Schefflera - neue Blätter gehen ein - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge - GREEN24

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Schefflera - neue Blätter gehen ein

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Liebe Greenies,

seit etwa zwei Wochen gehen die neuen Blätter meiner Schefflera ein. Es fing an mit einem Blatt, das kleine braune Äderchen an der Unterseite hat. Beim zweiten Blatt sind nur noch drei der etwa sieben Blattteile groß geworden, die anderen verdörrt. Das letzte Blatt kam gar nicht mehr heraus, sondern wurde braun und klebrig (sieht aus wie Harz).

Tiere hat die Pflanze keine (auch keine Läuse auf der Unterseite oder so). Ich habe lediglich in der Wohnung vereinzelt Trauermücken, deren Bestand aber "unter Kontrolle" ist.

Ich plane momentan die Schefflera oberhalb des letzten gesunden Blattes zu köpfen. Trotzdem wüsste ich gerne was sie hat...

Kann mir jemand helfen?

Grüßle, Mäusle
Bilder über Schefflera - neue Blätter gehen ein von Di 12 Jul, 2011 18:45 Uhr
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BeitragDi 12 Jul, 2011 23:35
Hallo Mäusle,

die Spitzen können steckenbleiben und absterben durch Ursachen wie zB. Wetterumschwünge ( lange Bedeckt, also dunkler; Abkühlung, dadurch auch im Zimmer ein paar Grad kälter ), zu trocken, umstellen der Pflanze, Wasser im Übertopf ?, also viele Möglichkeiten. Ist aber eigentlich kein Problem, da dann die Pflanze das nächst Blatt einfach "dran vorbei" nachschiebt. Manchmal kommen dann auch gleich zwei Blätter nach.
Das die einzelnen Finger der Blätter so verdorren kenne ich nicht. :-k :-k
Ich habe auch mal ein Blatt was gelb wird, aber das fällt ab ohne zu vertrocknen.
Hat die Pflanze genug Licht ? Die reckt ihre Blätter so nach oben.
Weil ich neugierig bin noch eine Frage :?: Wozu dient der Bambusstab?

lg Ralf
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BeitragDo 14 Jul, 2011 22:18
@ Ralf: Danke für deine Antwort. Naja, Wetterumschwünge... ich bin vor zweineinhalb Monaten umgezogen. In der neuen Wohnung ist es trockener und wärmer als in der früheren. Aber kann es sein, dass sich so eine Umgebungsveränderung erst nach etwa zwei Monaten bemerkbar macht?

Zu den sonstigen Fragen: Ich denke schon, dass die Pflanze genug Licht hat. Sie steht direkt unter einem Südfenster. Einen Platz mit mehr Licht habe ich leider nicht.
Der Bambusstab dient dazu, dass die Pflanze gerade nach oben wächst...

Grüßle, Mäusle
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BeitragDo 14 Jul, 2011 22:35
Das Eintrocknen der neuen Blätter klingt schon nach zu trockener Luft :-k

Bekommen die oberen Blätter auch direkt Sonne ab so unter dem Fenster?
OfflineGast
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BeitragFr 15 Jul, 2011 12:23
Hi, bei meiner sah's auch so aus, wie auf dem obersten Bild. Die Spitzen schienen (nach Umtopfen und entsprechenden Wässern) wie "vertrocknet", habe also mehr gegossen ... im Ergebnis mehr solche Spitzen.
Ich versuche es mal mit weniger gießen, Eine ist nun ca. 1cm und noch grün. Vllt. lag es am Wasser?
Viele Grüße
Steve
P.S.: Die Pflanze hat nur abends direkte Sonne.
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BeitragFr 15 Jul, 2011 13:46
@gudrun: Etwa das obere Drittel der Pflanze bekommt für einige Stunden am Tag direkte Sonne ab. Ist das gut oder schlecht?

