufzuchtanleitung was von Torf stand.... wir haben hier aber den sandigsten Boden, den man sich nur vorstellen kann.... deshalb wollte ich vorher ein großes Loch ausheben und da Torf reinschütten, bevor die Banane nach draußen kommt.... und das mit der Feuchtigkeit hätte ich ja nie gedacht.... Bild Ich hätte jetzt vermutet, dass die jeden Tag ganz oft gegossen werden will.... steht auch so ähnlich in meiner Anleitung.... hach.... so langsam glaube ich, ich mache alles falsch.... :cry:
Kann mir jemand sagen, wo ich sonst noch mehr Infos über verschiedene Böden bekomme!? Denn in meiner Bananenanleitung steht auch wieder Torf oder Anzuchterde. Aber da ist doch ein meilenweiter Unterschied, oder? Oder kommt es nur auf den Ph-Wert an?
Und wo wir dabei sind, wüsste ich auch gerne mal was über den Härtegrad von Wasser.... ist der auch entscheident? Kann man vielleicht von der Bodenbeschaffenheit auf den Härtegrad schließen? Ich hab schon viel danach gegoogelt, aber nichts gefunden.... also was hier in der Region angesagt is.... 8)
Puh.... ich bin restlos überfordert.... :(
OfflineMel
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BeitragSo 07 Mai, 2006 19:42
@macpflanz

Fahr nach Osnabrück (Exotengarten)!

@tristessa

Frag am besten mal Andy! :wink:

LG
Mel :-#-
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BeitragSo 07 Mai, 2006 21:37
hi! schreib doch den ndr mal an........meistens haben sie doch das material noch im archiv....einen versuch ist es allemal wert.........nico
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...@melsk: Osnabrück ist nicht Hof/Saale... :!:

...@tristessa (?) Torf ist äußerst nährstoffARM(!!!), deswegen wollen ja auch viele Heidekrautgewächse solche Bodenbedingungen OHNE massive Tierdüngereinträge. Torfböden sind je nach Gegend schwach bis massiv sauer (teils unter 5,0 pH).

Habe jedenfalls inzwischen festgestellt dass für den hier oft angesprochenen Mammutbaum (Sequoia/Wellingtonia - S. gigantea) NICHT die Metasequoia (laubwerfend) schlechteste Lehmböden den besten Erfolg garantieren, weil da keine Pilzkrankheiten angreifen. Temperaturen scheinen nebensächlich, obwohl die echten "Redwoods" aus Kalifornien stammen.

Man muss einfach auch viel probieren und VIIIEL Geduld mit seinen Zöglingen haben

@Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum): Selbstverständlich gehört EINE Pflanze jedes Jahr zu meinem Bestand; nicht nur die Bienen LIEBEN ihn... man braucht ihn doch bloß kurz vor Samenreife abzuschneiden, dann gibt´s Null Probleme... LG
OfflineMel
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BeitragMo 08 Mai, 2006 8:09
:lol: :lol: :lol:

Hi macpflanz!

Du hast nur geschrieben-Deutschland! :wink:

Nichts für ungut......

Mel :-#-
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BeitragMo 08 Mai, 2006 8:28
Oh ha.... und ich dachte Torf=Kompost=nährstoffreich.... gut.... dann bin ich ja jetzt endlich aufgeklärt..... werd gleich mal meine Bambussamen ausbuddeln und in die richtige Erde setzen.... :oops: Danke nochmal an Macpflanz!!!! Hast mir sehr geholfen....
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Beitrag.natürlich DeutschlandMi 10 Mai, 2006 1:37
...@ melsk:...hast Du vielleicht auch Deinen steuerbegünstigten Wohnsitz in der Schweiz...:?: :?: :?: Na, danke, dass ich meine kostenfreien Hinweise auch an Millonäre gebe die´s eigentloich nicht nötig haben :evil: :wink:
...@Tristessa. ich ziehe gerade einen Riesenbambus, der sich mit reiner Gartenerde anscheinend gut abfindet... reiner Torf ist absolut die schlechteste Wahl für die meisten Pflanzen. Torf wird wegen seines Nährstoffmangels aber bei der Anzucht meist am schnellsten durchgewurzelt; noch dazu wenn bei der "handwerklich angeordneten" (von der Handwerkskammer, bei der Lehrlingsausbildung) völlig falsche Maximen fürs Umtopfen bestimmt werden.(Topf halbvoll = reicht, Hauptsache Pflanze hält durch bis zum Verkauf). Deshalb lehne ich inzwischen die sogenannte "Gärtnerausbildung" bei den Handwerkskammern auch vollständig ab und spreche jeglichem "Gärtnermeister" hierzulande eine wie auch immer geartete Beziehung zur Natur ab, die kennen ja meistens noch nicht `mal annähernd die Pflanzen, die ich in meiner Webseite (per Eigenzucht) habe... :roll:
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BeitragMi 10 Mai, 2006 13:10
hallo und erstmal willkommen tristessa, viel spass hier on board.

:wink: kaum ist man ein paar tage weg :wink: schon "steppt an allen ecken der bär" - na dann will ich zur diskussion "was geht wie, wann und wo und manchmal auch ganz unüblich" einiges beitragen:

auch ich habe meinen ganz persönlichen "traumgarten" - der, wie auch meine wunschpflanzen z.b. einen guten freund, seines zeichens inhaber eines gartenbauunternehmens/gärtner und gartengestalter nur noch zu verständnislosem kopfschütteln veranlasst und zu kommentaren wie: ".... geht bei uns sowieso nicht..... kennt hier keiner ....... wir sind nicht in der karibik/asien/süden.......... vergiss es einfach......" also genügend zündstoff und da ich als dip.feng shui beraterin auch mit der harmonischen gestaltung von gärten befasse (ich liebe dieses gebiet :D ) muss ich natürlich auch so "banale dinge" bodenqualitäten/klima/ansprüche und wünsche der menschen in meine beratung/gestaltung einfließen lassen und nicht zuletzt meinen persönlichen geschmack und ansichten komplett "ausblenden" .
macpflanz hat natürlich recht, wenn er auf die klimatischen verhältnisse hinweist, ich lebe praktisch bei ihm um "die ecke" und was z.b. in der kölner bucht toll wächst und gedeiht, hat bei uns in bayrisch sibierien keine chance :evil: (hab 4 jahre in köln gelebt :wink: )

trotzdem tristessa: zum einen einfach mal experimentieren - grundsätzliche bodenansprüche/klimaansprüche beachten und einen anhaltspunkt hat man ja mit den klimazonen. dass ich die wunderschönen orchideen aus bali nicht auf nen apfelbaum vor ort hier aufpfropfen kann, das sagt ja der gesunde menschenverstand. funktioniert halt nicht :cry: aber ein garten/gartenbereich kann durchaus mit heimischen oder/und winterharten exotischen pflanzen wunderschön und tropisch/exotisch/urwaldmäßig gestaltet werden :wink: es müssen ja nicht immer bananen und palmen sein :wink: es gibt genug frostfeste "exoten" - schließlich hat es auch z.b. in china "kalte ecken" :lol: und wenn man dann noch ein paar schöne kübelpflanzen integriert, klappts auch mit dem exotischen feeling :lol:

lg cat
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BeitragMi 10 Mai, 2006 19:35
Wow, na das muß ich mir mal alles nochmal in aller Ruhe durchlesen. Finde ich ja spitze soviele nützliche Tips auf einem Haufen. Hut ab!!! :wink:
LG
Aaruna
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