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Orchidee kränkelt

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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BeitragSo 13 Mai, 2007 7:37
Hi Martina,
fangen wir mal mit der Phalaenopsis an.
Sieht für mich ein wenig wie zuviel Sonne bei zuwenig Wasser aus. Kann es sein, dass sie direkte Sonnenbestrahlung hat?
Du hast die Kombination "Übertopf" + "sehr durchlässiges Substrat". Wie gießt Du die Pflanze (mit welchem Wasser und wie oft) und was machst Du mit dem Wasser, das in den Übertopf läuft?

Nun zur zweiten Orchidee (Mehrgattungshybride?): mit Seramis und Orchideen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Hast Du noch mehr Orchis in Seramis und wie wachsen die?
Das was Du mit "2 Blätter" bezeichnest: meinst Du damit einen Neutrieb? Das wäre ja gut. Die Frage ist nur, ob sich im Seramis neue Wurzeln bilden.
Dass die Pflanze nach einer Teilung ein wenig "bockt" ist ganz normal. Wichtig ist, dass Du die Schnittstellen gut antrocknen lässt, bevor Du sie wieder eintopfst. Du kannst Ihr was gutes tun, wenn Du sie regelmäßig besprühst und sie im Halbschatten hälst, bis sie wieder neu treibt (sowohl Wurzeln als auch einen Neutrieb).
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BeitragSo 13 Mai, 2007 7:40
Hallo rabe,
ich habe mir im letzten Jahr, zum Test, ein Kindel in Seramis gesetzt, das blüht nun \:D/
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BeitragSo 13 Mai, 2007 7:42
Hi Jutta,
welche Orchideengattung?
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BeitragSo 13 Mai, 2007 7:43
Ich habe dir hier mal was von meinem PC kopiert,
vielleicht hilft es.
Phalaenopsis
PFLEGE:I m Sommer, wie auch im Winter 20-25°C.
Nur handwarmes Wasser zum gießen verwenden. Kein Wasser im Übertopf stehen lassen. Mäßig feucht halten. In der sommerlichen Wachstumsphase bei jeden 3. Gießen düngen. Im Winter nur 1mal im Monat mit der halben Konzentration.

VERMEHRUNG: Durch Bulben oder Teilung. Profis klonen diese Pflanze oder verwenden den Samen.

Standort heller, nicht sonniger (Sommer) kühlerer bis warmer Standort, 16° - 25° C - kühle Zugluft meiden. Als Standort ist ein Ost- oder Westfenster ideal, denn hier scheint keine Mittagssonne durch die Scheiben. Sie kann Blattverbrennungen und Blattflecken hervorrufen. Wenn kein geeignetes Ost- oder Westfenster vorhanden ist, kann die Orchidee auch an einem Südfenster stehen, muss aber hier über die Mittagszeit schattiert werden. Die Temperaturansprüche entsprechen in der Regel der Zimmertemperatur, also so um 20 ? 24 °C.

Winter heller, auch sonniger Standort trockenwarme Luft ( Heizkörpernähe ) meiden- im Winter reduzierte Wasser- und Nährstoffgabe

zur Blütenförderung ca. 4 Wochen bei 16° C kühler und etwas trockener halten. Es ist dann von Vorteil, dass die Pflanze 3 Wochen nach der letzten Blüte in einen kühleren Raum gestellt wird.

Giesen gleichmäßig feucht halten, mag weiches, kalkarmes Wasser .Staunässe meiden. Das Wichtigste bei der Haltung dieser tropischen Pflanze ist das richtige Gießen. Je nach Standort ein- bis zweimal in der Woche und nur ein Schnapsglas voll reicht aus für diese anspruchslosen Exoten. Eine andere Möglichkeit für die Wasserversorgung ist das Tauchen der Pflanze. Dabei wird der Topf ganz ins Wasser gestellt und kurz stehen gelassen, damit die Wurzeln und das Substrat Wasser aufnehmen können. Anschließend muss die Orchidee allerdings erst abtropfen, bevor sie in ihren Übertopf zurückkommt. Tipp: Etwas Blähton oder Splitt im Übertopf oder Untersetzer verhindern, dass die Pflanze mit den Wurzeln im Wasser steht. Zudem kann überschüssiges Wasser verdunsten, wodurch die Luftfeuchtigkeit um die Wurzeln herum steigt. Zum Gießen sollte Regenwasser oder abgekochtes Wasser verwendet werden. Kalkhaltiges und salzreiches Leitungswasser bekommt der Pflanze nicht gut.

Düngen schwach flüssig düngen (1 x pro 8 Wochen mit Orchideendünger) . Gedüngt wird mit einem speziellen Orchideendünger, der auf die geringen Salzansprüche der Pflanze abgestimmt ist. Werden normale Blühpflanzendünger verwendet, dann muss die Konzentration halbiert oder gedrittelt werden. Im Winter wird alle vier Wochen und im Sommer alle zwei Wochen gedüngt. Die Konzentration richtet sich nach dem jeweiligen Dünger und steht auf dessen Verpackung.

