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Spathiphyllum - will nicht aufgeben

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
Gärtner
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BeitragDo 08 Mär, 2007 3:23
Also, ich habe ja gesagt, dass ich mich noch einmal melden werde um zu erzählen was aus meiner Pflanze geworden ist.

Leider hat sie es nicht geschafft und ist auf dem kompost gelandet. Aber ich wollte nicht aufgeben und habe bereits eine Neue gekauft. Diese habe ich gleich in Seramis umgetopft. Komplettes Neuland für mich gewesen.

Daher bin ich total skeptisch und ich habe mir vorgenommen, dass es mein letzter Versuch mit dem Spathiphyllum sein wird! Bis jetzt ( 3 Wochen?) läuft alles gut. Ich bin einfach nach den Vorgaben von Seramis vorgegangen, obwohl ich skeptisch bin. Man soll ja nur einen Übertopf nehmen. Beim erstem Mal viiiel gießen. Das habe ich auch getan und seitdem ist der Wasserstandsanzeiger (chemisch) blau und hat sich noch nicht wieder rot gefärbt. Allerdings habe ich nur so viel gegossen, bis sich der Anzeiger blau verfärbte. Mir ist aufgefallen, dass dieser sehr träge ist.

Daher meine Frage: ich habe einen Übertopf von 22 cm im Durchmesser und somit dem großen Anzeiger, der allerdings bis auf den Boden reicht und sogar oben noch rausschaut. Soll der wirklich so tief aufsetzen und nicht irgendwo im Wurzelballen enden? Ist die Zeitspanne mit dem Gießen wirklich sooo lange? Ist ja ganz ungewohnt.

Mittlerweile habe ich auch andere Pflanzen in Seramis umgetopft. Gräser, die viel Wasser brauchen, habe ich nicht nur im Übertopf umgepflanzt, damit ich eben gießen kann und das Wasser abläuft (Dusche). Bei anderen Pflanzen habe ich beim ersten Gießen jetzt nicht soviel Wasser gebraucht, da ich einfach mal gewartet hatte, bis sich der Wasserstandsanzeiger nach ein oder zwei Minuten komplett verfärbt hatte.

Zumindest sieht der Spathiphyllum diesmal super aus. Ich hoffe der Schein trügt nicht. Aber bei der letzten Pflanze hat das Hängen ja auch sofort schon angefangen. (Die Blätter hängen zwar jetzt auch, aber ich behaupte mal in einem guten Verhältnis)

Soweit meine Erfahrung :wink:
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BeitragSa 05 Jan, 2008 8:53
Es scheint wie verhext. Aber dank des Forums weiß ich wenigstens, dass es nicht einmal ein Jahr her ist seit meinem Versuch. Auch Seramis konnte nicht helfen. Ich bin echt ratlos. Ich habe ja damals mehrere Pflanzen umgetopft. Leider haben es zwei weitere nicht vertragen.

Ich beginne jetzt meinen letzten Anlauf mit dem Spathiphyllum (*g*), habe einen gescheinkt bekommen. Ganz normal in Erde. In den Übertopf kommt noch Blähton als Drainageschicht. Außerdem steigt so hoffentlich auch noch etwas Feuchtigkeit hoch, da bei uns die Luftfeuchtigkeit in den Räumen sehr gering ist.

Drückt mir mal die Daumen. Für weitere Tipps bin ich aber natürlich gerne zu haben [-o<
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BeitragSpathiphyllumSa 12 Jan, 2008 17:27
Hallo,
Ihr Bild sieht so aus, als ob die Pflanze kein Licht bekäme. Haben Sie vielleicht nagelneue Fenster?. Diese sind manchmal so beschichtet, daß von den Lichtbestandteilen, die die Pflanzen brauchen, nichts durchkommt. Wenn es allen anderen Pflanzen auch so geht, könnte das der Grund sein.
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BeitragSo 13 Jan, 2008 8:30
das ist ja eine kuriose theorie.
Wie kommst du denn auf diese idee?
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BeitragMo 14 Jan, 2008 22:07
hallöchen :)
ich glaub einfach mal, du gießt zuviel. ich hab hier im forum festgestellt, dass das bei sehr vielen leuten das problem ist. (oder es melden sich hier einfach nur die besorgten pflanzenfreunde, die es wassermäßig zu gut mit ihren lieben grünen meinen :wink: )
was hast du denn sonst so an Pflanzen bei dir rumstehn und wie geht es denen?

lieben gruß
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BeitragDi 15 Jan, 2008 9:57
Danke für den Tipp. Aber ich bezweifele wirklich, dass ich zuviel gegossen habe. Ich halte es mit meinem Gießverhalten so, dass ich (bis aufs Zyperngras) immer dann erst gieße, wenn die Erde wieder angetrocknet ist. Zumindest bezeichne ich das so. Die Pflanzen, die ich in Seramis umgetopft haben, werden nach dem Gießanzeiger mit Wasser versorgt.