Gegossen wird die Pflanze ein Mal in der Woche. Ich denke nicht, dass sie zu nass steht, werde es aber mal mit weniger gießen versuchen. Vielleicht hilft es ja. [-o< Wäre es sinnvoll die Pflanze ab und zu mit Wasser zu besprühen?
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BeitragFr 15 Jul, 2011 15:54
Also meine Erfahrung ist, das zwar die Schefflera als ganzes sehr robust ist, aber die Triebspitzen sehr zickig sein können. Vor allem in der Phase, wo sie gerade mal kleine "Knubbel" sind.
Als vor ca. 2 Wochen die kalte Witterung war, sind mir an 3 verschiedenen Scheffis 5 Triebspitzen steckengeblieben. Im Zimmer ist es bei mir dadurch von 24/25° auf 20° abgesackt und auch die Luftfeuchtigkeit um 10% zurück gegangen. Da sehe ich schon einen Zusammenhang, deshalb auch Wetterumschwung in meinem oberen Beitrag. Eine Scheffi von den dreien steht unter Kunstlicht und da auch bei dieser der Trieb stecken geblieben ist, macht das Licht dabei wahrscheinlich weniger aus. Falls es generell nicht zu dunkel ist natürlich.
Bei dem anschließendem Wetter mit wieder mehr Wärme und Luftfeuchtigkeit sind die Triebe dann nahezu explodiert, siehe Bild. Der braune Punkt unter den drei neuen Blättern ist das stecken gebliebene Blatt.
Wasser bekommen meine auch nur einmal die Woche. Das dürfte aber mit jungen Trieben so ziemlich das Maximum sein. Bei zu trockener Erde habe ich auch schon Triebspitzen gekillt :oops: :oops:

@Mäusle
Wenn Deine Pflanze über Mittag für ein paar Stunden in der Sonne steht, kann das für neue Blätter schon zu viel Stress sein. Die werden dann richtig schlapp und brauchen bestimmt viel Kraft, um sich wieder zu erholen.
Besprühen gibts bei mir nicht, sonst muß ich Wasserflecken putzen. Ist aber auch feucht genug bei mir (min. 50%). Wenn Du trockene Luft hast freut sich Deine Scheffi aber bestimmt.

@Gast
Was ist "mehr gegossen" ?

:wasserx: kann zu viel sein :-#= :-#=
Kann aber auch am Umtopfen liegen, wer läßt sich schon gerne aus der Erde ziehen und an den Wurzeln rumpuhlen :-k


lg Ralf

edit: hab das Bild fast vergessen
Bilder über Schefflera - neue Blätter gehen ein von Fr 15 Jul, 2011 15:54 Uhr
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neue Blätter nach stecken bleiben, der braune Knuppel unter den drei Neuen ist der &quot;Fehlversuch&quot;
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BeitragSa 16 Jul, 2011 14:45
@ Ralf: Danke für den ausführlichen Bericht! Dann probiere ich es nun mit etwas weniger gießen und ein Mal pro Tag einsprühen. Ich melde mich wieder, sobald sich eine Veränderung zeigt. :)
OfflineGast
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BeitragMo 18 Jul, 2011 8:59
@hobbygrün
Hi Ralf,
das Umtopfen war nötig, weil sich das Pflänzlein zu sehr an den Topf geklammert hat ;) (Wurzeln haben den schon fast gesprengt). Ich habe, wie auch vorher, Montag u. Freitags in den Untertopf gegossen. Da der jetzt aber etwas größer ist (30 cm statt 24) war das evtl. doch zu viel.
Bin jetzt dazu übergegangen, nur noch Freitags zu gießen. Das Wasser wird auch komplett aufgesogen. Heute morgen sind aber die Spitzen wieder schwarz ...
Am Standort habe ich nix verändert.
Viele Grüße
Steve
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BeitragMo 18 Jul, 2011 18:28
@Gast

Bleibt die Frage wieviel Du gießt.
Da bei mir verschiedene Größen von Scheffis wachsen und jede andere Mengen von Wasser braucht, habe ich mal ein Test gemacht. Dabei werden sie im ziemlich trockenen Zustand definiert von oben gegossen. Meine Große (30er Topf,Pflanzenhöhe 1,60m) zB. ca. 250ml Wasser - ca. 15 min. Pause -
250ml Wasser - Pause- usw.. Das ganze so lange, bis das Wasser unter raustropft. Die Erde ist jetzt
von oben bis unten richtig durchfeuchtet. Gesamtmenge zB. 2l. Das wiederhole ich nach einer Woche.
Jetzt ist die Gesamtmenge zB. nur noch 1,5l. Das ist dann mein Maß. Dann wird nur noch jedes Wochende diese 1,5l in den Untersetzer gegossen. Meist zieht das Wasser in der Erde so hoch, das die Oberfläche der Erde sich an ein paar Stellen leicht feucht anfühlt. Wenn die Erde oben trocken bleibt gibts noch einen Schwubbs nach. Von oben gieß ich nur selten, sonst wachsen so viel Luftwurzeln über der Erde (bei alten Pflanzen). Gedüngt werden meine Scheffis nicht, die wachsen auch so schon schnell genug.
Ich hatte auch schon ohne ersichtlichen Grund schwarze Spitzen. Da aber nach höchstens 2 schwarzen bisher dann immer wieder grüne um so besser weitergewachsen sind, sehe ich das nicht so eng.
Abschneiden kann man ja zur Not immer noch........

lg Ralf

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