Das Umtopfen erfolgt alle zwei bis drei Jahre im Laufe des Sommers, wobei die Pflanzen wieder in den gleichen oder nur eine Nummer größeren Topf gesetzt werden. Als Substrat wird spezielle Orchideenerde verwendet, die zum großen Teil aus Rindenstücken und Kokosfasern besteht. Blumenerde darf nicht genommen werden, denn diese ist zu nährstoffreich und hat keine ausreichende Luftkapazität für die Bedürfnisse der empfindlichen Orchideenwurzeln. Beim Umtopfen werden nur alte und faule Wurzeln entfernt. Die gesunden werden möglichst vorsichtig in den Topf gehalten und dann mit Erde aufgefüllt. Ein Teil der Luftwurzeln kann mit eingetopft werden, dies ist aber nicht zwingend notwendig, da die Orchidee auch über die Luftwurzeln Nährstoffe und Feuchtigkeit aufnimmt.
Diese beiden Gattungen sind sich sehr ähnlich und nahe verwandt. Die Doritis hat deutlich kleinere Blüten

Für eine erfolgreiche Orchideenhaltung ist das Wissen um ihren Naturstandort hilfreich, denn dadurch erklären sich viele der Pflegemaßnahmen von selbst. Phalaenopsis sind Orchideen mit tropischer Herkunft, sie leben in den Kronen von Bäumen als Epiphyten (Aufsetzer). Die Orchidee ernährt sich ausschließlich aus der Luft, der sie Feuchtigkeit und Nährstoffe entnimmt. Ihrem Wirt, das ist der Baum, auf dem sie sitzt, entzieht sie weder Nährstoffe noch Wasser.
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BeitragSo 13 Mai, 2007 7:44
rabe24 hat geschrieben:Hi Jutta,
welche Orchideengattung?


Phalaenopsis
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BeitragSo 13 Mai, 2007 8:16
Bilden sich bei der Phalaenopsis im (also unter der Substratoberfläche) Seramis Wurzeln?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Wurzelspitze beim Kontakt mit dem Seramis-Granulat abstirbt. Daher habe ich dann auch keine weiteren Versuche mehr unternommen.
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BeitragSo 13 Mai, 2007 8:28
Jetzt komme ich gar nicht mehr hinterher. Habe schnell noch ein Paar Bilder gemacht.

Phalaenopsis
die Blätter werden erst rot und dann braun. Wenn ich nach der Pflegeanleitung gehe, dann habe ich bisher alles falsch gemacht. Das muss ich mir in Ruhe zu Gemüte führen.

2, Orchidee:
aus der Knolle (weiß nicht, wie ich es richtig bezeichnen soll) kommen neue Triebe, die quälen sich aber elend.
Bilder über Orchidee kränkelt von So 13 Mai, 2007 8:28 Uhr
Trieb1.jpg
Trieb.jpg
Orchidee welche1.jpg
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BeitragSo 13 Mai, 2007 10:49
wie war das? wenn sich die blätter kräuseln ist das luftfeuchtigkeits mangel?!
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BeitragSo 13 Mai, 2007 10:58
Ja, das nennt man Ziehharmonikablätter :D .
Das liegt an zu geringer Luftfeuchtigkeit.

Was die Phalaenopsis angeht: sieht wie Sonnenbrand aus. Wird die Pflanze direkt von der Sonne beschienen (und wird das damit auch sehr warm)?
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BeitragSo 13 Mai, 2007 23:58
Hallo,
ich habe was Orchideen betrifft echt keine Ahnung. Merkt man ja wohl auch. Auf die Idee, dass der Pflanze etwas fehlt, wenn sich die Blätter so kräuseln, wäre ich nie gekommen. Na, das sollte jetzt kein Problem mehr sein, gibt es doch die Profis von Green24. Reicht es, wenn ich die Pflanzen besprühe? Was die Phalaenopsis betrifft, sie hat bis ca. 11 Uhr volle Sonne. Vielleicht lag es an den doch sehr hohen Temperaturen der vergangenen Tage. Soll ich den Blütenstengel entfernen, wenn er abgeblüht ist oder soll ich ihn stehen lassen? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen.

Gruß

Martina
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BeitragMo 14 Mai, 2007 5:52
Stehen lassen,da bildet sich gerne eine Nachblüte.
Erst abschneiden wen er ganz vertrocknet ist.
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BeitragMo 14 Mai, 2007 6:01
Hallo,

volle Sonne ist aber für die Phalenopsis auch nicht soo gut, soweit ich das kenne.
Hell möchte sie schon stehen, aber gegen die Sonne solltest du etwas schattieren.
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BeitragMo 14 Mai, 2007 6:24
gudrun hat geschrieben:Hallo,

volle Sonne ist aber für die Phalenopsis auch nicht soo gut, soweit ich das kenne.
Hell möchte sie schon stehen, aber gegen die Sonne solltest du etwas schattieren.

Da habe ich mich falsch ausgedrückt.
Ich meinte den Blütenstengel stehen lassen :oops:
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BeitragMo 14 Mai, 2007 7:18
Sprühen hilft sicherlich - bitte auf weiches Wasser achten (und regelmäßig, sonst bringt´s nix).
Zum einen wegen der Kalkflecken, die einfach hässlich aussehen. Zum anderen aber auch, weil die Miltonia relativ salzempfindlich ist. Dies gilt .a. auch für das Gießwasser. Was eine Phalaenopsis noch verträgt nimmt Dir eine Miltonia schon übel.

Die Phalaenopsis solltest Du auf jeden Fall in den Halbschatten stellen (eine andere Pflanze davor stellen oder mittels Scheibengardine). Den Blütenstengel kannst Du nach der Blüte abschneiden, aber nicht ganz. Lass noch 3-4 Nodien stehen. Im Regelfall treibt die aus den Nodien nochmal neue Blüten(stiele) oder ggf. auch Kindel (dies je nach Sorte und Wasserversorgung).
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BeitragMo 14 Mai, 2007 7:27
Hallo,
kann ich die Miltonia auch in Rindenmulch setzen (statt Seramis) oder was könnt Ihr mir empfehlen?
Gruß
Martina
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