Kein Glück habe ich mit dem Spathiphyllum und mit Arecas :cry:

Sonst habe ich Yuccas, Elefantenfuß, Ficus Benjamini, Schefflera, Monstera, Ameryllis, Orchideen, Flamingoblume, Bromelie, Efeutute, Aloepflanze, Grünlilie, Zwergpalme, Glockenblume, Dracaena Marginata. Diese mal, um einen Überblick zu erhalten...

Aber vielleicht kannst du es ja auswerten!?
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BeitragMi 16 Jan, 2008 18:47
hm, wenn es den andern pflanzen gut geht, liegts wohl nicht am zuviel gießen. schon komisch, dass das grad mit dem pflegeleichten einblatt nach so vielen versuchen nicht klappen will...

zu trockene luft? das würde auch das pech mit den arecas erklären. aber anthurien, orchideen etc. wolln doch auch eher hohe luftfeuchtigkeit...

ist es vllt zu hell? ich hatte mein einblatt zuerst am (nordwest-) fenster stehn, da bekam es gelbe blätter. jetz stehts mitten im raum und ihm gehts prächtig. aber du hast ja schon verschiedene standorte ausprobiert, oder?

ist es zu kalt? eher unwahrscheinlich, dass die zimmertemperatur bei dir unter 16°C liegt. aber vielleicht kalte füße? hattest du deine einblätter immer auf kaltem stein stehn?

dein wasser könnte zu kalkig sein. aber das würd die meisten andern pflanzen ja auch störn...

insgesamt ist das ziemlich mysteriös! vielleicht liegt bei dir irgendwas in der luft. manche pflanzen vertragen zb keinen zigarettenrauch. vielleicht gibts beim spathiphyllum auch so ne unverträglichkeit.

ach menno, am einfachstn wär das ganze mit dem zuviel gießen erklärbar gewesen :wink:
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BeitragMi 16 Jan, 2008 19:11
hallo

versuche es doch mal mit Pychoterror, :shock: :shock: :shock:

wenn ich eine Pflanze mag, und die mehr rückwärts als worwärts Wächst, dann schenke ich ihr keine aufmerksamkeit mehr. Giese nur noch sporadisch, also wenn es mir einfällt, usw. :-#= :-#= :-#= :-#=

Klingt komisch ich weiß, aber meistens fangen sie sich und sind dann schön brav.
wenn sie immer noch nicht wachsen, bekommen sie im Frühling wenn sie rausgestellt werden gesagt, daß wenn...., ihr euch im winter den a... abfriert.

Drohe ihr mal und laß sie es auch spüren, Pflanzen sind wie kleine Kinder =D> =D> =D>

ein versuch ist es ja wert.
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BeitragMi 16 Jan, 2008 19:12
Das mit dem Gießen wäre ja wirklich super gewesen. Ganz einfach etwas weniger Wasser. Die Fachfrau im Gartencenter hatte mich auch ganz ungläubig angeschaut...

Die Areca hatte eine spezielle Sonderbhandlung bekommen: so gut wie täglich wurde sie besprüht. Es hatte leider nichts gebracht.

Aber zurück zum Sorgenkind. Ich habe in diesem Thread schon einmal geschrieben, dass ich Zisternenwasser benutze. Kalk kann es nicht sein. Können die S. denn auch richtig schattig stehen? Vielleicht sollte ich das mal versuchen. Der letzte Stand gerade wegen der Temperatur auf einem Regal, ca. 1,50 m hoch. Neben einem Westfenster. Hatte also keine direkte Sonneneinstrahlung. Also nur mäßig Licht und auch keine kalten Füße. Aber du hast recht und ich habe schon mehrere Standorte ausprobiert. Bevor ich umgezogen bin, hatten wir keine Lüftungsanlage und eine höhere Luftfeuchtigkeit. Da wollten die S. auch nicht.

Jetzt kommt ein großes ABER: Zigarettenrauch! Ich werde jetzt mal einen Versuch starten. Ich habe mir doch noch einen Mini gekauft und den werde ich in ein Zimmer stellen, in dem er keinen Rauch abbekommt. Vielleicht liegt es wirklich daran?! Allerdings ist das mit dem Rauch nicht viel... Aber ein Versuch ists ja wert! Vielen Dank!!
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BeitragMi 16 Jan, 2008 19:16
Da haben wir ja fast gleichtzeitig gepostet 8)

Das mit dem Terror hatte in der Tat mal mit einer anderen Pflanze geklappt. Ich hatte sie geschenkt bekommen und irgendwie wollte sie mir nicht ganz gefallen. Also habe ich einfach nicht mehr gegossen [-( Und zwar über Monate hinweg. Hatte ihr nichts ausgemacht. Diese Hartnäckigkeit musste ich dann doch irgendwie belohnen. Habe die Pflanze immer noch und ihr gehts gut. Ob das ne Lösung für mein S. ist?
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BeitragMi 16 Jan, 2008 19:19
Hi!

Also, da ja nun wirklich schon alle Probleme, die mit Einblättern auftreten können ausgeschlossen wurden, hätte ich jetzt gesagt: Vielleicht stimmt bei Euch einfach die Chemie nicht! Manche Pflanzen passen eben nicht zu einem.

Ich glaube, jeder hat oder hatte mal Pflanzen, die einfach nicht wachsen/ überleben wollen. Sobald man selbige Pflanzen dann jemand anders gibt, blühen sie förmlich auf.

Einblätter hatte ich auch schon und bei mir sind sie immer gewachsen wie blöd und haben auch geblüht. Mein letztes hab ich dann geteilt und an einen anderen Ort gestellt und vorbei war die Blütenpracht und die Pflanzen waren nicht mehr zum Blühen zu überreden. Sie wucherten nur noch grün.

Und meine standen dabei immer so lange ohne neues Gießen, bis die Erde komplett trocken war und die Pflanze schon vor Durst die Blätter hängen ließ. Dann gab's Wasser, am nächsten Morgen ging's ihr besser und die fühlten sich so wohl.

Wenn Du sagst, Du gießt, sobald die Erde antrocknet, würde ich Dir raten: versuch's mit Deiner "Letzer-Versuch-Pflanze" doch mal so. Gieß sie wirklich erst wieder, wenn sie die Blätter hängen lässt, oder diese langsam lasch werden. Und dann besprüh sie zusätzlich, das mögen die auf jeden Fall.

Ach ja, zum Seramis: Du hattest etwas früher mal geschrieben, dass Du diese Wasserstandsanzeiger nur so ins Seramis gesteckt hast. Man soll die in den Wurzelballen stecken und dann stehen die so schräg aus dem Topf raus. Denn nur da messen die zuverlässig.
Und ich habe inzwischen die Erfahrung gemacht, dass der Seramis-Tipp "nur in Übertopf pflanzen" für die meisten Pflanzen tödlich endet, weil man kaum Kontrolle darüber hat, wie viel Wasser wirklich im Topf steht (Staunässe verrät einem der Anzeiger nämlich nicht).

Also, so wie Du es ja schon bei einigen Pflanzen gemacht hast, in normale Töpfe pflanzen ist besser - auch bei Seramis.

Ich hoffe, dass Du es schaffst, Dein Einblatt doch am Leben zu halten. Gerade wenn Du diese Pflanzen so gerne magst!
Ich drück Dir die Daumen!
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BeitragMi 16 Jan, 2008 19:31
Heute war ich ja mal wieder auf unserem Amt. Da stehen 3 Einblatt, ca 7 und 12 Meter von der Glastür entfernt. Aber die wachsen , das ist nicht normal. Würde mich einer fragen, ob da was wachsen würde, würde ich felsenfest behaupten: "Da wächst gar nichts mehr!"
Es ist wirklich sehr dunkel. Aber alle drei sind grosse, gesunde Planzen. Heute habe ich mal gefühlt, die Erde ist nur ganz eben feucht. Also , wenn das typisch für Einblätter ist, kommen die wirklich mit sehr wenig Licht und Wasser aus.
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BeitragMi 16 Jan, 2008 19:37
dass das mit dem nicht beachten manchmal echt das beste ist, hab ich auch schon festgestellt. je weniger man dran rumfummelt, desto besser :D

ich habe allerdings noch nie gehört, dass das einblatt was gegen rauch hat. das hab ich nur mal über die zimmeresche gelesen. aber es kann ja sein, einen versuch ist es auf jeden fall wert.
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BeitragMi 16 Jan, 2008 20:55
das habe ich jetzt nicht erwartet, daß den Pflanzentereor auch ander ausführen.
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BeitragMi 16 Jan, 2008 21:27
An der Sache mit der Chemie ist manchmal auch echt was dran...

Bei mir stimmt die Chemie zum Beispiel nicht mit dem Ficus Benjamin. Mit denen hatte ich noch nie Glück, da half auch nicht die Psychonummer! Hab für die irgendwie nicht das Händchen und lege mir nun auch keinen mehr zu. Aber der ist für mich auch entbehrlich, ist keine von den haben-muss-Pflanzen. :mrgreen:
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